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Ich glaube wir reden momentan nicht vom Gleichen.
Ziemlich schnell kam ich d'rauf, dass ich es bin, der im Widerspruch (mit sich selbst, mit den anderen - mit dem Herrn) sich befand. Ich war auch nicht schockiert, sondern überrascht und das gar nicht negativ. War es doch eine wirkliche Bereicherung für mich und keine Demütigung. Diese Zeit war mit die schönste bislang in meinem Leben. Durch diese, sehr subjektiven Erlebnisse wurde ich vielmehr animiert, mich mehr und intensiver mit der "geheimnisvollen" oder "offensichtlich .. en" Religion - dem Islam zu befassen. Und einen Widerspruch, nach dem anderen aufzulösen. Bis dann nur mehr ein Widerspruch übrig geblieben war.
Der lautete: Ich war überzeugt von der Richtigkeit, dass Din al-Islam die Rechtleitung des Schöpfers war - doch mit den Muslimen war ich gar nicht zufrieden, mit ihrem Benehmen, ihrem Denken, ihrem tatsächlich widersprüchlichem Verhalten - und so wollte, konnte ich mich ihrer Gemeinschaft nicht anschließen.
Doch wie kann man im Inneren von etwas überzeugt sein - und dies im Äusseren nicht bekennen? Diesen Widerspruch zu erkennen und zu bewältigen, dies hat mich ca. 6 Jahre gekostet.
Doch als er mir so richtig, richtig bewußt wurde (bewußt gemacht wurde) hat es nicht mal mehr 24 Stunden gedauert, dass ich die Schahade in der Öffentlichkeit sprach. Und so wurde ich wieder eins, wurde heil.
Gepriesen ist Der, Dem aller Lob zukommet.
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