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"Predige das Wort, steh dazu [...]
Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden;
sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen,
nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren
von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren."
2. Timotheus 4, 2-4
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"Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott.
Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt."
1. Johannes 4, 2-3
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"Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, obwohl es doch kein andres gibt; nur dass einige da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren.
Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.
Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht. Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht."
Galater 1, 6-10
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Jesus der Messias (Christus) wird sehr häufig als der Mensch, vor allem im Matthäusevangelium als der Menschensohn bezeichnet. In diesem Zusammenhang ist natürlich die Rede davon, dass der Vater größer ist als der Sohn; dass der Sohn aus sich heraus nichts selber tun kann; dass der Vater Kenntnisse hat, die der Sohn nicht hat. Diese Tatsache bestimmt weite Teile des Neuen Testaments und braucht an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden.
Dennoch gilt parallel dazu der nicht zu leugnende Aspekt, dass Jesus der Herr ("kyrios") und sehr wohl auch der eine Gott ist. In Johannes 20,28 spricht Thomas Jesus direkt an mit der Bezeichnung "kyrios". Hier und an vielen anderen Stellen im Neuen Testament meint „Herr“ (gr. kyrios) das jüdische, alttestamentliche „adonai“, welches in Zitaten für das originale „Jahwe“ steht. Dass Jesus als Herr (kyrios) bezeichnet wird, bedeutete für die Juden, dass damit Adonai, ja schließlich Jahwe selbst gemeint sei.
Ralf Müller |
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Das göttliche Wesen des Messias
Johannes 1,1 macht deutlich, dass der Messias, der hier mit dem Wort Gottes gleichgesetzt wurde, von Gott ausgeht und auch schon vor dem Werden der Schöpfung bei Gott war (Johannes 17,5). In Christus ist das Wort menschliches Wesen geworden (Johannes 1,14).
Mehr noch, das Wort ist schöpferischer Ursprung dieser Welt. Diese Aussage macht Paulus auch über Jesus Christus in Kolosser 1,15-17. Es wird sogar bezeugt, dass dieses Wort (gr. logos) Gott ist. Offenbarung 19,13 zeigt uns deutlich, dass Jesus Christus dieses Wort Gottes ist.
Dass Gott menschliche Gestalt annahm, ist uns aus der Bibel nicht fremd (1.Mose 18;1.Mose 32,25-33;Richter 2,1-5 usw.) Dass Gott selbst aber Mensch wird, ist ein ganz spezieller Aspekt dieser Tatsache.
Der menschgewordene Christus ist Gott, wie Paulus im Philipperbrief klar ausdrückt:
Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist …
Philipper 2,6
… den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.
2.Korinther 4,4
Genau das hat Jesaja bezüglich des kommenden Messias vorausgesagt:
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held (wörtl. starker Gott), Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er es stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit.
Jesaja 9,5
Ein Kind (Mensch) ist geboren; dieser ist Ewig-Vater, starker Gott!
Ralf Müller (Nikodemus.net)
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