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Newtons Theorie des Lichts und der Farben












Lieber Egal,

kannst du mir bitte mal Internetsites angeben, die vom "Nichts-zu-Etwas" berichten?

denn ich habe genau das gegenteil gefunden!

Zitat:
Newtons Theorie des Lichts und der Farben ist ebenso bekannt als berühmt; mit wenigen Ausnahmen ist sie das ganze Jahrhundert hindurch die Herrschende geblieben. Indem er nämlich das Licht als Emanation seiner Teilchen aus der Sonne ansah, die in ungeheurer Geschwindigkeit zu uns gelangten; und ihm ein Prisma den gebrochnen Sonnenstrahl, der durch eine kleine Öffnung in ein dunkles Zimmer fällt, in dem bekannten Spektrum als eine Erscheinung von sieben Farben darstellte: so lag es seinem System nah, den Strahl selbst als zusammengesetzt aus diesen farbigen Strahlen, gleichsam als einen Bündel von Farben anzunehmen, deren Summe den weißen glänzenden Lichtstrahl gebe.

Da sich keine dieser Farben prismatisch weiter verändern ließ, und mit einem erhabenen Glase aufgefangen, die Farbenstrahlen wieder ein weißes Sonnenlicht darstellen; so empfahl sich seine Theorie sichtlich dem Auge. Und da ebenso ersichtlich das Spektrum viel länger ist, als es dem Durchmesser des Strahlenzylinders gemäß wäre, mithin die ausfahrenden Strahlen einander nicht parallel sind, also auch nicht alle gleich viel gebrochen werden können, ob sie gleich alle unter einerlei Winkel einfallen, so schien eine Theorie, die Farbe und Brechbarkeit miteinander verbände, dem Auge auch gleichsam gegeben. Newton bestimmte die Grade der Brechung für jede Lichtart, die rote, violette, grüne, blaue usw.: so ward dann sein System gangbar: 'das Sonnenlicht bestehe aus farbigem Lichte, das kenntlich werde, wenn man es voneinander sondert; die Farben seien Teile des Sonnenlichts, einfach, keiner weiteren Zergliederung fähig.'

Leonhard Euler war's, der diesem System nicht nur Schwierigkeiten, sondern selbst ein anderes eigenes System entgegen stellte, das sich insonderheit durch seine Harmonie mit einem anderen Sinne empfahl. Was der Schall dem Ohr, ist das Licht dem Auge; wie jener aus Schwingungen der Luft, so, meinte er, entstehe Licht aus Schwingungen des feinen, höchstelastischen Äthers, von dem alle Himmelsräume erfüllt seien. Nicht nur das ungeheure Vakuum, (Newtons leerer Raum) ward damit vertrieben, und die Furcht, jene immer ausströmende Sonne müsse an Lichtmaterie endlich verarmen, verlor sich damit ganz; auch die Schnelligkeit des Lichts schien dadurch begreiflich und mancherlei andere Phänomene.
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