|
|
|
Hallo Thomas,
du schreibst:
| Zitat: |
Hallo eumax,
das "Geldwesen" zu verändern ist in etwa genauso, als wolltest Du die Eigenschaft des Stahls verändern....
Die Eigenschaft des Stahl kannst Du nutzen, um Häuser zu bauen - oder um Panzer herzustellen - es liegt an Dir, was Du mit Stahl anfängst. Und genauso ist es mit dem Geldwesen: Du kannst Geld und Kapital für die Menschheit einsetzen - oder gegen sie. Die Veränderung, die Du suchst, ist eine Veränderung des Herzens, der Einstellung. Und diese Verändereung ist Sache des Menschen, nicht Sache des Stücks Papier, aus dem €-$- oder Pfundscheine gemacht sind. |
Eben,
mit Papier oder der Münze kann es kein Frieden auf Erden werden, im Gegenteil ist es sogar die Ursache, denn es quittiert den Glauben an Wertunterschiede, welche der Grund allen Übels ist.
Solange der Mensch noch an einen Wertunterschied zwischen Gott und Mensch glaubt, wird er keinen Frieden finden.
Das Geldwesen ist lediglich der Beweis des Glaubens an Wertunterschiede, welche der Mensch vergeblich durch das Geldwesen auszugleichen versucht oder sogar nur vorgibt es zu versuchen.
Die Eigenschaft des Geldwesens kann man nur „nutzen“ um Wertunterschiede vorzutäuschen.
Es lieg nie in meiner Absicht dieses Geldwesen (Wertunterschiede) zu verändern, sondern völlig auszuschließen, mit dem Schlüssel der Liebe, zu hungernden Menschen dieser Erde.
eumax
|
|
|
|
"Solange der Mensch noch an einen Wertunterschied zwischen Gott und Mensch glaubt, wird er keinen Frieden finden."
Das ist nur eine willkürliche Behauptung.
Ich bin kein Anhänger irgendeiner Religion. Ich weiss aber, dass der Gott der Bibel, des Koran und des Talmud als allmächtig beschrieben wird. Auf der anderen Seite gibt es keine allmächtigen Menschen. Zumindest ein Machtunterschied zwischen Gott und Mensch besteht damit offensichtlich.
Was bedeutet hier also das Wort "Wert"?
Das frage ich mich auch bei:
"Die Eigenschaft des Geldwesens kann man nur „nutzen“ um Wertunterschiede vorzutäuschen."
Für mich selber kann ich sagen, dass ich Menschen nicht nach ihrem (sei es großem oder minimalen) Besitz bewerte. Auch in der Öffentlichkeit kann ich das nicht erkennen. Es werde doch auch Menschen für ihre Armut und Bedürfnislosigkeit verehrt und verklärt.
Eumax - mir kommt deine ganze Deutung hier vollkommen konstruiert vor.
|
|
|
|
Hmm - vielleicht genügt ja schon die Erkenntnis, dass der Wert, welcher das Eine so und das andere so bewertet, subjektiv ist. Mit anderen Worten: Es gibt keinen inhärent existierenden Wert. Daraus kann man die Wertlosigkeit schlussfolgern.
Jetzt stellt sich mir nur die Frage, ob sich 'wertlos' nicht etwas zu nihilistisch oder pessimistisch anhört...
|
|
|