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Jesus ist kein Gott!












Dennoch, es ist die Liebe, die Glücklich macht, denn auch Fundamentalisten lesen gerne, denn sie sind "Buchstabengläubig". Von ihrem Glauben ist ihr Herz jedoch nicht positiv berührt, da sie nicht die Verbundenheit zum Andersgläubigen erkennen.

Sie verbünden sich mit anderen (gegen andere), statt sich mit anderen zu verbinden.
Zitat:
Dennoch, es ist die Liebe, die Glücklich macht, denn auch Fundamentalisten lesen gerne, denn sie sind "Buchstabengläubig". Von ihrem Glauben ist ihr Herz jedoch nicht positiv berührt, da sie nicht die Verbundenheit zum Andersgläubigen erkennen.
Sie verbünden sich mit anderen (gegen andere), statt sich mit anderen zu verbinden.

Meinst du nicht, dass Du es sehr subjektiv siehst.
Es ist Deine Interpretation - nichts anderes. Ein Urteil steht Dir wohl kaum zu. Es gibt überall - solche und solche!
Nein, das meine ich nicht. Als Fundamentalisten bezeichne ich Menschen, die Ihren Glauben über den der anderen stellen. Sie sehen sich insofern als andern überlegen an.

Wer glaubt, dass andere in Folge ihres „falschen“ Glaubens bestraft werden, der wird sie entweder gering schätzen oder versuchen, sie zum „erlösenden Glauben“ zu führen, wobei er ihren Glauben gering schätzt.

So oder so: es ist Überheblichkeit. Und Überheblichkeit ist ein Feind der Liebe. Ich kann nur allen solchen Menschen wünschen, dass sie ihre Fehlsicht erkennen und dass Gott unser Aller Gott ist.

Gruß Martin
@Martin

<i> Nein, das meine ich nicht. Als Fundamentalisten bezeichne ich Menschen, die Ihren Glauben über den der anderen stellen. Sie sehen sich insofern als andern überlegen an.

Wer glaubt, dass andere in Folge ihres „falschen“ Glaubens bestraft werden, der wird sie entweder gering schätzen oder versuchen, sie zum „erlösenden Glauben“ zu führen, wobei er ihren Glauben gering schätzt.</i>

Nur weil ich meinen Glauben als den einzigen für mich wahren Glauben halte, stelle ich mich doch nicht über den der Anderen.
"bestraft" wird niemand, wenn er den "falschen" Glauben hat, wieso kommst du denn darauf?
Aber wenn nach meinen Glaubens-Lehren andere Lehren ins Gericht führen, so darf ich dies doch sagen - wenn man mich danach fragt? Soll ich verschweigen, was wichtig ist, ausgesprochen zu werden?

<i>So oder so: es ist Überheblichkeit. Und Überheblichkeit ist ein Feind der Liebe. Ich kann nur allen solchen Menschen wünschen, dass sie ihre Fehlsicht erkennen und dass Gott unser Aller Gott ist.</i>

Deine Zeilen klingen nicht weniger überheblich.

In einem gebe ich dir recht - nur die Liebe zählt letztendlich. Aber hier geht es um eine Liebe, die über das menschliche Vermögen hinausgeht.
Den Feind zu lieben, der mich schädigt, anklagt, verleumdet von ganzen Herzen zu lieben - kann ich nur mit Gottes Hilfe, seiner Liebe.

Liebe Grüße
Liebe(r) Aida!

Zitat:
Nur weil ich meinen Glauben als den einzigen für mich wahren Glauben halte, stelle ich mich doch nicht über den der Anderen.


Es ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn Du Deinen Glauben als den einzigen für DICH wahren Glauben hältst. Das ist in keiner Weise überheblich. Damit gestehst ja andern zu, dass ihr Glaube der einzige für SIE wahre Glaube ist.

***

Ich finde, dass es Überheblichkeit ist, seinen Glauben in der Wertigkeit über den Glauben der anderen zu stellen.

Wieso soll es überheblich sein, wenn ich „allen solchen Menschen wünsche, dass sie ihre Fehlsicht erkennen und dass Gott unser Aller Gott ist“?

Ich bin für Toleranz, aber die Toleranz kann unmöglich die Intoleranz tolerieren, da sie sich damit selbst ad absurdum führen würde.

Wann geht Liebe über das menschliche Vermögen hinaus? Wie viel können wir doch leisten? Ging nicht zum Beispiel Mahatma Gandhis Liebe über das menschliche Vermögen hinaus, als er sterbend trotz seines Lungenschusses noch den Gottesnamen rezitierte und die Hand in Vergebungsgeste seinem Mörder entgegenhielt.
Wir alle haben prinzipiell diese Fähigkeiten in uns. Klar, ich gebe Dir recht, diese Liebe kommt von Gott. Kontemplation über das Göttliche lässt sie in uns wachsen.
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