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Hallo M.M.Hanel.
| M.M.Hanel hat folgendes geschrieben: |
| Der Mensch wäre also nicht schuld für das was er getan hat. Somit gäbe es auch keine freien Willen, weil Gott schon weis für was wir uns entscheiden und entscheiden werden. Was meint ihr???? |
Ist nicht die Grundlage von Gottes Liebe, die Wahl die Er uns lässt, selbst zu entscheiden? Hast du das Gefühl, daß jemand anderes für dich entscheidet, wie du in deinem Leben handelst? Deshalb mußt du auch die volle Verantwortung tragen, ebenso wie alle anderen Menschen.
Wie nun die Geschichte zeigt, sind jedesmal wenn ein neuer Prophet aufgetreten ist, die Gläubigen der Vor-Religion in Anmaßung aufgestanden, und haben versucht das Göttliche Licht wieder auszulöschen. So war es zu Zeiten Mose, Abrahams, Jesus, Mohammed und natürlich auch, als Alí Muhammad, der Báb, erschienen ist.
| Zitat: |
Schade um die Diener! Kein Gesandter kommt zu ihnen, ohne dass sie ihn verspotten würden.
Koran, Sure 36 |
So haben die meisten Juden das Licht des "Geistes Gottes" (Jesus) verleugnet, und Ihn stattdessen getötet. Als Mohammed auftrat, blieben die meisten Christen wiederum vom Licht Seiner Lehre ausgeschlossen, weil ihr inneres Auge geschlossen war, und sie nicht das innere Feuer des Geistes Gottes wiedererkannten, sondern nur mit sich selbst beschäftigt waren. Genauso ist es im heutigen Zeitalter, indem der Báb, gefolgt von Bahá'u'lláh in Gottes Herrlichkeit erschienen ist, und mit Seinem Geiste, die Welt des Seins durchflutet.
| M.M.Hanel hat folgendes geschrieben: |
| Und am jüngsten Gericht wird der Mensch in die Hölle geschieckt weil er kein Moslem war. |
Nach Bahá'u'lláh ist der Tag des jüngsten Gerichts gekommen, alle Zeichen über das Erscheinen Seiner Herrlichkeit sind erfüllt. Wer davon ausgeschlossen bleibt, bleibt von den Gnadengaben ausgeschlossen, die aus den Lehren des Weltenlehrers (Bahá'u'lláhs) Feder flossen, um den Menschen mit Vollkommenheiten auszuzeichnen und ihn das zu lehren, was er noch nicht wußte. Als erste Bedingung für wahren Glauben nennt Bahá'u'lláh:
| Zitat: |
Die erste Pflicht, die Gott Seinen Dienern auferlegt, ist die Anerkennung dessen, der der Tagesanbruch Seiner Offenbarung, der Urquell Seiner Gesetze ist und Gott im Reiche Seiner Sache und in der Welt der Schöpfung vertritt. Wer diese Pflicht erfüllt, hat alles Gute erreicht, und wer dessen beraubt ist, geht in die Irre, hätte er auch alle gerechten Werke vollbracht.
Bahá'u'lláh, Kitab-i-Aqdas |
Dieses Gesetz galt in jeder Sendung Gottes, denn das Maß vermittelten Wissens war immer auf die Aufnahmefähigkeit der Menschheit zum Zeitpunkt des Autretens der Propheten ausgerichtet. Wer dieses "Update" verpasst, ist nur bedingt kompatibel zu den Problemen und Nöten des aktuellen Zeitalters, denn wie jeder Scharfsichtige bezeugen kann, sind die Nöte unserer Zeit, nicht die selben, wie die Probleme in der Ära Mohammeds oder der von Jesus. Deswegen unterscheiden sich die Religionen äußerlich, haben dabei aber immer den gleichen Wahrheitskern.
Im Koran gibt es einige Anzeichen für das, was gerade in der Welt geschieht, am Tage des Gerichts:
| Zitat: |
Jeder wird den Tod erleiden. Euch wird euer Lohn am Tag der Auferstehung voll erstattet. Wer vom Feuer weggerückt und ins Paradies geführt wird, der hat das Ziel erreicht. Das diesseitige Leben ist ja nur eine betörende Nutznießung.
Koran, Sure 3 |
Die Gerechtigkeit Gottes, Grundlage alles Erschaffenen, sorgt dafür, daß der Mensch das bekommt, was er gesäat hat.
| Zitat: |
Wer das tut, hat die Folge der Sünde zu erleiden; die Pein wird ihm am Tag der Auferstehung verdoppelt, darin wird er in Schmach ewig weilen, außer dem, der umkehrt, glaubt und gute Werke tut; Gott wird ihnen ihre schlechten Taten gegen gute eintauschen; und Gott ist voller Vergebung und barmherzig. Und wer umkehrt und Gutes tut, der wendet sich in wahrhaftiger Umkehr Gott zu.
Koran, Sure 25 |
Nie hat die menschliche Seele eine ausführlichere Beschreibung des Weges bekommen, der zur Nähe Gottes führt, als in dieser Sendung. Umso schmerzlicher ist der Verlust dieses Vorrechts, wo es doch die tiefste Sehnsucht jeder Seele ist, Seine Gegenwart zu erreichen.
Nun merken wir das große Seelengeschrei, am Tag, da jeder die volle Auswirkung seiner Taten kosten muß. Die Gerechtigkeit Gottes erblüht im vollen Lichte Seines Glanzes. Immer offensichtlicher wird es, daß Seine Barmherzigkeit die ganze Schöpfung in Liebe umfängt, während Seine Gerechtigkeit den Unwissenden verzweifeln läßt.
| Zitat: |
Und diejenigen, die Gutes tun, ob Mann oder Weib, und dabei gläubig sind, werden ins Paradies eingehen, wo ihnen Unterhalt beschert wird ohne Abrechnung.
Koran, Sure 40 |
Alles in allem würde ich es so ausdrücken: Der Mensch tut sich seine Bestrafung selbst an (die Pein der Gottesferne), gestützt durch die Gerechtigkeit Gottes. Doch Gott ist barmherzig mit dem, der bereut, und bereit, ihm seine Fehler zu vergeben.
| Zitat: |
Sie fragen: »Wo ist das Paradies und wo die Hölle?« Sprich: »Das eine ist die Vereinigung mit Mir, das andere dein eigenes Selbst, o du, der du Gott einen Gefährten zugesellst und zweifelst.«
Bahá'u'lláh, Botschaften aus Akka |
| Zitat: |
Und dem, der den Stand seines Herrn gefürchtet und seiner Seele ihre (bösen) Neigungen verwehrt hat, wird das Paradies zur Heimstätte.
Koran, Sure 79 |
Und da das "Ich" die Quelle allen Bösen ist, die Quelle des satanischen Geistes, sagt Bahá'u'lláh:
| Zitat: |
Und es heißt, daß der Wanderer nicht eher zum Meer der Nähe und Einheit gelangen noch von dem unvergleichlichen Weine trinken wird, als bis er sein Ich aufgegeben und die Reise vollendet hat.
Die sieben Täler |
Und wie Jesus sagte:
| Zitat: |
Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.
Offenbarung des Johannes |
Und siehe, der Baum des Lebens ist erschienen, beladen mit köstlichen Früchten. Dies ist die schwerste Zeit für alle Ungläubigen und Zweifler und der Sonnenaufgang des Goldenen Zeitalters, für die, die sich von sich selbst ab und Ihm zugewandt haben, dem Herrn der Herrlichkeit, dem Barmherzigen.
Friede sei mit allen Standhaften.
Nabil
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| Nach Bahá'u'lláh ist der Tag des jüngsten Gerichts gekommen, alle Zeichen über das Erscheinen Seiner Herrlichkeit sind erfüllt. |
Wow... Das wusste ich echt nicht...
Das ist krass... das muss man zuerst verdauen als Moslem...
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| Die Vorstellung, dass Gott irgendjemand für irgendetwas je bestrafen wird, ist völlig absurd.
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| Die Vorstellung, dass Gott irgendjemand für irgendetwas je bestrafen wird, ist völlig absurd. |
Wieso darf Gott z.B. nicht gerecht strafen?
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Ein Schöpfer, der seine Geschöpfe für deren Fehler bestraft, das ist als würde ein Maler sein Bild zerkratzen, weil es nicht so geworden ist, wie er es sich vorgestellt hatte...
Ein Gott, der Taten verurteilt, die er vorhergesehen haben muss, das ist, als würde ein Bauer voll Wut seine Äpfel zertreten, weil sie vom Baum fallen, wenn sie reif sind...
Ein allmächtiger Vater, der seine Kinder verurteilt, das ist also würde ein Lehrer seine Schüler schlagen, weil sie nicht verstanden haben, was er ihnen mit unverständlichen Worten versucht hat zu erklären...
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