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| Gerechte und objektive Zuneigung" hat auch nichts mit Liebe zu tun... (Du bist in deiner Zuneigung subjektiv, also ungerecht) |
Nur, wenn diese Zuneigung auf einem Gefühl der Liebe beruht, dann ist sie subjektiv! Wenn Zuneigung unabhängig von Gefühlen ist und für alles und jeden gleichermaßen gilt, dann ist sie absolut und gerecht!
Zu lieben bedeutet jemanden über jemanden anderen zu erheben. Selbst wenn man in so einem Fall den nicht geliebten keinen direkten Schaden zufügt, so schädigt man sie in jedem Fall indirekt, indem man ihnen weniger Gefühle entgegenbringt als dem Geliebten. Je stärker diese Liebe ist, desto größer wird der Unterschied zwischen Geliebten und Ungeliebten. Alleine das ist schon eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.
Außerdem kann man seine Liebe nie ganz genau auf der gleichen Stufe halten, sei es auch nur eine Sekunde in der man ein bisschen mehr oder weniger Liebe empfindet als in der Sekunde davor oder danach, dann ist das schon der Beweiß dafür, wie vergänglich bzw. schwankend diese Liebe ist. Sie ist ein Versprechen, das so groß ist, dass man es nicht halten kann!
Wer wahrhaft(überirdisch) gut sein will der darf nicht lieben, wem das egal ist, der kann in Liebe schwelgen...
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Egoismus will haben, ja... Liebe verströmt sich...
Das Ego ist das von der Welt Getrennte und ist somit bedürftig und ängstlich...
Wenn du Hunger hast, willst du etwas essen, das ist erstmal eine normale Reaktion (wobei noch zu klären wäre, wieviel weniger wir uns mit Essen "trösten"müssten, wären wir im Herzen erfüllter!? Man denke nur an die Speisung der Zehntausend!)
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Und es gibt auch ein Wissen des Herzens, das gar keiner Bücher bedarf...
Die Egos sind alle verschiedener Meinung, ja, weil das Ego sich immer be- sonders sehen will!
In unseren Herzen sind wir uns alle ähnlicher, als die meisten glauben würden...
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Höflichkeit ist eine Tugend. Eine Tugend ist aufgesetzt und hat nichts mit Herzlichkeit zu tun- also sei beruhigt unhöflich...!
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Es ist ein großer Unterschied, ob du MEINST, Jemanden zu lieben, oder ob du "in Liebe bist"! Die meisten von uns kennen ja nur die egoistische Liebe und keine andere!
In der egoistischen Liebe erheben wir jemand über andere, ja! Da beginnt auch schon wieder Ungerechtigkeit, richtig... Aber ist das Liebe? Das kann dann keine Liebe sein...
Wenn wir verliebt sind, dann sind wir eher in unser eigenes Gefühl verliebt...
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| Wenn wir verliebt sind, dann sind wir eher in unser eigenes Gefühl verliebt... |
Ich jedenfalls liebe eine Frau, weil ich so bin, wie ich bin - also die Frau mit meiner Sichtweise so wahrnehme, dass ich sie lieben kann. Wenn Du Dich in der Biologie mit dem Schlüssel-Schloss-Prinzip auskennst, dann weisst Du vielleicht was ich meine...
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| In der egoistischen Liebe erheben wir jemand über andere, ja! Da beginnt auch schon wieder Ungerechtigkeit, richtig... Aber ist das Liebe? Das kann dann keine Liebe sein... |
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob Du davon ausgehst, dass Liebe zu einer speziellen Person grundsätzlich egoistisch ist - aber ich nehm' es mal an:
Warum kann man universelle und romantische/platonische/'was weiss ich' Liebe nicht unter einen Hut bringen?
| Zitat: |
Und es gibt auch ein Wissen des Herzens, das gar keiner Bücher bedarf...
Die Egos sind alle verschiedener Meinung, ja, weil das Ego sich immer be- sonders sehen will!
In unseren Herzen sind wir uns alle ähnlicher, als die meisten glauben würden...
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Scheint mir an den Haaren herbei gezogen zu sein...
Außerdem: Was ist eigentlich ungerecht? Ist es ungerecht, dass Tiere andere Tiere fressen? Oder, dass ein Tsunami ein Landstück total verwüstet und dabei Tausende sterben?
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Ich glaube ich zieh' mich erstmal zurück, sonst bekomm' ich vor Aufregung wieder Pickel auf der Stirn...
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Wenn du vor Aufregung Pickel auf der Stirn bekommst, ist das ein Zeichen deiner inneren Abwehr. Was wehrt man ab? Etwas, was man nicht sehen, oder wahrhaben will... Das ist der eigene unbewußte Schatten, auf den man dann trifft.
Lieben heißt annehmen, abwehren ist nicht Liebe... Das ist nun nicht als Anspruch gemeint, denn Liebe folgt auch keinem Anspruch...
Man kann nicht definieren, was Liebe ist, denn würde man sie definieren können, wäre sie ja begrenzt und wäre wiederum nicht Liebe, da Liebe keine Grenzen kennt... Man kann aber feststellen, was Liebe nicht ist...
Die romantische Liebe ist auch nur eine Vorstellung, wie Liebe sein soll. Aber dann geht es uns eher um die Vorstellung, wie Liebe sein soll, als wirklich zu lieben...
Unser Herz ist voll mit Vorstellungen, wie etwas zu sein hat, von Vorstellungen, wie wir selbst meinen, zu sein, von Vorstellungen, wie wir meinen, dass unser Partner ist, wie die Welt sei, etc... Das sind alles Vorstellungen von irgendwas, hat aber nichts mit Wirklichkeiten zu tun...
Wie und wo soll da Raum für entgrenzende Liebe sein?
Zum "Schlüssel- Schloß- Prinzip": (Wie es landläufig verstanden wird! Nicht biologisch!) Wir alle wünschen uns natürlich einen Partner, der wie der Schlüssel zum Schloß zu uns paßt.. Aber geht es uns da nicht wieder nur um die Erfüllung einer Vorstellung?
Ist Lieben nicht eine Herausforderung, das Unbekannte, Fremde, uns scheinbar Unangenehme anzuschauen, zu betrachten, damit auseinanderzusetzen, um es in uns selbst zu integrieren, damit wir heiler, ganzer werden? Uns mit unserer Schattenseite zu versöhnen?
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In der Beschreibung der Natur von Ungerechtigkeit zu reden, ist in diesem Fall unzutreffend. Natur ist, wie sie ist, weder grausam, noch ungerecht.
Ungerechtigkeit ist eine Definition des menschlichen Verstandes, ebenfalls wieder eine gedankliche Vorstellung, wie etwas zu sein hat... Die Natur kümmert sich nicht um unsere Definitionen...
Und vielleicht können wir genau deshalb etwas von ihr lernen...?
Clearasil gibts in jedem Drogeriemarkt...
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