Ist der Islam schlecht?


herzliche Grüsse Herzlich

Zitat:
Das führt meiner Ansicht nach zu einer Diskussion über die Bedeutung des Begriffes "Streit" und über den Sinn des Streitens.


Oh ja, da hast du recht... In diesem Sinne muss aber auch "Kampf" definiert werden... ein Streit kann aber versöhnend wirken (z.B. mit meiner Freundin ) aber auch auseinanderwerfend (z.B. leider zwischen Moslems und Christen)...

Zitat:
macht sie nicht zum Grund für Streit und Feindschaft


Streit und Feindschaft... in einem Atemzug... klar assoziiert man etwas negatives daraus... feindschaft ist etwas klar negatives...

Streit... die Menschen definieren die unterschiedlichsten Dinge damit...

Ein Streit ist nicht einfach Streit, sondern auch Diskussion, Konfrontation, Bagatellisierung, beleidigend, erleuchtend, scharf, wahrheitsgetreu etc...

Streit ist nicht etwas negatives... sondern daraus wird etwas negatives gemacht... man SOLL streiten - aber nur um die wahrheit zu erleuchten und zu erblicken...

so streitet man zwanghaft mit den Zensur, die die wahrheit nicht sehen wollen... und so soll man sie einfach ignorieren... so wird ein negativer streit umgangen... aber mit denen, die wissen besitzen, soll man streiten, um positive ergebnisse zu erzielen...

Für einen Streit braucht man aber einen Anlass... und einen unvollendeten Streit sollte es auch nicht geben... jeder Streit sollte in einer Streitschlichtung enden...

So wird eine ständige Entwicklung gefördert. Diejenigen, die die Wahrheit suchen, "gewinnen". Diejenigen, die die Wahrheit nicht sehen wollen "verlieren"... so einfach...

man kann SELBER bestimmen, ob man gewinnen will oder nicht... es ist die sache der streitenden parteien, dass sie beide die wahrheit suchen und jeden teilhaben lassen... das wiederum führt auf weitere aspekte der konfrontation...

Natürlich erfassen wir nicht die ganze Wahrheit... aber der liebe Gott hat uns einen schönen Verstand verpasst... wieso nicht gebrauchen? soviel wie wir im Moment erfassen können, soll erfasst werden, und dabei sollten wir immer die unterschiedlichsten Meinungen hören:

es sind jene, die auf das Wort hören und dem besten von ihm folgen. Sie sind es, denen Allah den Weg gewiesen hat, und sie sind es, die Verstand besitzen. [39:18]

Möge das Licht Gottes dein Weg erhellen!
Hi Zaf-Ad,

Danke für Deine ausführliche Antwort. Es ist interessant, zu sehen, wie unterschiedlich die Assoziationen bei einzelnen Begriffen sind, nicht wahr?

Zu meinem besseren Verständnis möchte ich nochmal nachfragen: wie passiert (religiöses) Streiten für Dich praktisch? Ich meine, streitet man mit erhobener Stimme, versucht man die eigene Meinung zu platzieren und prüft ihren Wahrheitsgehalt an der Abwehr des anderen, versucht man andere in den Streit zu integrieren und Parteien zu bilden, ist es wichtig, mehr oder weniger heftige Emotionen zum Ausdruck zu bringen usw.?

Für das, was Du in Deinem letzten Posting beschreibst, verwenden wir Bahá´í eher den Begriff des "Aufeinanderpralls der Meinungen", wie er bei der Beratung über religiöse Sachverhalte und andere Fragen auftritt.

Für mich ist die ideale Form des Austauschens unterschiedlicher Meinungen das ruhige, unvoreingenommene Gespräch, das Raum gibt für das Annehmen fremder Meinungen, die die Wahrheit besser wiedergeben als die bisherige eigene Meinung, ohne dass es zu einem Gesichtsverlust kommt. Etwa so, wie wir beide das hier gerade machen ...


Liebe Grüße,

Herzlich
Grüss dich Herzlich,

du hast recht... die Menschen verstehen unter 'Gott' schon die unterschiedlichsten Dinge... (Jesus, Kraft, universale Seele etc.)...
für mich bedeutet Gott: der einzige Schöpfer/Herr der Welten
aber jetzt weiche ich vom Thema ab...

du fragst nach meiner Definition von religiösem Streit...

Ich mache ein Beispiel: viele christliche Seiten berichten davon, dass im Islam der Gott ein "Unnahbarer" sei... der dem Menschen unereichbar ist...

jetzt fordere ICH die Konfrontation, in dem ich sie "angreife"... ich nenne sie unwissende, lügner oder dergleichen, mit der intention, dass sie aufmerksam werden...
das waren gerade sehr übertriebene Beispiele, aber übertrieben versteht man alles besser

ich fordere die Konfrontation, um dieses Bild zu ändern, weil im Koran das völlige Gegenteil steht. Gott ist mir naher als ich mir selbst!

Und wahrlich, Wir erschufen den Menschen, und Wir wissen, was er in seinem Innern hegt; und Wir sind ihm näher als seine Halsschlagader. [50:16]

Jetzt aber bleibt es auf der christlichen Seite zu entscheiden, ob der Gott "vom Islam" (welcher immer noch der gleiche wie ihrer ist) für sie nun etwas anderes darstellt...

Die meisten Christen bleiben bei ihrer eigenen Sicht... sie wollen nicht lernen, also vermeide ich nun diese negativ gewordene konfrontation (Streit)...

es geht nicht darum, dass ICH rechthabe, sondern, dass ich erkenne: "Sie denken falsch... aber sie können über den gleichen Vers anders denken als ich..."

also schicke ich ihnen diesen Vers... wenn sie dann immer noch darauf bestehen, dass der Islam-Gott sag ich jetzt mal, für sie immer noch unnahbar sei, dann frage ich nach... wenn sie keine guten Argumente haben vermuten sie nur und folgen ihren eigenen Wünschen, so wie viele der Christen (und ebenfalls Moslems)...

Es hat schon Situationen gegeben, bei der mir Christen symbolisch Antworten auf Fragen gegeben haben... Aufklärungen etc.

DAS ist der Streit für mich - die Diskussion UM die Wahrheit herum, damit man einen sicheren WEG IN die Wahrheit HEREIN erkennen kann. Der Koran ist die Wahrheit für mich... die Bibel für andere... doch ich liebe beide Bücher und akzeptiere sie alle beide... folgen tu ich Koran... darüber kann man nicht streiten, kann man keine Konfrontation durchführen...

genauso blöd könnte ich fragen: Wieso gefällt dir (z.B.) die grüne Farbe? Sie gefällt mir einfach...


Zusammengefasst will ich sagen, dass ein Streit nicht immer "ruhig" ist... manchmal braucht man einen intelektuellen Klaps, um zur Gesinnung zu kommen... Aber sinnlose Beleidigungen irgendwelcher Art gehört nicht zum Streit...

ich kann nicht immer von Liebe sprechen, wenn ich mit Liebe etwas völlig anderes verstehe wie es die Christen tun... Viele verstehen Liebe mit Vater... das ist dann eine spirituelle Liebe... die setze ich mit dem Glauben an Gott gleich...

also: Liebe (generell christlich) = Glaube (persönlich)...

also beginne ich zu sagen, dass eine Seite falsch liegt... denn Liebe ist nicht Glaube... ich beginne zum Beispiel "beweist mir eure Liebe"... dann verlange ich eine Konfrontation auf eine scharfe Art... aber beleidgen tu ich sie nicht...

nochmals zusammengefasst: der gesunde Streit für mich bedeutet eine Entwicklung jeglicher Art - sei sie ruhig oder heftig, menschlich oder tierisch... wenn die Diskussion mich weitergebracht hat, dann war es ein guter Streit!

denn manchmal ist etwas schlechtes nicht immer schlecht, es kann sich immer zum guten wenden!

diese Erfahrung habe ich schon mehrmals gemacht...
Lieber Zaf-Ad,

herzlichen Dank für Deinen Beitrag, der mir Deine Art zu denken sehr viel näher gebracht hat. Ich bin beeindruckt und fühle mich geehrt, in Dir einen Moslem kennenzulernen, der in der Freiheit und Klarheit seiner Geisteshaltung auf höchst positive Weise so weit von dem Bild abweicht, dass die westlichen Medien üblicherweise von den Anhängern des Islams zeichnen.

Das, was Du über den "Streit" schreibst, deckt sich nach meinem Verständnis in weiten Teilen, wenn nicht sogar vollständig mit dem, was uns Bahá´u´lláh für den Umgang mit unseren Mitmenschen lehrt (wenngleich er den "Streit", auch den religiösen Wort-"Streit", verbietet).

Dank Deiner anregenden Erläuterungen wird mir langsam klarer, was mich bei der Verwendung des Wortes "Streit" stört und in wieweit es auch ein persönliches Problem von mir selbst ist. Wie ich schon in einem vorangegangenen Beitrag schrieb, ist dieser Begriff für mich fest assoziiert mit anderen Begriffen wie "Kampf", "gewinnen/verlieren" usw. Das sind Kategorien, in denen ich generell nicht gerne denke, weil ich sie als Ursache sehe für die unzähligen Verletzungen, die sich Menschen im zwischenmenschlichen Bereich tagtäglich zufügen.

Leider habe ich darüber hinaus im Laufe der Jahre den Eindruck gewonnen, dass die Mehrheit der Menschen in unserer Gesellschaft ganz selbstverständlich davon ausgeht, dass dieses Verständnis des Begriffes "Streit" das eigentlich richtige und auch völlig in Ordnung ist, weil das Leben die Menschen (nach ihrer Ansicht) nun mal in Gewinner und Verlierer teilt. Es kommt eben nur darauf an, mit aller Kraft dafür zu sorgen, dass man selbst auf der Gewinnerseite steht. Die zutiefst entwürdigenden Auseinandersetzungen, die wir tagein tagaus von unseren Politikern serviert bekommen, sind dafür nur ein Beispiel, dass jeden Menschen, der sich einen Rest an Würde und gesundem Menschenverstand bewahrt hat, mit Entsetzen und Abscheu erfüllen muß. Gekrönt wird das Ganze noch durch die Verwendung des Begriffes "Streitkultur" - das, was diese Herrschaften da in den Medien vorführen, hat mit Kultur nach meinem Verständnis nichts mehr zu tun.

Dir zuliebe will ich dennoch gern versuchen, meinen "Streit"-Horizont zu erweitern und hoffe, dass ich stets rechtzeitig an Dein besonderes Verständnis dieses Wortes denke.

Liebe Grüße,

Herzlich
Möge das Licht Gottes mit dir sein, Herzlich!

Es freut mich zu lesen, dass ich das Bild vom Islam positiv beeinflusse... denn aus Erfahrung weiss ich, dass der positive Eindruck meistens viel länger haften bleibt, als ein negativer... allein wegen 2 oder 3 Christen liebe ich die Christen (die nicht Jesus=Gott sagen)... das ist aber rein persönlich.

Was ich sagen will: Das Schöne bleibt doch länger!

Zitat:
Bahá´u´lláh


Ich verlange eine Konfrontation!

Dieser Begriff bedeutet ja übersetzt "Herrlichkeit/Manifestation Gottes", nicht wahr?

Ich weigere mich immens gegen diesen Begriff... wieso darf ein Mensch sowas von sich behaupten? Nicht einmal Mohammed hat sich so bezeichnet... im Koran findet man auch nichts dergleichen... kein Prophet hat sich so bezeichnet...

Zuerst aber will ich noch was sagen, dass du nicht denkst, ich bin gegen bahai's... ich finde, dass kein Prophet mehr erscheinen wird... das sagt der Koran ganz deutlich:

Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Gottes und der letzte aller Propheten, und Gott besitzt die volle Kenntnis aller Dinge. [33:40]

Es kann sein, dass Gott sich in ihm offenbart hat... aber sicher nicht mehr mit einer neuen Religion... es kann sein, dass dieser Mensch, der sich Bahau.... nennt, Gott erfahren hat... aber ich kann nicht glauben, dass er ein Prophet ist... darüber können wir ein ander mal reden

Zitat:
Leider habe ich darüber hinaus im Laufe der Jahre den Eindruck gewonnen, dass die Mehrheit der Menschen in unserer Gesellschaft ganz selbstverständlich davon ausgeht, dass dieses Verständnis des Begriffes "Streit" das eigentlich richtige und auch völlig in Ordnung ist, weil das Leben die Menschen (nach ihrer Ansicht) nun mal in Gewinner und Verlierer teilt.


Oh ja... da sprichst du was wahres! Es geht immer so weit, dass eine Revolution entspringt... Der dialektische Prozess (Marx+Hegel) zeigt uns, dass sich die Kluft in einem natürlichen Prozess stattfindet... es scheint so zu sein, dass der Mensch gar nicht bewusst ist, dass die Kluft immer grösser wird, weil die andere Partei immer mehr denkt, noch mehr abschneiden zu können... naja... das können nur grosse Denker wie Platon, Sokrates etc. aufhalten... ein neuer Barkeley, Thomas Aquinn muss her!

Mögen wir alle in einen Friedensprozess reingeraten ... dies aber hat wiederum nur Gott in der Hand...
Mohamed ist für mich ein Gottesoffenbarer, daher ist dieser Mensch von Gott gesandt worden. In den vielen Jahrtausendrn hat eben der Mensch viele Glaubenssätze und die Richtigkeit jeder Religion verändert. Jeder Religionsstifter bringt eine Erneuerung und es gibt nur eine Religion die ist von Gott. Die Erneuerung einer Religion kommt nur durch einen neuen Offenbarer. Für mnich ist es eben die Bahai Religion
Der Prophet (sav) hat Verteidigungskriege geführt. Ungläubige haben damals versucht, ihn mit allen möglichen Mitteln umzubringen. Da bleibt ihm keine andere Wahl mehr. Er hat aber befohlen in den Kriegen kein Gras zu zertreten, keine Frauen und Kinder zu töten, Leute die nicht am Kriege teilnahmen durften nicht getötet werden, wenn welche grad in der Kriche am Beten waren, durften diese nicht getötet werden, wenn die Gegner aufgehört hatten, musste man aufhören, die angebeteten Sachen durften weder beleidigt, noch zerstört werden und und und.
Außerdem hast du auch noch falsche Infos drinne, z.b., dass der Koran sagt, dass die Erde flach sei, ganz im Gegenteitl.
Liebe Freunde

zaf-ad schreibt:

Ich verlange eine Konfrontation!

Dieser Begriff bedeutet ja übersetzt "Herrlichkeit/Manifestation Gottes", nicht wahr?

Ich weigere mich immens gegen diesen Begriff... wieso darf ein Mensch sowas von sich behaupten? Nicht einmal Mohammed hat sich so bezeichnet... im Koran findet man auch nichts dergleichen... kein Prophet hat sich so bezeichnet...


Ich werde mich bemühen, dass es nur ein aufeinander treffen oder konfrontieren von verschiedenen Meinungen werden wird, aber kein Streit. Baha’u’llah meint, wenn sich zwei Menschen über Religion streiten, dann sind beide im Unrecht.

Der Name Baha’u’llah kann auch als „Glanz Gottes“ oder „Herrlichkeit des Allherrlichen“ übersetzt werden.
Soviel mir bekannt ist wird Jesus auch als „Geist Gottes“ bezeichnet. Abraham oder Mose (bin mir nicht sicher) wird als „Freund Gottes“ bezeichnet. Mohammed als „Prophet Gottes“. Was alle gemeinsam haben, dass ist die völlige Ergebenheit, ja Selbstauslöschung vor Gott. Keiner behauptete aus sich selbst heraus zu offenbaren, auch Baha’u’llah nicht. Wes ist nun „größer“? Der Geist, der Glanz, der Prophet? Für die Offenbaret untereinander stellt sich die Frage nicht, wenn sie wesensgleich sind. Wie könnte es dann mir zustehen, diese Frage zu stellen?


Aus dem Verständnis der fortschreitenden und wesensgleichen Gottesoffenbarung ist jeder Prophet zugleich das „Alpha und das Omega“ oder „der erste Adam und der letzte der Propheten“. Der Bab z. B. sagt er sei der „Erste Punkt“ der noch vor der Welt ins Dasein gerufen wurde. Wenn nur Jesus „der Erste und zugleich der Letzte“ gewesen ist, was ja von vielen Christen geglaubt wird, dann könnte es keinen Propheten Mohammed geben, auch wenn im Christentum sehr viel von der „Wiederkunft“ die Rede ist. Im Bahai-Glauben bezieht sich der Begriff „Wiederkunft“ und „Auferstehung“ immer auf das Erscheinen eines neuen Offenbarers.

Auch aus Sicht des Judentums kann meines Erachtens Jesus nicht der Messias sein.

Im Christentum wird mit der „Wiederkunft Christi“ sehr oft der sichere Weltuntergang angenommen. Es wird nahezu ausgeschlossen, dass es sich um eine wesensmäßige Wiederkunft handeln könnte, obwohl z. B. Jesus über Johannes den Täufer behaupt, er sei (der wiedergekommene) Elia und „er ist mehr als ein Prophet“. Johannes selbst sagt „ich bin nicht Elia“. Jesus aber behauptet „er ist Elia“.

Wenn also der justament-Standpunkt vorherrscht, dass „die Zeichen des Menschensohnes“ die am Himmel erscheinen werden, alles nur kein Menschensohn sein können, sondern nur der sichere Weltuntergang, dann erübrigt sich jede Möglichkeit, dass es sich bei Mohammed, dem Bab und Baha’u’llah um Propheten handeln könnte.

Kurz zusammengefasst:
Bei den Abrahamitischen Religionen

Weigern sich Juden immens gegen die Anerkennung von Jeschua.......

......Christen weigern sich immens gegen die Anerkennung von Mohammed.......
Muslime weigern sich immens gegen die Anerkennung von Bab und Baha’u’llah........viele Bahai werden sich immens gegen die Anerkennung des Propheten wehren, der nach Baha’u’llah kommen wird.

Jede der Glaubensgemeinschaften behauptet, dass die Hinweise in den Schriften nur ganz bestimmt ausgelegt werden können und auf gar keinen Fall so wie es die „Nachfolge-Religion behauptet.

Mir persönlich fiel es auch nicht ganz leicht „den roten Faden“ anzunehmen, der sich nach meiner Meinung durch die Religionen zieht. Ich war Christ. Also nach meinem damaligen Einschätzung eigentlich (Jude) und Christ. Nun bin ich seit einigen Jahren Bahai. Man könnte auch sagen (Jude), Christ, (Moslem), (Bahai) und noch einiges mehr. Ich darf und muss zumindest alle Weltreligionen als meine tatsächlichen Glaubensbrüder betrachten. Alle diese Heiligen Schriften sehe ich nun als „meine“ Heiligen Schriften.
Liebe Schwestern und Brüder, ich frage Euch nun „Was habe ich dabei verloren?“

Alles Liebe
_________________
"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"
Bahà'u'llàh
Hallo Robinson, ich danke für deine Antwort! Friede mit dir!

Ich glaube ich habe den Begriff nicht ganz verstanden...

Herrlichkeit Gottes oder Glanz Gottes sticht für mich aus den Begriffen wie "Freund/Geist/Prophet/Gesandter Gottes heraus"... er stellt sich selber höher dar...

könntest du mir bitte den Begriff baha'u erklären?

Frieden!
Lieber zaf-ad

Leider kann ich kein Persisch. Nach meiner Meinung bedeutet baha eben Herrlichkeit. Das u steht für Herrlichkeit des Allherrlichen und allah eben für Gott. Das alles sind aber trotzdem nur Namen, was zählt ist doch die Aussage der Lehren. Wir sollten uns glaube ich nicht so sehr an einzelnen Begriffen festhalten. Auch das Wort Prophet hat m. E. im Islam einen ganz anderen Stellenwert als im Christentum. Daher sagt mir der Begriff Gottesoffenbarer eher zu.

Alles Liebe
_________________
"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"
Bahà'u'llàh

Warning: touch(): Utime failed: Operation not permitted in /www/htdocs/w0103691/includes/template.php on line 159