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Das über Freunde gefällt mir sehr gut. Ich habe mich gestern noch mit meiner Schwester und einer Bekannten über "echte" Freunde unterhalten, sie hat das Glück, echte Freunde zu haben. Mein Mann und ich haben eher nur Bekannte. Mich macht das oft sehr traurig, denn wenn man sich trifft, redet man nur "Small Talk", beide Seiten setzen nur eine Maske auf und verhalten sich, wie sie meinen sich verhalten zu müssen. Das macht mich traurig und ich leide darunter. Ich würde gerne auch mal ernstere Gespräche führen und so sein, wie ich bin, aber es ist schwer, das jahrlang erlernte wieder abzulegen. Versteht Ihr, was ich meine?
Wie ist das bei Euch? Habt Ihr echte Freunde?
Hinzu kommt ja auch noch, dass ich kaum einen Menschen mit meinen Interessen kenne. Und mit Buddhismus, Esoterik etc. darf man da erst gar nicht ankommen, dass ist ja eh alles Quatsch und Einbildung...
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Hi, liebe Minalena - echte Freundschaft zeichnet sich wohl darin aus, daß diese Menschen auch in der Not zu dir stehen - voll und ganz - aber auch mit ehrlicher Kritik an Deinem Verhalten. Das mußt du dann aber auch akzeptieren und mal darüber nachdenken.
Bekannte sind die Menschen, denen man mal kurz begegnet - einen leichten Smal-Talk führt und sich dann verabschiedet. Mit ihnen kannst Du in der Not nicht rechnen. Überraschender Weise vielleicht aber manchmal doch.
Ich poche schon seit langem nicht mehr darauf, daß Freunde und Bekannten das lesen und glauben, wonach es mich verlangt.
Ich akzeptiere, wie sie sind. Ich weiß, daß ich mit manchen Bekannten nur über das billige Einkaufen, oder über die Kleidung oder über die alltäglichen Dinge sprechen kann und weiß, mit wem ich über ganz andere Themen sprechen kann. Das sind dann andere Ebenen - und weiß, was die Menschen lesen oder überhaupt in kein Buch schauen.
Sie sind für mich trotzdem jeden Tag ein Prüfstein, wie weit ich die Inhalte der Bücher verstanden habe.
Sie sind ein Meilenstein auf meinem Lebenweg - Menschen, die eine ganze Wegstrecke des Lebens mit mir gehen und wenn ich sie kenne, dann hat das seinen Sinn, über mich nachzudenken oder aber auch, um von ihnen zu lernen, damit ich nicht ganz abdrifte in esoterische oder andere Gefilde. Sie bringen mich letztlich dazu, mich zu hinterfragen mit meinem ganzen Denksystem.
Ich nehme die Menschen so, wie sie sind und bin auch manchmal froh, wenn mir jemand sagt: ohne dich hätte ich dies oder das gar nicht bemerkt.
Und ich sage auch manchen Menschen das gleiche: ohne dich hätte ich mich nicht erkannt.
Es sind Lernphasen für mich und früher war ich verletzt und beleidigt, wenn mir jemand sagte, alles wäre Spinnerei.
Ich war still - und habe gewartet und dann kam die Zeit, da baten mich manche Menschen um ein Buch , weil ihnen im Leben Dinge passiert waren, wo sie zu fragen begannen.
Wasser kann still und friedlich fließen, aber wenn es zum reißenden Strom wird, kann es manchen mitreißen. Wasser hat mit dem Gefühl zu tun - im Tarot die >Karte der Kelche - in der Astrologie die Elemente - der Fisch liegt im 12. Haus des Unbewußten. Das, was in uns ist.
Alles ist in uns - man muß auch manchmal warten können.
Alles fügt sich, weil Sinn darin liegt, weshalb und wieso und warum.
Alles Gute
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Zitat: Alles ist in uns - man muß auch manchmal warten können.
Alles fügt sich, weil Sinn darin liegt, weshalb und wieso und warum. Zitat Ende
Das hab ich mir auch schon gesagt. Früher habe ich oft krampfhaft nach echten Freunden gesucht, aber das bringt nichts. Jetzt sag ich mir, dass sich das schon irgendwie ergibt. Es ist manchmal komisch, aber wenn man anfängt, sich mit gewissen Dingen zu beschäftigen, trifft man auf einmal auf Leute, die einen weiterbringen, die einen auf einen Stück des Weges begleiten - oder vielleicht den ganzen Weg mit einem gehen.
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Heißt es nicht auch: ist der Schüler bereit, stellt sich der Lehrer ein
Wenn du den Nächsten neben dir als Lehrer ansiehst - dann hast du sicherlich schon viel Lehrstoff gefunden
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| Da hast Du Recht, aus der Sicht hab ich das noch gar nicht gesehen!
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