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NEIN, die Evolutionstheorie ist falsch












Hallo jivatma,
Zitat:
Ich bin der Überzeugung; NEIN, die Evolutionstheorie ist falsch.

Bist du der Überzeugung, dass die Evoulutionstheorie falsch ist, oder vermutest du, dass die Evolutionstheorie falsch ist?

Naturwissenschaft basiert auf Beobachtung der Natur und menschlichen Schlussfolgerungen aus diesen Beobachtungen. Bei den Beobachtungen sollte es sich um keine Einzelereignisse handeln, die nicht prüfbar sind. Bei den Schlussfolgerungen daraus kann es zu Meinungsverschiedenheiten kommen.

Zitat:
Code:
Diejenigen Arten die sich durchsetzen überleben, die anderen sterben aus.

Wieso gibt es dann den Affen noch?

Den Affen gibt es noch. Der heute noch lebende Hominidae Mensch ist auf dieser Welt sogar weit verbreitet. Von ihm gibt es über 6 Milliarden Individuen auf dieser Welt. Er hat den Evolutionsvorteil, den ein großes Gehirn bietet, deutlich genutzt.
Nicht so gut steht es um einen seiner evolutionsbiologisch nächsten Verwandten, dem Orang-Utan. Dieser zählt momentan noch etwa 100 000 Tiere, und seine Zahl ist rückläufig. Die WWF bittet daher darum Patenschaften für den Orang-Utan zu übernehmen.

Übrigens ist das Verhalten der Tierarten untereinander nur ein Randthema der Evolutionstheorie. In einem eingespielten Biotop herscht in der Regel ein Kräftegleichgewicht. Eine Antilope hat durchaus Fähigkeiten, die es einem Löwen nicht ganz einfach machen sie zu erjagen.

Jedoch hat eine Löwen-Jagdgemeinschaft, die aus vorrangig guten Jägern besteht, einen Selektionsvorteil gegenüber einer Löwen-Jagdgemeinschaft, die aus vorrangig schlechten Jägern besteht.

Ähnliches gilt für eine Antilopenherde.

Anders sieht das aus, wenn irgendwo plötzlich eine neue Tierart in einem Biotop auftaucht, z. B.: Ratten auf den Galapagos-Inseln oder Kaninchen in Australien.

Zitat:
Code:
Darwin erklärt "Evolution ist natürliche Auslese".

Wer ist für die "natürliche Selektion" denn zuständig – wer selektiert?

Dies ist keine naturwissenschaftliche Frage. Darwin und auch die heutige Evolutionsbiologie erklärt nicht Wer selektiert, sondern Wie Selektion funktioniert. Die Frage wer das Universum so gemacht hat, dass es so funktioniert, wie es funktioniert, wird dir in keiner naturwissenschaftlichen Theorie beantwortet werden. Alle naturwissenschaftlichen Theorien beantworten nur die Frage nach dem Wie. Auch die Relativitätstheorie beantwortet nur die Frage, wie das Raum-Zeit-Kontinuum funktioniert, aber nicht die Frage, wer es geschaffen hat.

Ich persönlich, das ist jetzt nur meine eigene Meinung, halte die Relativitätstheorie und die Quantenphysik für viel verückter, als die Evolutionstheorie.

Es gibt das bekannte Einstein Zitat: "Gott würfelt nicht", das er in Zusammenhang mit seinem Unglauben an die Quantenphysik äußerte.

Es gibt auch eine nicht so bekannte Antwort von Niels Bohr darauf: "Einstein, schreiben Sie Gott nicht vor, was er zu tun hat."

Zitat:
Code:
Darwin vertrat die Auffassung, das die Arten nicht gleichzeitig geschaffen wurden, sondern dass allmählich eine aus der anderen hervorging.


Wie erklärt er dann den Beginn dieser Evolution?

Darwin erklärt diesen überhaupt nicht, ebensowenig wie er den Urknall erklärt. Er hat als Naturwissenschaftler die Natur beobachtet und daraus seine Schlüsse gezogen. Auch heute weiss man noch nicht, wie dieser Beginn der Evolution stattgefunden hat. Es wird in dieser Beziehung geforscht, jedoch sind die Hypothesen noch ziemlich wackelig. Aber was erwartest du denn auch von Menschen die vom Affen abstammen.
siehe auch hier: http://www.geistigenahrung.org/fpost58508.html#58508
Weiter weiss man von Forschern, die sich mit der Vorgeschichte und der Steinzeit beschäftigen, dass es vor etwa 2,5 Millionen Jahren Lebewesen gab, die primitivste Steinwerkzeuge herstellen und nutzen konnten. Fossilienfunde, die in etwa ebenso alt sind, zeugen von Lebewesen, die Affen sehr ähnlich sind, jedoch ein deutlich größeres Gehirnvolumen besaßen, als die heute lebenden Affen.

Zitat:
Code:
Die Wissenschaft erklärt seit 30 Jahren, dass die ersten lebenden Organismen durch chemische Vorgänge entstanden.

Wenn das Leben aus chemischen Stoffen entstand und wenn die Wissenschaft so fortgeschritten ist, warum schafft sie dann nicht Leben in ihren Laboratorien?

Wenn das Leben aus chemischen Verbindungen zustande gekommen ist, wieso kann man denn heute diese Vorgänge nicht mehr beobachten?

Dies ist eine wissenschaftliche Hypothese. Dies ist tatsächlich nur eine Vermutung, da hast du recht. Allerdings haben vor 3,8 Milliarden Jahren auf der Erde Umweltbedingen geherrscht, die völlig anders waren als heute. Der Mensch wäre unter solchen Umweltbedingungen kaum lebensfähig gewesen. Es gibt auch eine Evolutionsgeschichte der Erde.

Zitat:
Wenn das Leben aus chemischen Stoffen entstand und wenn die Wissenschaft so fortgeschritten ist, warum schafft sie dann nicht Leben in ihren Laboratorien?

Wer behauptet denn, dass die Wissenschaft so fortgeschritten ist? Sicherlich lebt heute nur noch ein sehr kleiner Teil der Menschheit in der Steinzeit. Und das ist jetzt nicht ironisch gemeint. Ich rede hier jetzt von den Papua
siehe z. B. hier: http://www.alfredhartemink.nl/NRC/Papua.jpg
Aber die Wissenschaft ist nicht abgeschlossen. Es wird weiter geforscht. Und es gibt noch viel zu erforschen.

Zitat:
Die Wissenschaft kann ihre Behauptung nicht beweisen.
Wieso wird dann an den Universitäten etwas gelehrt das nur Spekulation ist?

Weil an Universitäten auch Forschung betrieben wird. Jede wissenschaftliche Theorie ist aus Spekulationen heraus entstanden. Leider wird der Begriff Theorie ziemlich schwammig verwendet. Auch Darwins "Origin of Species" begann mit Spekulationen.

Darwin hat folgendes geschrieben:
After five years' work I allowed myself to speculate on the subject, and drew up some short notes; these I enlarged in 1844 into a sketch of the conclusions, which then seemed to me probable: from that period to the present day I have steadily pursued the same object. I hope that I may be excused for entering on these personal details, as I give them to show that I have not been hasty in coming to a decision.


quelle: http://www.bbc.co.uk/education/darwin/origin/oosintr.htm

Und an Universitäten beschäftigt man sich auch mit den neuesten Hypothesen. Dies gilt nicht nur bei der Verfeinerung der Evolutionstheorie.

Zitat:
Ein „fast lebendig“ ist und bleibt TOT.

Nein, ein "fast lebendig" bedeutet, das chemische Prozesse stattfinden, dass sich etwas ändert. Es ist lediglich nicht in der Lage sich fortzupflanzen.

Zitat:
Die Vedischen Schriften erklären, dass es zwei Arten gibt wie wir Wissen erwerben können.
A. der absteigende Pfad (Wissen wird uns von oben nach unten gereicht – durch offenbarte/heilige Schriften)
B. der aufsteigende Pfad (Wissen wird durch eigene Bemühung erlangt – empirisch)

Ähnlich wird das auch an Universitäten gehandhabt. Jedoch sind die gelehrten Theorien nicht heilig und dürfen angezweifelt werden, wenn man Fehler entdeckt.
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