Kann ich Gott werden?



Kann ich/du Gott werden?
Ja! Gott ist doch auch eine Intelligenz genau wie wir
15%
 15%  [ 2 ]
Ja!
7%
 7%  [ 1 ]
Nein!
76%
 76%  [ 10 ]
Weis nicht
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Stimmen insgesamt : 13

Und desweiteren die Frage, ob wir das wirklich sind, was wir zu sein glauben.
Es ist irgendwie immer amüsant, wenn Menschen meinen, sie seien Gott.

"Der Architekt, der die Kathedrale der Seele entworfen und ihr eine Stelle im Kosmos angewiesen hat, ist natürlich Gott. Jede Seele ist ein "Gedanke" Gottes, und in Gottes "Gedanken" ist auch die Entwicklung der Seele bis zu ihrer Vollendung enthalten.

Je klarer er Mensch erkennt, daß alles, was in der Welt geschieht, sinnvoll, weil von Gott gewollt ist und letztlich nur ihm selber: dem Menschen dient, desto heimischer und geborgener wird er sich in dieser Welt fühlen.

Er wird also keine Angst haben, daß er in seiner Entwicklung "auf der Strecke bleibt". Er kann ja wissen, daß er von Gott nicht einfach in die Welt "gestoßen" und dann allein gelassen wird. Im Gegenteil: er wird auf seinem Entwicklungsweg Schritt für Schritt begleitet und betreut. Und da bei Gott die Vervollkommnung seiner Seele beschlossen ist, kann er wissen, daß er das Ziel seiner Entwicklung einmal erreichen und ihren Sinn unfehlbar erfüllen wird.
Erkennt er dies, so wird er sich vor einer Weltkatastrophe nicht ängstigen, die alle Lebendige mit einem Schlag wegfegen und den kläglichen Untergang der WElt und die Ausrottung der Menschheit heraufbeschwören würde. Denn er weiß, daß Gott eine mit so viel Sorgfalt und mit so viel Liebe hervorgebrachte Schöpfung nicht mit einer einzigen Handbewegung vernichten wird. Gott tut nichts Sinnloses, und mit seiner Schöpfung und mit jedem einzelnen Menschen hat er seine konkreten Pläne, die zu verwirklichen er zweifellos imstande ist.
Er hält ja die Welt und mit ihr jeden Menschen und jede Seele liebevoll in seiner Hand.

Und aus der Hand Gottes kann keine Welt, kein Mensch, keine Seele je herausfallen."

quelle: http://www.sozialprojekte.de/buch/seelenwanderung

Natürlich kann man gegen alles, was es gibt, Einwände erheben, aber ich bin bestimmt nicht Gott - als Gedanke - da kann ich mich schon eher anfreunden.
Selbst in Leobrands Buch "Der auferstandene Gott", in dem der Autor das eher wissenschaftlich betrachtet, ist der Mensch nicht Gott.
Ich konnte mich wohl noch nie mit dem Gedanken vertraut machen, Gott zu sein - ich stelle mir dann die Fleischer im Schlachthaus vor, daß die auch Gott sind - um Himmels Willen - berauben sich ihrer Schöpfung - schon seltsam, wo die Gedanken hinlaufen.

Der Gedanke, daß wir Gott sind, der hat einen Ursprung, ist also nicht neu. Aus welcher Richtung, des New Age es herstammt, weiß ich nicht, aber mir kommt es irgendwie bekannt vor - vielleicht ist es zu finden.

Zitat:
«Es gibt ein [1] menschliches Verlangen nach Gott, es gibt aber auch ein Verlangen Gottes nach dem Menschen. Gott ist die höchste Idee, das wichtigste Anliegen und das grösste Verlangen des Menschen. Das Problem Gottes ist ein menschliches Problem, das Problem des Menschen ist ein göttliches Problem. ... Der Mensch ist das Gegenüber Gottes und der Gegenstand seiner Liebe, von welchem er die Erwiderung der Liebe erwartet. Der Mensch ist die andere Person des göttlichen Mysteriums. Gott bedarf des Menschen. Es ist Gottes Wille, dass nicht nur er selbst sei, sondern auch der Mensch, der Liebende und der Geliebte».


(«Geister, die um Christus ringen», engl., von Karl Pfleger, S. 236)


quelle: alice bailey + die göttlichkeit des Menschen
und
gnosis + der mensch als gott
Zitat:
Es ist irgendwie immer amüsant, wenn Menschen meinen, sie seien Gott.

Es ist irgendwie immer amüsant, wenn Menschen meinen, es gäbe noch ewas weiteres außer der Totalität: Gott.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Nach einer kleinen Sendepause möchte ich hier noch das Hindu-Mantra

>>>So Ham<<<

anfügen.
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Zitat:
Der Gedanke, daß wir Gott sind, der hat einen Ursprung, ist also nicht neu.


Ja, der ist sogar uralt. Er hat seinen unseligen Ursprung in den Einflüsterungen der Schlange und dazu geführt, dass wir in Sünde und Tod gefallen sind und Gott und von diesem Wahn heilen musste.
Das Evangelium nach Thomas

(2) Jesus sprach: „Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet;
und wenn er findet, wird er erschrocken sein; und wenn er erschrocken ist,
wird er verwundert sein, und er wird über das All herrschen.“
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Gott ist die Summe allen Seins! Das kann ich nie werden! Ich bin ein Teilaspekt davon!
Hallo zusammen,

Der Mensch ist nicht mehr als ein Wassertropfen auf Erden.
Aus dem Ozean verdunstet Wasser. Dieses steigt in die Luft. In der Luft bindet es sich an ein „Staubkörnchen“ und wird zum Tropfen. Dieser Tropfen fällt zur Erde, und fließt auf vielen Wegen zurück in den Ozean.
So wie der Tropfen nie zum Ozean werden kann, so kann auch der Mensch nie zu Gott werden! Doch der Tropfen kann mit dem Ozean wieder eins werden. Doch dabei muß der Tropfen aufhören zu Existieren.
So kann auch der Mensch im Geiste wieder eins mit dem Göttlichen werden, wenn er sICH im Geiste nicht mehr für Person und Körper hält. Auch dabei muß die Vorstellung – ich bin Person und Körper – aufhören zu existieren.
So wie der Christus sagt: „Der Vater und Ich sind Eins“! (Er wurde aber NICHT Gott! Sondern EINS mit Gott. Das ist ein „kleiner“ Unterschied).

Sonne und Wind bringen die trockenen (Tot - Begehren) Schmutzteilchen in die Luft. Der Regen (Geist - Selbstlosigkeit) macht die Luft wieder sauber. Im „ewigen“ Kreislauf.

Grüße,
Demetrius
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Ich würde es ähnlich ausdrücken:

Der Mensch wird niemals Gott.

Das Göttliche Sein hat sich individuiert als alle Wesen dieser Welt.

Unser wahres Sein aber haben wir vergessen,
und darum fühlen wir uns klein und begrenzt:
eben als Mensch.

Jedoch ist diese Einengung der Identifikation nicht unumkehrbar.
Durch die Kultivierung von göttlichen Eigenschaften,
wie bedingungsloser Liebe aller Menschen gegenüber und tiefster Demut,
werden die Grenzen dieser Einengung langsam ausgeweitet...

und schließlich durchbrochen.
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Wenn alle Begehren, die im Herzen wallen, aufgegeben sind, wird der Sterbliche unsterblich.
Wenn alle Knoten, die das Herz einschnüren, gelöst sind, wird der Sterbliche unsterblich.
Dies fasst die Lehren der heiligen Schriften zusammen.
Upanischaden: Katha 11,3,14-15
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