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eine meiner Lieblingssendungen
Trauern für Kinder
Quelle: orf.at
Komplexe Themen - einfach erklärt: Dafür ist die "Sendung mit der Maus" bekannt. Jetzt wagt sich das orange Nagetier auf ungewohntes Terrain und beantwortet Kindern die Frage: Was passiert, wenn ein Mensch stirbt? "Kinder gehen viel unvoreingenommener mit dem Thema Tod um als viele Erwachsene", erklärt der Erfinder der "Sach- und Lachgeschichten". Er hat sich für die Spezialsendung einen makabren Kniff ausgedacht: Er lässt seinen fiktiven Zwillingsbruder sterben - und spielt auch gleich die Leiche.
"Abschied von der Hülle"
Die "Sendung mit der Maus" erklärt, was nach dem Tod passiert.
Wie macht man Kaugummi? Wie kommen die Löcher in den Käse, die Mandarinen in die Dose und die Mine in den Bleistift? Die kultige "Sendung mit der Maus" ist berühmt dafür, einfach klingende Fragen kindgerecht zu beantworten.
"Etwas ganz Natürliches"
Jetzt haben die "Maus-Macher" allerdings ein höchst komplexes Thema aufgegriffen: Was passiert, wenn ein Mensch stirbt? "Abschied von der Hülle" heißt das Special der "Sendung mit der Maus" (Sonntag, 11.30 Uhr, ARD), das am Totensonntag, dem evangelischen Gegenstück zu Allerheiligen, gezeigt wird.
"Kinder sollten schon früh mitbekommen, dass es dieses andere Ende des Lebens gibt. Und dass es etwas ganz Natürliches ist, dass keiner unsterblich ist", erklärt "Sachgeschichten"-Erfinder Armin Maiwald, der Mann mit der markanten Erzählstimme.
Fiktiver Zwilling
Er leistet dafür mittels eines makabren Kunstgriffs selbst Trauerarbeit: Der 64-Jährige erfindet seinen Zwillingsbruder Eckhard - um dann mit dessen "unerwartetem Tod" konfrontiert zu werden. Dabei spielt er nicht nur den Trauernden - sondern auch die Leiche.
"Trauer kann man nur empfinden, wenn man ein persönliches Verhältnis zu dem Verstorbenen hatte", so der Filmemacher über den inszenierten Tod seines fiktiven Bruders. "Eine echte Familie bei einem echten Trauerfall zu begleiten oder den Tod eines fiktiven Kindes zu inszenieren kam für uns nicht in Frage. Das wäre zu nah an unseren Zuschauern gewesen."
Keine Zeit zum Trauern
In der fiktiv-dokumentarischen Geschichte kommt Armin in den ersten Tagen nach Eckhards Tod kaum dazu, selbst um seinen Bruder zu trauern: Er besucht den Arzt, der einen Totenschein ausstellt, er muss ein Beerdigungsinstitut aussuchen und die Trauerfeier organisieren.
"Wir können nicht zeigen, was mit der Seele passiert. Wer kann das schon?" erklärt Maiwald das "praxisorientierte" Konzept. "Deswegen hatten wir zunächst den sehr pragmatischen Ansatz: Die Hülle ist weg. Aber in der Erinnerung lebt der Verstorbene weiter."
Banale Vorbereitungen
Wie soll der Sarg aussehen, wie wird die Kirche geschmückt, wer muss über Eckhards Ableben informiert werden?
In gewohnter "Sendung mit der Maus"-Manier blickt Maiwald hinter die erstaunlich bodenständigen Kulissen des Todes: Gezeigt wird etwa, wie ein Sarg für die Beerdigung vorbereitet wird. Und in einer Sequenz des halbstündigen Films besucht der Filmemacher sogar eine Leichenwaschung.
Echte Gefühle bei Trauerfeier
Es gibt aber auch eine persönliche Seite in den gespielten Szenen der Spezial-"Maus": Nach und nach fallen Armin immer mehr Erlebnisse ein, die er mit seinem Bruder gemeinsam hatte. Und als er entscheiden darf, welche Kleidung der Leichnam des Bruders trägt, lässt Armin ihm dessen Lokführeruniform anziehen.
"Beim Dreh bekam die Geschichte eine Eigendynamik", erzählt Maiwald. "Die 'Trauergäste' waren aus meinem Freundeskreis. Und als wir die Trauerfeier drehten und ich die Abschiedsrede hielt, hat meine eigene Schwester angefangen zu weinen."
"Kinder sind unvoreingenommener"
Maiwald sieht seinen Film als "Nachklang" auf eine "Maus"-Spezialsendung, die er vor sieben Jahren drehte: In "Die Geschichte von Katharina" ging es posthum um die Lebensgeschichte eines Mädchens, das seit seiner Geburt an einer schweren Muskelkrankheit litt und daran starb.
"Die Menge an Zuschauerzuschriften zeigte, welchen Eindruck der Film bei Kindern und Erwachsenen hinterlassen hatte", so Maiwald. "Und daran haben wir auch gesehen: Kinder interessieren sich sehr dafür und gehen sehr viel unvoreingenommener mit dem Thema Tod um als viele Erwachsene."
Unterhaltung mit Tiefgang
"Die 'Sendung mit der Maus' ist kein Bildungsfernsehen. Sie ist ein Unterhaltungsprogramm", lautet zwar Maiwalds Motto.
Dennoch scheuen sich die "Maus-Macher" nicht vor komplexen Themen. "Was bedeutet Ramadan?" lautete etwa eine der aktuellen Fragen, und die Folge "Nachkriegs-Maus" erzählte von Maiwalds Kindheit nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 in Köln.
Link: http://www.wdrmaus.de/maus.phtml _________________ "Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen." -- Abdul-Baha
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Hallo friend,
ich habe mit großer Aufmerksamkeit und Interesse deinen
Beitrag gelesen.
Zwar habe ich selbst (leider) keine Kinder, aber war
schließlich mal eelbst eines und kenne somit die
Gedanken- und Gefühlswelt sehr gut.
Ich persönlich finde diese Sendung sehr gut.
Denn:
Kinder fragen eines Tages, woher die Kinder KOMMEN.
Und irgendwann fragen sie, wohin Menschen GEHEN.
Sie werden tagtäglich durch die Medien mit dem Tod
anderer Menschen konfrontiert. Irgendwann wird ihnen
auch der Tod im Familien-, Bekannten- oder Freundeskreis
begegnen. Menschen, die sie kannten oder gar liebten,
gehen. Und unweigerlich kommt die Frage, wohin sie
gehen, was dann geschieht. Sie erleben die Trauer, ihre
eigene, die der anderen.
Wenn man Kindern nun ermöglicht, einen Einblick zu
erhalten, was der Tod eines Menschen sowohl an Trauer
als auch an erforderlichen Schritten nach sich zieht,
dann verlieren sie sicherlich - zumal sie, das weiß auch
ich durch Lesen diverser Literatur, viel unvoreingenommener
sind als Erwachsene - die Angst. Weil dieses Kapitel, was
nun einmal zum Leben eines jeden Menschen gehört,
für sie nichts Unbekanntes und somit Schreckliches mehr
sein wird.
Ich könnte mir auch noch einen "Nebeneffekt" vorstellen:
Viele Kinder haben vielleicht noch keine eigenen Erfahrungen
mit dem Verlust eines Menschen machen müssen. Sehen,
hören, erleben aber jeden Tag, dass Menschen sterben, dass
auch sehr viele Kinder sterben, sei es durch Kriege,
familiäre Gewalt, Mord... Wenn sie nun diese Sendung
ansehen und dabei auch die Trauer von Armin und die der
anderen mit erleben, werden sie vielleicht auch ein wenig
mehr sensibilisiert in Richtung Verständnis für trauernde,
hinterbliene Menschen einerseits und die grausamen
Folgen von Gewalt und Kriegen, Elend und so weiter andererseits.
Wenn Kinder einfach so in das, was sie zukünftig unweigerlich
selber erfahren, erleben müssen, hineingeworfen werden,
können sie geschockt sein.
Ich kann mich noch sehr gut an etwas aus meiner eigenen
Kindheit erinnern. Zu der Zeit, da war ich vieleicht vier oder
fünf Jahre alt, hatten meine Eltern mir noch nicht erklärt,
dass Menschen sterben. Auch hatte ich es im unmittelbaren
Umfeld wohl nicht erlebt, dass ein Mensch gestorben war.
Wir schauten jedenfalls einen mehrteiligen Fernsehfilm an:
"die Pest". Eine der Hauptfiguren war "Kaspar". Irgendwie
mochte ich ihn sehr. Vielleicht spielte mir auch meine
Phantasie einen Streich, jedenfalls lebte ich mich in das
alles richtig hinein. Als am Ende dieses Films Kaspar starb,
verstand ich die Welt nicht mehr. Meinen Eltern gelang es
nicht, mich zu beruhigen. Ich wollte partout nicht wahrhaben,
dass es "nur" ein Film war einerseits, aber dass das Sterben
an sich andererseits eben kein Film ist. Meiner Mutter kam
in ihrer Verzweiflung die Idee, den betreffenden Fernsehsender
anzurufen. Und erst als der Mann an der anderen Leitung mir
bestätigte, dass dieses "nur" gespielt war, kam ich noch mal
"runter".
Aber irgendwie war von dieser Stunde an der Tod für mich
etwas Furchtbares. Und warum? Weil mir von einer Minute
auf die andere auf - für mein kindliches Empfinden und
Verständnis - brutale Art und Weise bewusst wurde, dass ich
eines Tages meine Eltern nicht mehr haben werde, dass meine
Tiere sterben würden, dass mir alle irgendwann "abhauen".
Ich weiß noch, dass ich sehr oft in meinem Kinderzimmer saß,
dann kamen mir diese Gedanken, und ich habe oft stundenlang
bitterlich geweint deswegen und ganz extreme Verlustängste
entwickelt. Dies führte sogar so weit, dass ich mir immer wünschte,
dass ich mit meinen Eltern, zu denen ich stets eine sehr enge
Beziehung und Bindung hatte, gemeinsam tödlich verunglücken
würde. Anderenfalls, so mein Vorhaben, würde ich ihnen, sobald
sie beide nicht mehr bei mir seien, eben folgen. Mag vielleicht
extrem sein, aber kein Mensch kann für seine innere Beschaffenheit,
zumal dieses sehr belastend für einen selbst sein kann.
Ich will hier nun keinesfalls meinen Eltern einen Vorwurf machen,
dass sie mich nicht aufgeklärt hätten. Das "Thema" stand zu dem
Zeitpunkt eben bei uns noch nicht an, schlichtweg, weil kein
Mensch aus unserem Umfeld von uns gegangen war. Somit
hatte ich auch vorher nie danach gefragt.
Genau deshalb finde ich es wichtig, Kinder schon beizeiten
darauf vorzubereiten, dass jeder Mensch, jedes Tier auch
irgendwann sterben muss.
Dies ist nun meine persönliche Einstellung. Wenn ich Kinder hätte,
würde ich mir mit ihnen gemeinsam diese Sendung anschauen und
anschließend mit ihnen darüber reden. Und ihnen auch das erklären,
woran ich glaube: dass es nur die Hülle, der Tempel der Seele ist,
was wir beerdigen. Dass aber die Seele, das, was einen Menschen
ausmacht, weiterlebt und dass wir uns alle irgendwann wiedersehen
werden. _________________ was mich nicht umbringt, macht mich stark
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Nicht um meinen Bruder zu besiegen,
suche ich Kraft, sondern meinen
größten Feind, mich selbst.
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Hi suchende,
Ich würde meinen Kindern auch versuchen von früh auf den Tod "näher zu bringen" und ihnen deutlich machen, dass es etwas Natürliches ist und dass der Mensch nun mal sterblich ist. Ich glaube aber das früheste Alter ist so ab 5, vorher kann ich mir nicht vorstellen, dass es dem Kind gut tut - wor allem wegen der Ängste, die Du erwähnt hast und die es sicher auslösen würde. Ist natürlich schwierig, aber es ist immer besser wenn die allerwichtigsten Dinge im Leben von den Eltern kommen und nicht von Freunden, der Schule oder gar den Medien.
Dasselbe Dilemma gibt es ja bei adoptierten Kindern - in welchem Alter sagt man ihnen, dass sie adoptiert sind? Ein Onkel von mir hat mit seiner Frau ein Baby adoptiert und sie haben es ihr gesagt, als sie ungefähr 5 oder 6 war und sie hat es erstaunlicherweise gut verkraftet!
| Zitat: |
| gemeinsam tödlich verunglücken. |
Diesen Gedanken hatte ich auch sehr oft, wenn zum Beisiel meine Eltern fortgingen oder mit dem Auto verreist waren, hab ich mir immer Sorgen gemacht, dass ich nicht mit bin, weil wenn etwas passieren würde, wäre ich ganz allein - dieses Unbehagen ist immer noch da, wenn die Eltern mit dem Auto am Abend (im Winter!) weg sind. Wahrscheinlich ist es umgekehrt genau so, denn meine Mutter hat mich noch nie aus dem Haus gelassen ohne zu sagen: "Fahr nicht zu schnell."
Ich selbst kann mich gar nicht erinnern, wann ich das erste Mal vom Tod erfahren habe, es ist schon eigenartig: wenn man jung ist, kennt man die Gestorbenen nicht, weil sie einfach viel älter waren, aber je älter man wird, desto mehr häufen sich die "toten Menschen", die man sehr gut gekannt hat. Meine Mutter spricht nicht so gern über den Tod, sie liebt das Leben sehr und verbindet mit dem Tod eher etwas Negatives, ich seh das anders, ich denke sehr darüber nach. Und meine Einstellung variiert immer, manchmal denk ich mir: "Wie kann es sein, dass ich eines Tages nicht mehr am Leben sein werde, was wird passieren" und dann kann ichs mir einfach nicht vorstellen tot zu sein. Und dann wieder denk ich, das Leben ist so vergänglich, es ist alles nur eine Frage der Zeit...
Ich rede wieder mal zu viel, deshalb hör ich auf jetzt
Übrigens: Die Spezialsendung mit der Maus über den Tod ist morgen hab ich gerade gesehen:
http://www.wdrmaus.de/service/sendehinweise/
Die Sendung mit der Maus – 21.11.2004 - 11.30 Uhr
(Das Erste, KI.KA)
Maus-Special „Abschied von der Hülle“ Lach- und Sachgeschichten: mit einem großen schwarzen Auto, Armin und Eckhard, einer langen Kiste, Armin beim Angeln und natürlich mit der Maus.
Nicht versäumen!
Liebe Grüße, Deas _________________ www.bahai.at
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Hallo friend,
ich habe deinen Beitrag mit Interesse gelesen. Aus aktuellem Anlaß, bei meiner Tochter im Kindergarten ist der Leiter plötzlich verstorben, würde ich mir gerne diese Sendung ansehen. Wie komme ich da heran? Wer hat Sie aufgenommen und kann Sie für mich kopieren?
Gruß Mottentiger
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Hallo Freunde!
Also ich finde toll, dass so ein Thema in der "Sendung mit der Maus"aufgegriffen wird. Der Tod gehört nun mal zum Leben, auch wenn wir es immer verdrängen, dass auch wir sterblich sind. Ich finde Kinder gehen erstaunlich gut mit diesem Thema um. Letztes Jahr war das ein großes Thema an der Schule bei uns im Ort. Die Kinder haben altersgerecht über den Tod gesprochen und dann auch in eigenen Bildern und Geschichten erarbeitet, was Tod in ihren Augen bedeutet und eine Ausstellung mit ihren Beiträgen darüber gemacht. Das war sehr interessant, wie toll und unverkrampft schon Erstklässler mit diesem Thema umgehen und sich ihre eigenen Gedanken machen und auch über ihre Ängste schreiben konnten.
Ich habe es ja auch selbst an meinen Kinder erlebt. Sie wurden schon relativ früh mit dem Tod konfrontiert, als mein Vater vor fast 10 Jahren starb und schon ca. ein dreiviertel Jahr vorher schwer herzkrank war und es auch öfters schon hieß "Er stirbt". In dieser Zeit habe ich nach einem Besuch im Krankenhaus meinen damals 7jähriger Sohn darauf vorbereitet, dass der Opa wahrscheinlich bald stirbt. Er konnte ja auch sehen, wie schlecht es seinem Opa ging. Da überlegte er eine Weile und sagte dann diesen erstaunlichen Satz: "Vielleicht ist ja das Leben das Schwere und nach dem Tod beginnt das Schöne." Dass man nach dem Tod in eine Art Paradies kommt und das dann die Belohnung ist. Ja, dass hat mich schon erstaunt, wie Kinder sich immer alles so vorstellen, dass was Positives dabei heraus kommt.
Als letztes Jahr der 90 jährige Mann, dessen Hund wir täglich über Jahre hinweg ausgeführt hatten, im Sterben lag hatten vor allem meine beiden Mädchen (damals 12 und 14) gar keine Berührungsängste. Das fand ich sehr schön. Der Mann war die letzten 10 Tage zuhause, er wollte unbedingt zum Sterben heim. Es war dann immer jemand da, von der Hospizgruppe, Nachbarschaftshilfe, seine Kinder und auch wir sind immer wieder hin. Sie haben da oft seine Hand gehalten und gar keine Berührungsängste gehabt. Sie haben das aus eigenem Antrieb gemacht. Ich habe immer gesagt, wenn sie nicht wollen, müssen sie da nicht mit hin, aber sie sind doch immer mal wieder mit.
Ja, und letztes Jahr ist dann auch noch ein guter Freund von uns gestorben, der schon viele Jahre Krebs hatte. Er hatte aber immer was Positives ausgestrahlt und Hoffnung gehabt. Als es dann doch ans Sterben ging, hat er auch ganz offen darüber geredet und sich bewusst verabschiedet, als er noch konnte. Auch von unseren Kindern. Sie wollten dann auch unbedingt mit zur Beerdigung, das war ihnen ganz wichtig. Genauso, als meine Tante an Krebs starb, letzes Jahr.
Also, man kann sehen, dass Kinder mit diesem Thema viel leichter umgehen, als Erwachsene. Natürlich ist es auch noch mal schlimmer, wenn ein Elternteil stirbt, oder gar beide. Da sind sie doch noch mehr betroffen. Deshalb kann man gar nicht früh genug damit anfangen, dass die Kinder sehen, dass zum Leben auch immer das Sterben gehört. Natürlich muss man altersgerecht darüber sprechen. Und die Kinder nie zwingen sich damit auseinander zu setzen. Jeder reagiert anders darauf. Die einen sind neugierig und wollen alles wissen, andere ziehen sich eben zurück. Das muss man auch akzeptieren und eben einfach da sein, wenn sie dann doch darüber sprechen wollen.
Liebe Grüße
Kerstin
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