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Geschichte über den ersten Weltkrieg












Es gibt in diesem Zusammenhang eine sehr bemerkenswerte Geschichte über den ersten Weltkrieg, die vielleicht einigen von Ihnen bekannt ist. Es ist die Geschichte von einem ungewöhnlichen Frieden.

Mitten in den Schrecken des ersten Weltkrieges gab es eine Atempause, als sich Feinde einige Stunden lang wie Freunde verhielten. Am Heiligabend 1914 war an der französischen Westfront vom Kanal bis zu den Schweizer Alpen alles ruhig. Die Schützengräben waren bis auf 100 Kilometer an Paris herangekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren in den fünf Monaten Krieg etwa 800.000 Mann getötet oder verwundet worden. Aber plötzlich geschah etwas: die britischen Soldaten hoben Schilder hoch, auf denen "Fröhliche Weihnachten" stand, und bald darauf hörte man aus den deutschen wie aus den britischen Schützengräben Weihnachtslieder .

Als der Weihnachtstag anbrach, verließen unbewaffnete Soldaten auf beiden Seiten ihre Schützengräben, um in der Mitte des Niemandslandes zusammenzutreffen und gemeinsam zu singen und sich zu unterhalten. An weiten Strecken der Front verbrachten sie Weihnachten friedlich mit dem Austausch kleiner Geschenke - meistens Süßigkeiten und Zigaretten. An einer Stelle spielten die Briten mit den Deutschen Fußball, das die Briten 3:2 gewannen. An einigen Orten setzte man die spontane Waffenruhe am nächsten Tag fort, da keine der beiden Seiten bereit war, den ersten Schuss abzugeben. Mit der Ankunft neuer Truppen wurde der Krieg schließlich wieder aufgenommen und das Oberkommando beider Armeen ordnete an, weitere "inoffizielle Verbrüderungen" mit dem Feind als Verrat zu bestrafen.

Diese Episode zeigt, dass die Menschen nicht von Natur aus kriegerisch sind. Wenn sie die Möglichkeit dazu haben, legen sie die Waffen nieder und wenden sich sehr viel konstruktiveren und unbeschwerten Beschäftigungen zu. Was die Soldaten dazu veranlasste weiterzukämpfen, waren die Zwänge einer künstlich geschaffenen und gegen ihre friedlichen Interessen gerichtete Gesellschaftsstruktur.

Sicher ist die Schaffung des inneren Friedens, des Friedens in uns die Voraussetzung für den Frieden in der Welt. Es geht also darum " Frieden zu werden" oder sogar " Frieden zu sein" vielmehr als Frieden zu suchen. wenn wir etwas suchen, ist es immer woanders, außerhalb von uns. Wichtig ist, Firedensgestaltung zu beginnen, in dem wir bei uns selbst anfangen, in unserer Partnerschaft, unserer Familie, dann hin zu unserer Nachbarschaft und von da aus weiter hin in die Gesellschaft.

Die UN hat diese erste Dekade erklärt zur Dekade der Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit zugunsten der Kinder dieser Welt. das Manifest 2000, einsehbar auf der Webseite der UNESCO zeigt auf, wie wir in unserem täglichen Leben zu der Schaffung einer Kultur des Friedens beitragen können.

Der innere Aspekt des Friedens, der innere Frieden beginnt jedoch bei uns und in uns. Wir können anfange, Friede zu schaffen, heute und jetzt!
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