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Hmm...
... mein Großcousin hat sich vor mehr als 10 Jahren das Leben genommen. Er war HIV-positiv und Aids war am ausbrechen - er war einer der Langzeitüberlebenden, aber er hat immer klar geäussert, dass er sich slelbst das Leben nimmt solange er noch dazu in der Lage ist... das hat er dann auch gemacht... seine Mutter war so verzweifelt deswegen - sie konnte und wollte ihn nicht gehen lassen und sie machte sich Vorwürfe, weil sie an dem besagten Abend noch mal zu ihm wollte, aber sie etwas abgehalten hatte - am nächsten morgen war er dann tot...
Ich hatte mindestens 2 Jahrzehnte lang keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt... is ca 20 Wochen nach seinem Tod - da saß er nachts an meinem Bett und bat mich darum seiner Mutter zu erklären, dass es gut ist wie es ist und das er sich und allen anderen einen schlimmen Weg erspart hatte und das er immer für sie da sein würde...
Ich habe mehrfach mit ihr darüber gesprochen - sie konnte/wollte das nicht so wirklich annehmen zumal sie zu übernatürlichem keinen wirklichen Draht hat. Ich lies sie dann auch damit in Ruhe.
Ende letzten Jahres erfuhr meine Großtante, dass sie Krebs hat - sie sagte zu mir, dass sie ihren Sohn gesehen hat und ihn bat ihr noch Zeit zu geben - ich erklärte ihr, dass er darafu keinen Einfluss habe, aber das er da sei, damit sie nicht alleine ist beim Übergang... sie starb sehr qualvoll (sie wollte NICHT gehen!) aber er war da... ich habe ihn mehrfach in der Klinik an ihrem Bett gesehen!
Das ist nicht meine einzige Begegnung dieser Art gewesen, aber eine der schönsten und traurigsten zugleich...
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