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| Ja Phan du hast Recht ich kann beweisen dass ich existiere aber könnt ihr mir beweisen das ihr existiert? |
Schade, dass hier Beiträge verschwinden, ich hatte schon einmal etwas geschrieben, und nun ist es weg.
Also nochmal auf ein neues:
Es gibt tatsächlich zwei Realitäten. Die "echte Wirklichkeit" und das Abbild dieser Wirklichkeit in unserem Kopf, welches aus Gedanken besteht. Auch dann, wenn wir die "absolute Wirklichkeit" nur als ein Abbild wahrnehmen, wäre es ein großer Fehler anzunehmen, dass sie nicht existiert. Des weiteren kann es sein, dass sich neben dem Abbild der Wirklichkeit auch noch manche Science Fiktion Geschichte und sonstige Phantasterei im Kopf befindet. (Das ist zumindest bei mir der Fall.)
Ob ich das beweisen kann, hängt davon ab, was man als Beweis zulässt.
Formallogisch kann ich Descartes "Ich denke also bin ich" widerlegen, denn hierbei handelt es sich um einen Zirkelschluss.
"Ich denke" setzt bereits voraus, dass das ich existiert. Hieraus die Schlußfolgerung zu ziehen, dass das ich existiert ist nicht logisch.
Mit derselben Berechtigung, wie Descartes könnte ich argumentieren:
Ich weiß, dass der Mond aus grünem Käse besteht, also bin ich.
Es mag sein, dass Descartes ein großer Denker war, aber meiner Meinung nach hat er ein wenig zuviel nachgedacht, und dabei vergessen die Natur zu beobachten. Er hätte eher wie ein Naturwissenschaftler denken sollen. Naturwissenschaftler sammeln Indizien und ziehen daraus ihre Schlussfolgerungen. So mache ich das auf jeden Fall.
Wenn ich beweisen wollte, dass das ich existiert würde das in etwa so aussehen:
Ich denke, also bin ich.
Ich fühle, also bin ich.
Ich lache, also bin ich.
Ich weine, also bin ich.
Ich bin manchmal auch zu ein paar kleinen Spinnereien fähig, also bin ich.
Ich habe Arme und Beine, also bin ich.
Ich surfe im Internet, also bin ich.
...
Alle dies Beobachtungen zusammengenommen ergeben eine Theorie. Und diese zu widerlegen wird euch schwer fallen.
Einem jeden, der weiß, wie das Internet funktioniert, sollte auch klar sein, dass es viel wahrscheinlicher ist, dass da am anderen Ende ein Mensch sitzt, eine jede andere Vermutung ist unwahrscheinlicher. Dies ist zwar kein Beweis, aber eine Plausiblitätsabschätzung.
siehe auch Ockhams Rasiermesser
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