Bilderverbot - warum zeichnen Christen Gott?



An die Chrislichen Brüder und Schwester
Bilderverbot
28%
 28%  [ 2 ]
Moses ersten Gesezte
71%
 71%  [ 5 ]
Stimmen insgesamt : 7

Friede und Liebe JCIV!

Salem zaf-ad,

Zitat:
Friede und Liebe JCIV!


Von Gott zu Mensch, von Mensch zu Gott und von Mensch zu Mensch!


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JCIV: Jüdisch-Christlich-Islamischer Verein
Shalom für Juden, Pax für Christen, Selam für Moslems, Peace für Bahá'ís und Frieden auf Erden!
Oh mein Herr, mein Gott, unser aller Gott! Wie sehr danke ich Dir für jeden erlebten Tag, den Du mit Freude und Liebe füllst! Wie blind doch die Ungläubigen sein müssen, damit sie so eine Liebe nicht sehen! Oh mein Herr, ich lobpreise deine Allmächtigkeit und deine Allkraft!

Mögest Du weitere Gläubige wie JCIV segnen und rechtleiten!
Salem zaf-ad,

Zitat:
Oh mein Herr, mein Gott, unser aller Gott! Wie sehr danke ich Dir für jeden erlebten Tag, den Du mit Freude und Liebe füllst! Wie blind doch die Ungläubigen sein müssen, damit sie so eine Liebe nicht sehen! Oh mein Herr, ich lobpreise deine Allmächtigkeit und deine Allkraft!

Mögest Du weitere Gläubige wie JCIV segnen und rechtleiten!


Zitat:
Wahre Liebe!


Assalamu alaykum wa rahmatullah wa barakatuhu

Liebe Brüder und Schwestern.Ich bete zu Allah, dass es Eurem Iman und Eurer Gesundheit bestens geht. Und inschaallah, sind Eure Gedanken und Herzen erfüllt mit vollkommener Liebe zu Allah (swt), und seinem Gesandten Muhammad (saaws), und Euren Geschwistern Eurer Ummah. Alhamdulillah, als Muslime wissen wir, dass Allah (swt) in seiner unendlichen Barmherzigkeit und Liebe zu uns, von uns die Liebe zu Ihm und zu unseren Geschwistern verlangt. Auf diesem Weg, können wir den Zusammenhalt in unseren Gemeinden und zu unserem Schöpfer stärken. Ein Teil dieser Liebe beinhaltet die Barmherzigkeit und den Einsatz für unsere Brüdern und Schwestern.das bedeutet auch, dass wir unsere Geschwister trotz ihrer Fehler oder Schwächen lieben und achten. Denn wir wissen, dass der Sohn Adams nicht perfekt ist.

Quelle: http://www.muslima-aktiv.de/wahreliebe.htm

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JCIV: Jüdisch-Christlich-Islamischer Verein
Shalom für Juden, Pax für Christen, Selam für Moslems, Peace für Bahá'ís und Frieden auf Erden!
Liebe hat folgendes geschrieben:

Frage ist, werden bilder von Gott gezeichnet wenn es heisst das man keine bilderzeichen von Propheten und Gott machen soll an euch Chrislichen Brüder eure antwort würde sehr hilfreich sein?

Der Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen, ist gottesebenbildlich - theomorph lautet der Fachausdruck. Gott nimmt in Jesus Christus menschliche Gestalt an - wird also menschenbildlich, andromorph. Darum ist in Jesus Christus Gott vermenschlicht und der Mensch vergöttlicht. Ein Bilderverbot im strengen Sinne würde dann eigentlich bedeuten, dass auch kein Mensch mehr dargestellt werden darf. Weil durch die Vergöttlichung des Einen - dadurch das Gott sich mit Fleisch und Blut "bekleidet" hat - jeder Mensch ein Gottesbild ist. Damit dürfte bei einer engen Auslegung des Bilderverbots kein Mensch ein Gotteshaus betreten.

Im Christentum ist das Bilderverbot dennoch nicht irrelevant. Es wurde aber auf seinen Kern zurückgeführt - nur Gott darf unmittelbar angebetet werden, dir Statuen und Bilder sind nicht unmittelbar Objekt der Anbetung wie das goldene Kalb - durch ihre Präsenz in der Kirche erleichtern sie aber die Anbetung Gottes. Im Menschen begegnet Gott uns mittelbar - durch die Seele, aber auch durch die Gestaltung des Leibes. Wenn ich über Gestalt und Funktion des Körpers nachdenke, kann das überführen ins Gebet und in eine Vorstellung über das Wesen Gottes. So wie auch jedes Bild sehr viel über den Künstler aussagt. Umso mehr, wenn der Künstler "sein Herzblut" in sein Werk hineingelegt hat - so wie Gott es bei seinem Kommen in Jesus getan hat.
Liebe hat folgendes geschrieben:
Was sagt ihr dazu über die Dreieinigkeit?Ich bin Muslim dennoch verstehe ich nicht was damit gemeint ist

Im Koran wird ein umfassendes Werk zur religiösen und moralischen Lebensgestaltung angeboten - grundsätzlich eine gute und wichtige Sache. Über das Wesen Gottes sind nur abstrakte Aussagen enthalten. Gott ist im Wesentlichen unbekannt. Er ruht in sich - als Einzelwesen.

Im Christentum glauben wir, dass das Wesen Gottes Beziehung, Liebe ist. Einer, der im strengen Sinne alleine ist, kann aber nicht die Liebe sein.
Durch Jesus zeigt uns Gott, dass sein Wesen Dreifaltigkeit ist. Das bedeutet, dass die wahre Einheit in der Verschmelzung von sich Liebenden besteht. Die fruchtbare schöpferische "Vereinigung" zwischen Mann und Frau, die das Kind zeugt kann als ein Gleichnis auf das Wesen Gottes gedeutet werden. In Gott ist das Liebesband aber so stark, dass Er trotz Verschiedenheit der Personen - nein nicht "trotz" sondern sogar durch die Verschiedenheit reine Einheit ist.
@Burkl

Dieser Thread ist 10 Jahre alt.
Aber vielleicht lesen ja Muslime mit. Es ist wichtig, diese Fragen zu beantworten. Gerade jetzt, wo viele Muslime nach Europa kommen und sich oft auch für den christlichen Glauben interessieren.
Liebe hat folgendes geschrieben:
Was sagt ihr dazu über die Dreieinigkeit?Ich bin Muslim dennoch verstehe ich nicht was damit gemeint ist und die zweite Frage ist, warum werden bilder von Gott gezeichnet ,wenn es heisst das man keine bilderzeichen von Propheten und Gott machen soll an euch Chrislichen Brüder eure antwort würde sehr hilfreich sein?
Stichpunkt:(ALtes Teastament die Gesetze Moses über Bilderverbot)

Erst mal zur Sprachverständnis:
Ein "Du sollst nicht" ist eine Empfehlung.
Ein "Du darfst nicht" wäre ein Verbot.

Und ein Bild von Gott ist ein Gottesbild:
Also eine Vorstellung, so und so ist Gott, so aber nicht.

Ein "Du sollst kein Bild von Gott machen" ist in meinen Augen eine Empfehlung, eine Gottesvorstellung nicht zu verabsolutieren.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Papaloooo hat folgendes geschrieben:

Ein "Du sollst kein Bild von Gott machen" ist in meinen Augen eine Empfehlung, eine Gottesvorstellung nicht zu verabsolutieren.

Gott wird immer der ganz Andere bleiben und jedes Bild - sei es künstlerisch oder sprachlich - immer nur ein hilfloses Stammeln angesichts Seiner unvorstellbaren gewaltigen Wirklichkeit. Und doch hat Er durch das Kommen als Mensch dieses "Ganzanderssein" in gewisser Weise durchbrochen.

"Leib und Blut Jesu Christi werden uns gegeben, damit wir verwandelt werden. Wir selber sollen Leib Christi werden, blutsverwandt mit ihm. Wir essen alle das eine Brot. Das aber heißt: Wir werden untereinander eins gemacht. Anbetung wird, so sagten wir, Vereinigung. Gott ist nicht mehr uns gegenüber bloß der ganz Andere. Er ist in uns selbst und wir in ihm. Seine Dynamik durchdringt uns und will von uns auf die anderen und auf die Welt im Ganzen übergreifen, dass seine Liebe wirklich das beherrschende Maß der Welt werde.“

Benedikt XVI., Weltjugendtag 2005 in Köln, Predigt beim Abschlussgottesdienst am 21.08.2005, VAS 169, Bonn 2005, S. 86