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| Woher hast du das mit dem Ertrinkenden?
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Lieber Tony, ich hoffe Dir fällt selbst die Inkongruenz in Deinem Text auf:
| Zitat: |
Was seid ihr nur für menschen, sich über ein sinnloses Gespräch zu bälgen, von Menschen die eifersüchtig sind auf deren Religion. Seid stark in eurem Glauben und geht euren Weg. Glaubet richtig....wirklich richtig.
Was sagt zu Mohammed zu einem Ertrinkenden, der hilfe benötigt: "Es ist dein Schicksal, nehme es an"
Was sagt Jesus dazu: "Gib mir deine Hand und ich werde dir helfen"
Hmm....welches würde euch besser gefallen? |
Es stimmt:
| Zitat: |
| Seid stark in eurem Glauben und geht euren Weg. Glaubet richtig....wirklich richtig. |
Und zwar jeder in seinem Glauben, ob Moslem, Christ, Hindu, Parse, Jude, Buddhist oder was auch immer!
Nicht einmal die Wortkombination
steht so im Koran! Wie kommst Du zu dieser Behauptung?
Bist Du auch einer der
| Zitat: |
| Menschen die eifersüchtig sind auf deren Religion |
? ? ?
Nur Respekt und ein Miteinander bringt einen Wandel in der Welt!
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Hallo,
das Thema heisst:
Jesus ist kein Gott!
Deshalb mal ein Posting zum Thema:
Meine aktuelle Meinung zum Thema:
Geboren wurde er als uneheliches Kind der mittellosen jungen Frau (nicht Jungfrau) Maria, welche mit Josef als Lebensgefaehrten zu jener Zeit obdachlos war.
Der Name seines Vaters war ihm nicht bekannt.
Auch deshalb duerften "dumme Fragen" spaeter entsprechend "mystisch" beantwortet worden sein, woraus die falsche Behauptung entstand, er waere "Gottes Sohn".
Aufgewachsen zwischen anderen Geschwistern erlernte er spaeter das Handwerk des Bauschreiners von Josef.
Auf "Montage" sah spaeter der jugendliche Jesus die prunkvollen Tempelanlagen der Juden und empfand Rebell eine tiefe Ungerechtigkeit zwischen "Klerus" und armen Volk.
Diese Resultierte in der "Randale im Tempel", die sogar in der Bibel Erwaehnung findet.
Bald fand dieser Rebell Mitglieder fuer seine "Gang" (seine Juenger) und zusammen heckten sie so manche Streiche aus um die selbsterklaerten Feinde zu provozieren. (Selbstdarstellung als armer Messias)
Doch je mehr Anhaenger er fand, desto mehr Verantwortung spuerte er auch.
Dieses findet seinen Niederschlag in ebenfalls revolutuionaeren, und die orthodoxen Juden provozierenden, Ideen, die er in seinen Reden vortrug.
Aehnlich einem Punkrockstar wurde er schnell populaer, was darin endete, dass die Juden in ihm eine Gefahr fuer die oeffentliche Sicherheit sahen. (vergl. auch Biographien von diversen Rockstars wie Bono, John Lydon, Sting oder Bob Geldof))
Da er trotz Verwarnung(en) nicht von seinen Provokationen abliess, waren rechtliche Schritte gegen ihn aus orthodox juedischer Sicht unausweichlich.
Die Hinrichtung war deshalb folgerichtig und historisch nachvollziehbar.
Was aber die Juden nicht bedachten, war.....das viele Rockstars erst nach ihrem Tod so richtig beruehmt wurden.
LG
Martin
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Hi, MartinP, frei interpretiert nach ?
Wenn die Bücher "Der Heilige Gral und seine Erben" und "Das Vermächtnis des Messias" auch sehr umstritten sind, gibt es Passagen darin im 4. Kapitel, in der einiges zur Sprache kam, das sehr nachdenkenswert ist. Es hinterfragt niemand die Aussagen in der Bibel und betrachtet es wohl auch als ein Bericht, der wie von einem Chronisten geschrieben wurde, der alles miterlebt und es sogleich aufschreibt.
So ist es wohl nicht gewesen.
Eine Passage, in der von der Hochzeit von Kanaan die Rede ist, in der gemeint wurde, daß diese Hochzeit ein Fest von reichen Bürgern war und man einen armen Mann, wurde Jesus ja auch oft als Bettelmönch bezeichnet, niemals eingeladen hätte und auf diesem Fest hatte Jesus das Sagen. Er befahl den Bediensteten, Wein zu bringen. So vertreten die Autoren die Ansicht, daß kein Gast, und auch kein armer Gast den Dienern Befehle erteilt hätte oder erteilen durfte. So steht die Frage: war es Jesus, dem diese Hochzeit galt ?
Desgleichen wurden ihm Worte in den Mund gelegt, wie über Nichtjuden, die er mit "Hunden" bezeichnete. Gleichzeitig aber waren alle Gönnerinnen die Frauen vieler römischer Stadthalter. Ohne zu arbeiten und damit zu verdienen zogen die Jünger um Jesus als große Gruppe durch das Land und ließen sich ernähren. Sie nahmen sich, was sie wollten und viele Anhänger folgten ihnen , die auch ernährt werden wollten. Es soll in dieser Zeit viele Wunderheiler unterwegs gewesen sein. Behauptet wurde ebenfalls in dem Buch, daß, wenn Jesus nur ein einfacher Mann oder Bettelprediger war, er nach der Kreuzigung wohl wie tausende andere in einer Grube gelandet wäre - unter namenlos.
Im zweiten Buch geht es um die Nachfolge von Jesus durch seinen Bruder, das Streiten um das weitere Vorgehen - die verschiedenen Wege, die die Männer um Jesus nach seinem Tod antraten.
Die Zeloten, denen einige Jünger angehörten, wollten das Joch durch die Römer abwerfen und waren , wie heute auch, sehr aggressiv, wenn es um die Einhaltung ihrer Ziele geht.
So steht als Behauptung: wenn Jesus so friedlich gewesen sein soll, warum eine Kohorte (600 Soldaten) einen so friedlichen Mann abholen mußte.
Mag sein, daß in diesem Buch vieles an den Haaren herbeigezogen wurde, aber! , ein Kern Wahrheit steckt schon drin.
Was wissen wir schon wirklich, was sich abgespielt hat, damals. Die dabei waren, schrieben nichts auf und durch Hörensagen wurden die Geschichten im Nachgang von Jahrzehnten auf`s Papier gesetzt.
Ich bin mir nicht sicher, was ich von all dem glauben soll.
Vielleicht sollte man sich letztendlich an die Aussagen über die Liebe halten - die All-Liebe - von Gott gewollt.
Etwas in mir sagt, daß die Sache um den historischen Jesus nicht so war, wie es Gläubige gern möchten. Hat Paulus ihn vielleicht vergöttlicht ? Ab wann wurde Jesus der göttliche Stand zugesprochen ?
Vielleicht kommt jetzt die Zeit, wo wir die Inhalte anderer Religionen kennen, wir uns entscheiden können/dürfen welche Aussagen uns innerlich nahe kommen.
Und an was wir letztendlich glauben möchten.
Jeder ist frei genug, diese Entscheidung für sich zu wählen.
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| Zitat: |
Hat Paulus ihn vielleicht vergöttlicht ? Ab wann wurde Jesus der göttliche Stand zugesprochen ? |
Ich glaube nicht, dass es an Paulus lag, denn Paulus schrieb ja auch
"Wenn aber alles Christus unterworfen sein wird, dann unterwirft auch er selbst, der Sohn, sich dem Vater, der ihm alles unterworfen hat. Dann ist Gott allein der Herr - über alles und in allem." - 1.Korinther 15,28
Also : Gott allein ist Herr!
Die Vergöttlichung Jesu hat wahrscheinlich mit dem Konzil von Chalcedon 451 begonnen. Siehe auch Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Chalcedon
In der Bibel selbst steht ja eigentlich auch nirgends etwas, dass Jesus gleich Gott wäre. Im Gegenteil
Denn dies ist ja unser Bekenntnis: Nur einer ist Gott, und nur einer ist auch der Vermittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Jesus Christus." - 1.Tim. 2,5
Hier steht eindeutig: der Mensch Jesus Christus
oder auch hier:
"Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen." - Joh 17,3
Ist eigentlich eine eindeutige Aussage: Gott= allein wahrer Gott und Jesus= Gesandter
Auch Jesus selbst sah sich ja nie als Gott. Hier 2 Beispiele:
Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein. - Mar. 10,18
... Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Joh 14,28:
Also auch Jesus sagte: "Niemand ist gut als Gott allein " und "Der Vater ist größer als ich"
Also Jesus selbst sah sich auch nie als Gott!
Und als die Jünger ihn fragten, wie sie beten solletn sagte er:
So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel! Mach deinen Namen groß in der Welt. Komm und richte deine Herrschaft auf. Verschaff deinem Willen Geltung, auf der Erde genauso wie im Himmel... (Matth. 6,9-10)
Jesus hat gesagt man solle zum Vater beten, Vater unser ...
Ergo: Nur zu Gott allein! und Jesus ist nicht Gott
So verstehe ich das wenigstens.
LG,
Kiki
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