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Das wäre schön, aber es ist nicht so. Selbst wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Bruder gemeinsam einen ganz klaren Gesetzestext lesen, werden Sie beide nicht zu 100% das Gleiche verstehen. Wenn es so wäre, dann könnte man sich alle Juristen und alle Theologen sparen. |
Das ist es:
Empfindungen bzw. Wahrnehmungen sind (fast) immer unterschiedlicher Natur, und der Mensch erklärt seine "subjektive" Wahrnehmung, in dem Fall die Widersprüche im Koran, als Real oder eben nicht.
aber dennoch die Frage:
kann denn eine situationsbedingte Empfehlung, wie es im Koran der Fall ist, als Widerspruch gelten?
Das wäre m.E. weder sachlich Argumentiert, noch realisierbar, wir entscheiden uns doch auch in bestimmten Lebenssitutationen auf eine für uns vorteilhafte Vorgehensweise, um den geringsten Schaden davon zu tragen, da nützen auch unsere "guten" Vorsätze nichts, mit denen wir uns so gerne im alltäglichen Leben schmücken, in Extremsituationen müssen wir sogar "Gewalt" anwenden.
Empatie wäre vielleicht eine hilfreiche Methode, um objektiv Urteilen zu können.
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