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Ich habe diesen Satz in Suchende's Signatur gelesen, und ich finde ihn sooo wahr (und lustig )! Wenns einen nicht umbringt und man es wirklich aushält, wird man stark - genial
Erinnert mich an diese Geschichte:
P.U.S.H.
http://www.geistigenahrung.org/ftopic228.html
Ich bilde mir ein, ich habe in den Baha'i Schriften irgendwo gelesen, dass Gott einem Menschen nur die Prüfungen schickt, die er auch wirklich aushält, also keine Schicksalsschläge, die für ihn zu groß zum Bewältigen wären. Man muss einfach durch, wenn etwas Schlimmes passiert - eine Krankheit, ein Todesfall, Verlust des Arbeitsplatzes - und es gibt keinen Menschen auf Erden, der von solchen Schickssalsschlägen im Leben verschont bleibt.
Ich habe einige Zitate zusammengetragen zum Thema "Prüfungen"
| Zitat: |
| Niemals wird Er ungerecht mit irgend jemandem verfahren, noch wird Er eine Seele über ihr Vermögen belasten. Er, wahrlich ist der Mitleidige, der Allbarmherzige. Baha'u'llah |
| Zitat: |
| Jeder kann glücklich sein, wenn er ohne Sorgen, wohlauf, gesund, erfolgreich, heiter und fröhlich ist; ist er aber in unruhigen und harten Zeiten und in Krankheitstagen glücklich und zufrieden, so zeugt das von Seelenadel. Baha'u'llah |
| Zitat: |
| O Sohn des Menschen! Meine Trübsal ist Meine Vorsehung. Äußerlich ist sie Feuer und Züchtigung, zuinnerst aber Licht und Gnade. Eile ihr entgegen, auf daß du ein ewiges Licht und ein unsterblicher Geist werdest. Dies ist Mein Gebot an dich, beachte es! Baha'u'llah |
| Zitat: |
Du hast wegen schwerer Prüfungen, Schwierigkeiten und Katastrophen gefragt: »Sind diese von Gott oder Ergebnis der üblen Taten des Menschen?«
Wisse, daß Prüfungen von zweierlei Art sind: Die eine geschieht, um die Seele zu prüfen, die andere ist Bestrafung für Taten. Jene wirkt erzieherisch und fördert die Entwicklung, diese ist als Bestrafung der Taten strenge Vergeltung.
Der Vater und der Lehrer sind manchmal nachgiebig, und manchmal strafen sie die Kinder. Diese Strafe dient der Erziehung und soll ihnen in der Tat wirkliches Glück schenken. Sie ist vollkommene Güte und wahre Vorsorge. Obwohl dem Anschein nach Zorn, ist sie in Wirklichkeit Güte. Obwohl äußerlich eine schwere Prüfung, ist sie ihrem Wesen nach läuterndes Wasser.
Wahrlich, in beiden Fällen müssen wir demütig bitten und flehen und uns der göttlichen Schwelle zuwenden, damit wir in Prüfungen geduldig sind. Abdu'l Baha |
| Zitat: |
Kummer und Sorge überkommen uns nicht zufällig, sie werden uns vielmehr durch die göttliche Gnade zu unserer eigenen Vervollkommnung gesandt ...
Menschen, die nicht leiden, erfahren keine Vervollkommnung. Die vom Gärtner am stärksten beschnittene Pflanze wird, wenn der Sommer kommt, die schönsten Blüten und die üppigsten Früchte bringen.
Der Landmann furcht die Erde mit dem Pflug, und aus einem solchen Boden erwächst die reiche und volle Ernte. Je mehr ein Mensch geläutert wird, desto größer ist die Ernte der geistigen Tugenden, die aus ihm hervorgehen. Ein Soldat gibt keinen guten General ab, ehe er nicht an der Front des heftigsten Kampfes war und tiefste Wunden empfangen hat. Abdu'l Baha |
| Zitat: |
| Du hast wegen der Prüfungen geschrieben, die über dich gekommen sind. Für die Aufrichtigen sind Prüfungen eine Gabe Gottes, des Erhabenen, denn ein heldenhafter Mensch eilt mit höchster Freude den Prüfungen auf großem Schlachtfeld entgegen, der Feige aber zittert und zagt und jammert und klagt. Ebenso bereitet ein erfahrener Student seine Aufgaben vor, lernt und übt sie mit größter Anstrengung, und am Prüfungstage erscheint er vor dem Lehrer mit unendlicher Freude. Ebenso erstrahlt das reine Gold im Feuer der Prüfung, somit ist deutlich, daß für geheiligte Seelen Prüfungen wie eine Gabe Gottes, des Erhabenen, sind. Für schwache Seelen aber sind sie unerwartetes Unglück. Diese Prüfung ist, wie du geschrieben hast: sie beseitigt den Rost der Selbstsucht vom Spiegel des Herzens, bis die Sonne der Wahrheit darin aufleuchtet. Denn kein Schleier ist dichter als die Selbstsucht, und wie dünn diese Hülle auch sei, letztlich wird sie den Menschen doch ganz einspinnen und ihn hindern, einen Teil der ewigen Gabenfülle zu empfangen. Abdu'l Baha |
| Zitat: |
| Was die Heimsuchungen, Prüfungen auf dem Pfade Gottes betrifft, so sind sie in der Tat notwendig. Hast du nicht gehört und gelesen, wie am Tage Jesu Heimsuchungen von Gott kamen und wie heftig später der Wirbelsturm der Prüfungen wurde? Sogar der ruhmreiche Petrus wurde nicht von der Flamme der Prüfungen bewahrt und wankte. Danach bereute er und trauerte mit der Trauer eines Beraubten ... Ist es denn möglich, von den Prüfungen Gottes verschont zu werden? Nein, fürwahr! Eine große Weisheit liegt darin, die nur Weise und Wissende erkennen. Nur durch Prüfungen kann echtes Gold von falschem unterschieden werden. Nur durch Prüfungen kann der Mutige und der Feigling erkannt werden. Nur Prüfungen scheiden das Volk der Treue vom Volk der Selbstliebe. Nur durch Prüfungen entfalten sich Verstand und Fähigkeiten der Schüler in den Schulen. Nur durch Prüfungen können funkelnde Edelsteine von wertlosen Kieseln getrennt werden. Nur nach Prüfungen konnte sich der Fischer vor Hannas und Kaiphas, die in der Welt hohes Ansehen genossen, auszeichnen. Erst nach Prüfungen konnte das Antlitz Maria Magdalenas im Lichte fester Gewißheit über allen Horizonten strahlen. Dies sind einige der Geheimnisse der Prüfungen, die wir dir enthüllt haben, damit du die Geheimnisse Gottes in jedem Zyklus erkennst. Wahrlich, ich bete zu Gott, daß Er die Angesichter im Feuer der Prüfungen wie lauteres Gold leuchten lasse. Abdu'l Baha |
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| Ja das stimmt wohl, man wird im Leben härter und verbitterter..und freut sich dann wenn's zu ende geht..
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Lieber Gast!
NEIN! So darf es nicht sein.
Wenn ich in meinem Leben das Handtuch bei jeder neuen Belastung die auf mich zugekommen ist, geschmissen hätte, dann wäre ich nicht mehr da.
Es ist eine ganz besondere Kunst aus Problemen wieder heraus zu kommen und man wächst über sich hinaus.
Früher, als die ganzen Probleme da waren, dachte ich: - das schaffst du nie.
Heute, nachdem ich es geschafft habe, bin ich wirklich stark geworden und keinesfalls verbittert, ganz im Gegenteil.
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Liebe Pichou!
Ich bin mir gar nicht so sicher ob der Gast das tatsächlich so gemeint hat -
auf jeden Fall hat er einen Aspekt 'reingebracht, der bei diesem idealistischen Satz
('aus der Kriegsschule', Nietzsche) immer wieder vergessen wird - wenn ich ein Bein,
ein Auge, meine Selbstbewußtsein, meine Unschuld... verliere, dann bin ich nicht
stärker, sondern schwächer. Und wenn ich mir die Menschen ansehe, dann sehe ich
keine Sieger durch Verletzungen, sondern Verletzte - und oft genug Krüppel.
Dass Gott einem Menschen nur die Prüfungen schickt, die er auch wirklich aushält,
also keine Schicksalsschläge, die für ihn zu groß zum Bewältigen wären - das
würde implizieren, dass denjenigen, die an ihren Verletzungen wirklich zerbrochen
sind, nichts sonst gefehlt hat als das Vertrauen auf Gott. Und das ist für mich
stilreines Pharisäertum.
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| Anonymous hat folgendes geschrieben: |
| Ja das stimmt wohl, man wird im Leben härter und verbitterter..und freut sich dann wenn's zu ende geht.. |
ganz meine Meinung. Und das schöne ist, man muß nur warten oder gegebenfalls ein bißchen nachhelfen.
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