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Der Heilige Gral - Realität oder erfunden?













"Der Heilige Gral" ist Wirklichkeit?
Bestimmt nur erfunden
15%
 15%  [ 10 ]
Ist real
53%
 53%  [ 34 ]
Bin mir unsicher
20%
 20%  [ 13 ]
Unsinn
10%
 10%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 64

Magellan hat folgendes geschrieben:
Spirito hat folgendes geschrieben:
Kurzum: Kirche nicht gleich Bibel.


Und nicht jeder der sich als Christ gibt ist ein Christ.
Aber das gleiche kann man bestimmt auch auf andere Religionen übertragen.



Ein Christ ist der, der wiedergeboren ist.
Tinto hat folgendes geschrieben:

natürlich gibt es den heiligen Gral - habt ihr denn nicht "Indiana Jones 3" gesehen?


das war aber die schlechteste Indiana Jones Folge von allen!
Nur der bußfertige Mann wird bestehen.

Beim Sprung vom Kopf des Löwen wird er sich als würdig erweisen

Auf den Spuren des Herrn wird er wandeln.




Indiana Jones und der letzte Kreuzzug fand ich

Irgendwie Mystik pur.
Vielleicht sollte man einfach mal ganz wertfrei einige Aussagen zu diesem Thema betrachten:

Eine der gängigsten Theorien ist: bei dem Gral handelt es sich um den Kelch des letzten Abendmahls Christi. Einige Forscher sehen in dem Gral wiederum einen Hinweis auf die Blutlinie Christi, andere sprechen gar von einem "Kessel der Wiedergeburt", der auf die Kelten zurückgehen soll, oder von dem biblischen Zacken aus der Krone Luzifers.

Zum ersten Mal erschien die Legende um den Gral in schriftlicher Form Ende des 12.Jahrhunderts - zwischen 1180 und 1190. Der Autor des ersten "Perceval" war Chrétien de Troyes.

( http://www.dergral.de/mythen/gral.htm )

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts erschienen die ersten Gralsromanzen, Wolfram Eschenbach's hervorzuhebende Parzival - Legende sei nur als eine von vielen hier genannt. Eschenbach versinnbildlicht den Hüter des Grals als Angehörigen der Templer, von dem er diese Geschichte gehört und sie niedergeschrieben hat. Ein weiterer, bis in heutige Tage anonymer Autor schrieb den Perlesvaus, einen Gralsepos der unmissverständlich Hinweise auf den Orden der Templer enthält.

Betrachtet man beide Epen so hat man es mit einer Verschmelzung judäisch-christlicher und keltischer Traditionen zu tun, und das Bindemittel der diese Bestandteile zusammenhält sind die Templer.

Gehen wir nun von nachfolgender Theorie aus, der Gral galt als Sinnbild, als Kelch des letzten Abendmahles und als Gefäss der das Blut Jesu bei der Kreuzigung auffing. Das Blut Jesu - oder war da doch die Blutslinie gemeint, war dieser Kelch nichts anderes als das noch ungeborene Kind jenes Mannes der als Rabbi und Prophet Gottes galt und dem man eine Verbindung mit der in der Bibel genannten Maria Magdalena unterstellte? Maria flüchtete nach der Kreuzigung Jesu aus Judäa, unbestätigte Aufzeichnungen besagen sie sei über das Meer an die Küste Frankreichs gelangt. Der Sohn aus ihrer Verbindung mit Jesus soll der Stammvater der legendären Merowinger-Könige Frankreichs gewesen sein.

Wenn wir also von dieser Theorie ausgehen und wissen, dass die Templer archiologische Forschungen im Tempelbezirk Jerusalems betrieben, kann es schon möglich sein, dass sie dabei auf Aufzeichnungen und Erkenntnisse stiessen. Geheimnisse die in den heutigen Tagen die christliche Kirche sozusagen auf den Kopf stellen würden ?

( http://home.pages.at/templer/templer_1.htm )

Die Prieuré de Sion, oder auch die Bruderschaft vom Berg Zion, ist ein legendärer esoterischer und gnostischer Geheimbund, von dem es heißt, er sei aus dem Templerorden hervorgegangen. Die Mitglieder der Prieuré de Sion sollen als einzige die Auflösung des Templerordens am 13. Oktober 1307 überlebt haben, woraufhin sie sich neu formierten. Der Orden soll auch heute noch existieren. In Veröffentlichungen taucht die Prieuré erstmals in den 1950er Jahren auf.

Die Mitglieder der Prieuré de Sion verehren das göttlich Weibliche, das, so argumentierten sie, von der katholischen Kirche unterdrückt worden sei. In den Riten des Geheimbundes sollen Fruchtbarkeitstänze und ähnliches abgehalten worden sein. Die Prieuré behauptet, sie hüte ein jahrtausendaltes Geheimnis, das die Kirche erschüttern würde, sollte es jemals ans Licht kommen.

Manche Gerüchte behaupten, dass es sich bei diesem Geheimnis um die Heiratsurkunde von Jesus von Nazareth und Maria Magdalena handelt. Leonardo Da Vinci gehörte selbst diesem Orden an und behauptet, das Grabtuch Jesu gefälscht zu haben.

Andere Legenden sprechen davon, dass die Prieuré schon vor dem Templerorden gegründet wurde, diesen eigenhändig gegründet habe und diesem den Auftrag gegeben habe, verborgene Dokumente aus dem Innern des Herodes-Tempels zu bergen. Angeblich ist das den Rittern gelungen und man gab den Geheimdokumenten den Namen Sangreal, das unter anderem eine Liste der Nachfahren Christi beinhalten soll, denn möglicherweise hatte Jesus nicht bloß eine Ehefrau, sondern auch eine Tochter namens Sarah. Später soll sich dieses Geschlecht mit den Merowingern, den Gründern Paris, vermischt haben und bis heute bestehen. Dieses Sangreal soll demnach mit dem Heiligen Gral in Verbindung stehen
( http://www.weblexikon.de/Prieur%c3%a9_de_Sion.html )
Spirito hat folgendes geschrieben:
Der heilige Gral hat es sicherlich gegeben. Es war ein Becher aus dem beim Abendmal getrunken wurde. Aber wie wichtig ist den dieser Becher für unser Glauben an Gott? = 0

Natürlich ist er speziell, Christus hatte ihn in der Hand, aber Heilung kommt nicht aus einem Becher oder gar aus einem Tuch (Tuch aus Turin), sondern vom heiligen Geist. Ich denke es ist nicht wichtig viel Zeit für solche Dinge zu verschwenden. Viel wichtiger ist doch die Beziehung zu Gott zu pflegen und im Glauben zu wachsen.

Aber hey, das mystische hat den Menschen schon immer angezogen.


WARUM?
Warum ist es wichtiger die Beziehung zu Gott zu pflegen? Möglicherweise bin ich dafür die falsche Person, denn mit solchen Aussagen konnte ich noch nie etwas anfangen. Was ist eine Beziehung zu Gott und ein wachsender Glaube?

Sorry, dass sich das vielleicht etwas vorwurfsvoll anhört (ist nicht so gedacht), aber das klingt nach: Hinterfrag nicht soviel, sondern glaub das was ich Dir erzähle.

Ich bin der Meinung, wenn es tatsächlich "Beweise" geben sollte, die belegen, dass z.B. Jesus nicht am Kreuz gestorben ist, den katholischen GLAUBEN sehr stark widerlegen würde. Zumindest in der Form wie ihn die Kirche gerne hätte.

Hier noch eine andere Info, die ich aus einer anderen www-quelle entnommen habe (ob das korrekt ist, kann ich nicht sagen):

"Demnach wurde bei dem Konzil von Chalkedon, 4. ökumenisches Konzil im Jahre 451 folgendes beschlossen:
Die Lehre vom Leiden Christi am Kreuz wurde nach langem Streiten bestätigt. Zuvor gab es geteilte Meinungen um den Tod am Kreuz. Es gab Bischöfe, welche die Lehre vertraten, einer von Jesu Anhänger, möglicherweise Judas Ischariot oder Simon von Kyrene, sei für ihn am Kreuz gestorben. Andere vertraten die Ansicht, Jesus hatte die Kreuzigung überlebt (auferstanden = ins Leben zurückgerufen), weil er nicht wie üblich mehrere Tage am Kreuz hängen musste, sondern nach einigen Stunden vom Kreuz genommen und in die Grabhöhle gelegt wurde. Diese Bischöfe wurden vom Konzil verurteilt und derartige Lehren exkommuniziert."

Gruß
hafgan
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