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Traumyoga
gefunden bei: http://www.guanyin-zentrum.de/traeume/
Mit dieser aus dem tibetischen Buddhismus (Vajrayana)
und dem Bön stammenden Praxis kann man lernen
Bewusstheit während des Träumens aufrecht zu erhalten
und Träume gezielt zu lenken.
Ein geübter Traumyoga-Praktizierender
ist sich also während des Träumens bewusst,
dass er träumt (Klartraum oder luzides Träumen)
und nimmt auf die Entwicklung seines Traumes Einfluss,
indem er Inhalte oder Richtungen des Traumes verändert.
Ziel ist wie bei allen buddhistischen Praktiken
das Gewahrsam des Geistes zu schärfen
und es ins Alltagsbewusstsein einfließen zu lassen.
Traumyoga stellt daher eine Ergänzung buddhistischer Meditationspraxis dar,
auf einen Lebensbereich bezogen,
der üblicherweise in weiten Teilen eher unbewusst
und ohne die Möglichkeit zur Steuerung abläuft.
Es geht bei Traumyoga also weniger um die Inhalte von Träumen im Sinne von "Traumdeutung",
sondern um geistige Klarheit und Schulung des Geistes während des Schlafs.
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