Kann ich Gott werden?



Kann ich/du Gott werden?
Ja! Gott ist doch auch eine Intelligenz genau wie wir
15%
 15%  [ 2 ]
Ja!
7%
 7%  [ 1 ]
Nein!
76%
 76%  [ 10 ]
Weis nicht
0%
 0%  [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 13

Burkl hat folgendes geschrieben:
Ja. Wir sind Ihm ähnlich, wenn wir in Christus sind. Die Sünde lässt uns diese Gottesähnlichkeit wieder verlieren.

Da weicht Deine von meiner Vorstellung ab:

Ich glaube, dass das Göttliche unser wahres Sein ist.
Solange wir aber glauben unser menschlicher Körper zu sein,
ist das wahre Sein für unser Bewusstsein verdeckt.
Solange schlummert unsere Göttlichkeit in uns,
bis wir merken, dass wir unendlich viel mehr als der Körper sind.

Nochmals: ich behaupte keineswegs, diese Stufe erreicht zu haben.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Papaloooo hat folgendes geschrieben:

Ich glaube, dass das Göttliche unser wahres Sein ist.
Solange wir aber glauben unser menschlicher Körper zu sein, ist das wahre Sein für unser Bewusstsein verdeckt.


Hau dir einmal ordentlich mit einem Hammer auf die große Zehe und du wirst recht rasch erfahren, dass du auch dein Körper bist.
Lieber Burkl!

Ich glaube kaum, dass das ein erleuchteter Mensch tun würde. Und dass das ein anderer Mensch bei einem erleuchteten Menschen tun würde, kann ich mir nicht vorstellen, denn der Grossteil der erleuchteten Menschen sind Sahaja Yogis, und diese stehen unter dem besonderen Schutz der göttlichen Mutter.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Burkl hat folgendes geschrieben:

Hau dir einmal ordentlich mit einem Hammer auf die große Zehe und du wirst recht rasch erfahren, dass du auch dein Körper bist.
leuthner hat folgendes geschrieben:
Lieber Burkl!
Ich glaube kaum, dass das ein erleuchteter Mensch tun würde.

Hihi, das glaube ich auch kaum
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Hau dir einmal ordentlich mit einem Hammer auf die große Zehe und du wirst recht rasch erfahren, dass du auch dein Körper bist.

Schlimmer als das Burkl,
mir wurde bei einer Operation nach Kapandji die Ulna (Elle) unterm Handgelenk abgesägt, und die Narkose hatte leider aufgehört, sie war zu schwach und zu kurz dosiert.

Aber wie gesagt, auf dem Weg sein heißt nicht am Ziel zu sein.
Der gottesverwirklichte Mensch ist ein seinem Bewusstsein weit über den Körper aufgestiegen. Der Körper ist nun nur noch eine Winzigkeit dennoch ein Instrument, mit dem dieser Mensch das Göttliche aus seinem Bewusstsein in diese Welt einbringen kann.
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PapaLoooo hat folgendes geschrieben:

Der Körper ist nun nur noch eine Winzigkeit dennoch ein Instrument, mit dem dieser Mensch das Göttliche aus seinem Bewusstsein in diese Welt einbringen kann.


Interssant ist, dass das Christentum oft mit "Leibfeindlichkeit" in Verbindung gebracht wird. Obwohl das überhaupt nicht zutrifft.

Paulus nennt den Leib nicht "Werkzeug", "Instrument", "Hülle" oder Ähnliches, sondern bezeichnet ihn höchst wertschätzend als "Tempel des Heiligen Geistes". Der Leib ist also sehr wesentlich. Der Mensch ist im Christentum eine Einheit aus Leib, Geist und Seele.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Der Mensch ist im Christentum eine Einheit aus Leib, Geist und Seele.

Das ist korrekt, zumindest meine Meinung nach!
Zumindest solange wir uns mit dem Körper identifizieren, und uns als Mensch sehen.
Wir sind aber zugleich Kinder Gottes und nicht nur Kinder von Menschen.
Unser Göttlicher Anteil wiederum transzendiert das Menschsein.
Das Menschsein endet ohnehin mit dem Tod des Körpers.
Auf dieses Dasein ohne menschlichen Körper ist es lohnenswert, sich vorzubereiten und zu begreifen, dass wir eben mehr sind, als "Mensch".
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Papaloooo hat folgendes geschrieben:
Das Menschsein endet ohnehin mit dem Tod des Körpers.
Auf dieses Dasein ohne menschlichen Körper ist es lohnenswert, sich vorzubereiten


Nach christlichem Glauben ist dieser Zustand nach dem Tod - die Existenz der Seele ohne Leib - nur Zwischenziel.
Am Ende der Zeit und bei der Erschaffung der neuen Welt durch Gott wird der ganze Mensch wiederhergestellt - aus dem alten hervorgehend und doch ganz neu. Das ist die Auferstehung. Die ist bei Jesus schon Wirklichkeit. Wir werden nachfolgen.
Das Problem im Christentum ist, dass es kein Wissen über die spirituelle Seele gibt, sondern lediglich darüber spekuliert wird.

Das Wissen das uns in der Bhagavad-Gita gegeben wird ist da viel eindeutiger und klarer, ja unmissverständlich sogar.

Wir haben einen Körper aber wir sind nicht der Körper.
So wie eben ein Fahrer in ein Fahrzeug einsteigt und dieses bewegt (mit Bewusstsein erfüllt). Wenn sich der "Fahrer" mit dem materiellen Fahrzeug fälschlich identifiziert lebt er in Unwissenheit (in Sünde).
Sünde im Sinne von; "von Gott abgesondert sein".

Wir können auch ohne den Körper leben, der Körper aber nicht ohne uns.

Die Worte in der Bibel "und Gott schuf den Menschen nach Seinem Ebenbild", werden falsch interpretiert.

Gott ist ein Person, Er besitzt eine individuelle Persönlichkeit wie wir, oder besser umgekehrt gesagt, wir haben eine Persönlichkeit weil Gott eine hat. Da wir winzig kleine abgesonderte Teilchen von Gott sind.
Gottes Körper ist von höherer spiritueller Natur und so ist auch unser ursprünglicher Körper von rein spiritueller Natur.
Dieser unser ursprünglicher spiritueller Körper ist unser wahres selbst und nicht verschieden von der Seele, genannt Atma in Sanskrit. Unsere Seele (Atma) besitzt wie Gott eine "menschliche Form", jedoch von höherer spiritueller Energie.

Das was im Christentum unter "Seele" verstanden wird, ist in Wirklichkeit das was man in Sanskrit "Mana" (Geist/Verstand) nennt.
Mana ist unsere zeitweilige geistige Ebene des "Denken, Fühlen, Wünschen". Spirituelle Entwicklung bedeutet diese mentale Ebene zu reinigen. Denn diese feinstofflich materielle Energie bedeckt unser wahres Selbst den Atma.
Mana ist wechselhaft und vergänglich.

Eine Reinigung dieses feinstofflich, materiellen Körpers genannt Mana ist nur durch eine Verbindungsaufnahme mit Gott möglich.
Diese Verbindungsaufnahme mit Gott nennt man in Sanskrit Yoga.
Mit Yoga im ursprünglichen Sinn werden keine "Körperverränkungen" verstanden, sondern eine Reinigung des Herzens uns von all den illusorischen Wünschen diese vergängliche Welt zu geniessen, wodurch wir unser wahres Selbst vergessen (und unsere persönliche Beziehung mit Gott).

Im derzeitigen Zeitalter des Kaliyuga wo die materielle Energie einen extrem starken Einfluss auf unser Bewusstsein ausübt wird vor allem die Mantra-Meditation empfohlen - die Lobpreisung Gottes durch Seine heiligen (transzendentalen) Namen. ... "geheiligt werde Dein Name"... (auch dieser Ausspruch wird falsch interpretiert)!

Genaugenommen können auch wir wie Christus in unserem ursprünglichen spirituellen Körper aufsteigen in das Königreich Gottes.
Auch wir haben das Potenzial dazu wenn wir uns vollkommen hingeben.

Gruss
Narasimha hat folgendes geschrieben:
Das Problem im Christentum ist, dass es kein Wissen über die spirituelle Seele gibt, sondern lediglich darüber spekuliert wird.


Ganz im Gegenteil - Die christliche Lehre über Leib, Geist und Seele beruht nicht auf theologischen Spekulationen oder philosophischen Theorien, sondern auf einem realen und gut bezeugten geschichtlichem Ereignis - der Auferstehung Jesu Christi.