Tierseele


Ihr lieben,

vor 2 1/2 Jahren war es, genau am Karfreitag, da brachte der Besitzer des Bauernhofes, wo wir in Miete wohnten, uns einen Eimer und sagte, darinnen sei eine Maus. Er schilderte uns, daß er die Maus in der Scheune gesehen hatte. Er hatte sich schon die Schippe gegriffen, und wollte die Maus totschlagen, (wie er das normalerweise zu tun "pflegt"), da habe er innegehalten, gesehen daß die Maus noch ganz jung war, sich so des Lebens freute, und gedacht, vielleicht kann ich sie ja aufnehmen. Das war am Karfreitag des Jahres 2002.
An diesem Tage hatte ich mich Jesus sehr nahe gefühlt, Er erzählte mir wie es damals war. Und dies war nun Sein Zeichen unserer "Unterhaltung", denn das war ein Wunder. Wer den Besitzer des Hofes kennt, weiß, warum das ein Wunder war. Seine Lebensgefährtin wollte uns die Geschichte nicht abnehmen. Sie, die ihn durch und durch kennt, konnte es nicht glauben, daß er eine Maus gerettet hatte. Und doch war es so. Ich nannte sie "MAUSI", und fortan war sie meine "Osterwundermaus".
Bald schon entwickelte ich ein spezielles Hobby, nämlich für die Maus große Gehege zu bauen, abenteuerliche Konstruktionen, die ihr weiten Auslauf ermöglichten, alles drinne. Sie bekam alsbald einen Gefährten, Namens blacky, eine Farbmaus. Mausi war immer sehr scheu, war sie doch eine wilde Maus, und der Zoohändler meinte es sei schwierig daß sie wirklich zahm und zutraulich würde. Doch im Laufe der Zeit gelang es, Mausi wurde zutraulich. Für eine Maus führte sie denke ich ein wunderbares Leben, außerhalb der überall lauernden Gefahren. In der Scheune hätte sie sicherlich mehr Auslauf gehabt, wäre aber wohl nicht sehr alt geworden, denn es gab so einige Kätzchen auf dem Hof, allesamt ausgezeichnete Jäger.
Irgendwann starb blacky, Mausi lebte weiter. Ich besorgte für Mausi noch eine Farbmaus, Flecki, wie der Name schon sagt, eine mit Flecken. Mausi fraß mit Flecki aus meiner Hand um die Wette. Wir zogen dann um an den neuen Hof, Mausi und Flecki kamen mit. Beide lebten dann in einem Terrarium in meinem Zimmer. Die großen Gehege konnte ich nicht wieder aufbauen, aus Platzmangel. Flecki starb nach einiger Zeit, Mausi so fidel wie immer.
Ich entschied mich dann aber, keine weitere Maus für Mausi zu besorgen, denn Mausi war ja jetzt schon 2 Jahre alt, ein sehr stolzes Alter für eine kleine Maus. Abends, wenn ich mich an den PC setzte, hörte Mausi das Klappern der Tasten und kam zur Türe vom Terrarium, auf ihre tägliche Nuß wartend. Mausi fraß für ihr Leben gerne Nüsse.
Nun, in letzter Zeit, machte sich Mausis Alter dann doch bemerkbar, und ich dachte schon, daß ihr Leben sich bald dem Ende zuneigt.
Gestern war ich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, 1 1/2 Stunden Autofahrt etwa, wunderschöne Landstraße, freilich des Nachts. Mit einem mal spürte ich etwas an meinem Ohr schnuppern, etwas kleines, zärtliches. Es war Mausi. Sie war bestimmt 10 mal so groß wie ich sie kannte, und äußerst gut gelaunt, ja glücklich. "Nanu", "wie komme ich denn jetzt da drauf..." Ich habe noch nie Mausi irgendwie so unterwegs gespürt. Und es war als krabbelte das Tierchen auf mir herum, so freudig. Da schoß es mir in den Kopf, ich wagte es nicht zu glauben, könnte es sein, daß Mausi gestorben, und ihre Seele zu mir gekommen ist?
Am Hof angekommen, gab es erst das eine oder andere zu tun, ich dachte auch nicht an Mausi in diesem Moment, (wie gesagt, die Fahrt ist ziemlich lang), Salat machen, abendessen, ... hören was passiert ist. Dann ging ich in mein Zimmer, dachte natürlich an Mausi, und Mausi war tatsächlich gestorben. Im selben Moment war das Tierchen wieder bei mir so lebendig wie schon unterwegs, so ausgelassen vor lauter Freude, als würde es mir auch sagen "danke für mein schönes Mauseleben ich hab dich lieb". Als sagte sie "oh ja, das hab ich", und es scheint mir fast als wäre sie so stolz darauf, so bei mir sein zu dürfen.
Ich erinnere mich gerade an eine Geschichte mit der RBB der Tiere, die dann auf ihre Menschen warten voller Freude, um in der nächsten Welt für immer beisammen zu sein....
Ich hatte immer das Tier gespürt, wenn eines gestorben war bei uns, ein Kaninchen, ein Meerschwein, egal welches. Aber da hatte ich immer gehört / gesehen daß es gestorben war und dann habe ich es gespürt. Und bei Mausi war es umgekehrt. So ist Mausi (Osterwundermaus eben), die Antwort auf meine Frage, ob Tiere eine Seele haben, die weiterlebt. Sicher wußte ich die Antwort, aber es gibt zwei Arten von Wissen. Im persischen wird es unterschieden: Ilm und Erfan. Ilm ist dieses "ich weiß", und Erfan, das ist das wahre, bleibende, innere, wesensmäßige "Wissen".
Gerade frage ich mich, wenn Mausi bei mir ist in der Seele, und Robin, der Kater auch, was macht dann Robin mit Mausi? Ob eine Katze im Tierparadies Mäuse frißt? Das ist jetzt meine nächste Frage.....

Alles Liebe von Yojo
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"Es ist die Sehnsucht Gottes an diesem Tage, alle Menschen als eine Seele und einen Körper zu betrachten" (Bahá'u'lláh)
Lieber Yojo,

die Geschichte von "Musi" finde ich supersüß,
jedoch auch sehr hintergründig, vor allem,
weil du betontest, dass der Bauer sich
normalerweise anders verhalten hätte.

Und ich glaube auch, dass Tiere eine Seele haben.

Als ich ein kleines Kind war, hatten wir ein
Langhaardackelchen, Mini (sie erhielt den Namen
von meiner Mutter, weil der Hund soooo klein war,
damals kam die "Mini-Mode" auf, und kurzerhand
wurde der Hund eben so getauft ^^).

Nun, mit Mini wuchs ich eben auf. Als ich 16 Jahre alt
war, wurde sie schwer krank, bekäm Gebärmutterkrebs,
wurde operiert. Nun entwickelte sich aufgrund ihrer
Krankheit von innen heraus ein sehr penetranter
Geruch. Dieser hatte absolut nichts mit etwaiger
mangelnder Pflege etc. zu tun, sondern ausschließlich
mit dieser Krankheit. Also niemand und auch keine
Medizin oder dergleichen hätte da Abhilfe schaffen
können. Wir ertrugen dieses eben, weil wir das
Tier genügend liebten, um dieses auszuhalten.

Irgendwann nachts starb sie dann. Schlief ganz
ruhig ein...

Tage später war meine Mutter völlig irritiert,
weil sie plötzlich diesen Geruch wahrnahm. Aber
keiner von uns. Ich dachte nur für mich, na ja,
wer weiß, was sie nun gerochen hat...

Meine Eltern kauften meinem Bruder und mir dann zu
Weihnachten den "Zirkushund", wie in Deas
nannte ^^. Blacky war ein zuckersüßer kleiner
Kerl, aber er konnte auch, weil in Zwergschnauzer's
Äderchen einen nicht unerheblicher Anteil Pinscherblut
fließt, zur Megagiftnudel mutieren.

Eines Tages kamen wir vom Einkaufen zurück, und
Blacky hatte mich ungerechterweise geknappt. Ich
war etwas beleidigt, weil ich ihm gar nichts getan hatte.
Schließlich war ich es, die ihn großgezogen und täglich
mit Hustensaft gepäppelt hatte, mit Babylöffelchen
gefüttert, weil er sehr krank war, und u.a. an
Zwingerhusten litt, was bei vielen Welpen tödlich
verläuft.

Ich räumte also mit meiner Mutter in der Küche das
Eingekaufte weg und plötzlich, in meinem verhaltenen
Ärger (na ja, nur vorübergehend, richtig "böse" konnte
und kann ich einem Tier ja nicht wirklich sein, war eben
noch sehr jung und etwas enttäuscht über die Attacke^^),
nahm ich einen merkwürdigen, mir jedoch nicht
unbekannten Geruch wahr.

Ich überlegte hin und her. Bis mir in Erinnerung kam,
woher ich ihn kannte. Es war genau der gleiche Geruch, den
unser Dackel aufgrund seiner Krankheit absonderte.

Und das merkwürdige war: In dieser Situation empfand ich
ihn überhaupt nicht mehr als unangenehm. Genau so war
es auch bei meiner Mutter: wenn sie dieses roch, war es
nicht mehr unangenehm.

Es kam noch einige Male vor, vor allem in irgendwelchen
Streßsituationen, dann breitete sich plötzlich dieser
so eigene Geruch aus. Dass etwas anderes diesen auslösen
konnte, ist auszuschließen.

Ich habe früher einmal gelesen, dass Verstorbene sich unter
anderem auch mit Gerüchen bei ihren Lieben bemerkbar
machen. So zum Beispiel eine Mutter, die sehr früh verstarb
und die Veilchengeruch so mochte. Immer wieder nahm ihre
Familie genau diesen Geruch wahr, auch in bestimmten
Situationen, obwohl nichts, absolut nichts, sich in dem
Hause befand, worauf man diesen hätte beziehen können.


Hmm, dass Robin nun Appetit auf Mausi bekommt, dort, wo
sie jetzt sind, glaube ich eigentlich weniger. Denn ist es nicht
so, dass "dort" unser aller Seelen weiterleben? Dann würden
doch Seelen andere Seelen verspeisen? Oder denke ich mir
jetzt einen völligen Unsinn zusammen?

Ich habe übrigens bei den meisten meiner Tiere - außer der
nun geschilderten - ähnliche Wahrnehmungen gehabt wie du.
Vielleicht kommt es auch darauf an, wie intensiv die Beziehung
zu einem Tier ist, und wie offen man als Mensch ist für Dinge,
die nicht mit Formeln oder sonstigem zu erklären sind.

Nun, vielleicht werde ich mich jetzt doch trauen, etwas
zu dem Beitrag Leben nach dem Tod bzw. Nahtoderfahrungen
o.ä. zu posten...
Liebe Suchende,

so wunderbar ist deine von Herzen kommende Erzählung! Dein Gedanke, wenn die Kater im Himmel die Mäuse im Himmel fressen, würden ja die Seelen andere Seelen verspeisen, "hat was". Wenn das nämlich so wäre, dann müßte ja Mausi in Robin weiterleben, und wäre auch wieder im Himmel. Also wird die Katze im Himmel die Maus im Himmel nicht fressen. Oder die beiden haben Freude daran, und es macht beiden Spaß. Mausi wird gefressen, und schwupp! Mausi ist wieder da. Kann ich mir auch lustig vorstellen. Auch für Mausi. Ich bin ja echt mal gespannt wie es dort wirklich ausschaut! Kommt Zeit, kommt Rat!
Langweilig wird es auf jeden Fall nicht. Bahá'u'lláh hat gesagt, daß wir niemals, auch nicht "nach der ganzen Ewigkeit", in der Lage sein werden, die Seele zu begreifen. Es ist wohl wie ein funkelnder Edelstein, ein Diamant, der, immer wenn wir ihn betrachten, so wunderschönes Lichtfeuer zaubert, durch die Liebe Gottes, die auf ihn scheint, daß er in der Lage ist, die ganze Ewigkeit immer neues uns zu enthüllen, neue Geheimnisse seines Wesens...

Alles Liebe von Yojo
_________________
"Es ist die Sehnsucht Gottes an diesem Tage, alle Menschen als eine Seele und einen Körper zu betrachten" (Bahá'u'lláh)
hehe Yojo,

würde Mausi von Robin verspeist und in ihm weiterleben,
hätte Robin u.U. ein Problem: was, wenn dann Mausi
konstant in Robin weiterpiepst? Können Seelen
verrückt werden? Wenn ja, dann wird Robin sich
hüten, Mausi zu mampfen

Vielleicht gehen die beiden auch gemeinsam zu
einem Himmels-Casting für die Zweitauflage
von "Mäusejagd" (kennst du den Film?). Wäre
doch lustig. Robin wäre dann "Catzilla" und
Mausi diese Maus in dem alten Haus, die es sogar
schafft, einen Schädlingsbekämpfer krankenhausreif
zu prügeln und noch den Notarzt anzurufen *fg*.

Who knows, vielleicht gibt's "da oben" ja auch ein
heavens-Mc Donalds, einen Fressnapf - natürlich
alles nur vegetarisch - und unsere Tiere halten uns
allen schon mal einen Platz frei. Die Vorstellung
wäre schön. Dann würde ich auch meine beiden
zugelaufenen Katerchen wieder sehen und auch
die vielen "Opfer", die ich leider während ihres
Kätzchenlebens zu beklagen hatte, aber auch die
vielen Mäuschen und Vögel, die ich dennoch vor
beiden "retten" und päppeln konnte...

Aber eines weiß ich sicher: "Dort" brauchen wir
garantiert kein Tierschutzgesetz...



Da fällt mir gerade noch etwas ein. Also, ich hatte
ja (nacheinander) die Kater aufgenommen, die mir
zugelaufen waren. Nun wohnen wir in einem Reihenhaus.
Die Nachbarin beschwerte sich eines Tages darüber, dass
Katzen Vögel jagen. Ich sagte ihr, dass dieses nun einmal
in ihrer Natur liegt, dass ich jedoch immer, wenn es mir
möglich ist, sowohl Vögel als auch Mäuse rette, wenn sie
verletzt waren, sie gesund gepflegt habe. Sie meinte,
es sei aber dennoch grausam, dass Katzen Vögel jagen.
Ich entgegnete ihr: "Aber dann müssten Sie doch auch
die Vögel verurteilen, die sich bekanntermaßen u.a.
von Insekten ernähren." Folgende Antwort erhielt ich:
"Ja, ja, aber DAS ist ja GUT für UNS..." Ich beendete
diese sinnlose Diskussion mit dem Satz: "Genau das
ist Eure pervertierte Auffassung von Tierliebe. Was
wir nicht mögen, kann ruhig gefressen werden. Und
Tiere, die lediglich ihrem Instinkt folgen, sind grausam."

Btw: diese Leute sind ja ach so närrisch auf Igelchen, die
jedes Jahr unter dem Podest ihres Vorhäuschens ein Nest
mit Jungen hatten. Ist ja schön, wenn man Igel mag, zumal
sie unter Naturschutz stehen. Nur: Ist es doch eine absolut
scheinheilige Liebe zu einem Tier, wenn ich im Garten,
sobald durch Regen ein paar Schnecken auftauchen, diese
mit Schneckengift ausrotte. Denn: Igel fressen Schnecken,
und gehen dann an diesen vergifteten Tieren auch jämmerlich
zugrunde. Aber glaube nicht, dass die Leute sich belehren ließen.

Und was Vögeljagd betrifft: Welche Doppelmoral muss in solchen
Menschen hausen, die eine Katze deswegen verurteilen, selber jedoch
einen Kirschbaum mit einem Netz überspannten, um ihre Kirschen
vor den Vögeln zu schützen... Unbeachtet dessen, dass die Vögel
in den Maschen hängen geblieben und ebenfalls jämmerlich
eingegangen wären... Nur war es so, dass ich, als sie halb fertig
waren, sagte, dass, wenn der erste Vogel drin hängen bleibt, ich
den Tierschutz alarmieren würde. Ruck zuck war das Netz wieder
runter. Wir haben auch einen Kirschbaum, und seit Jahrzehnten
futtern da die Vögel mit. Und für uns, wenn wir wollten, wäre immer
noch ausreichend übrig geblieben.


Und noch ein tierischer Vorfall:
Vor Jahren besuchte uns regelmäßig jede Nacht zwischen
2.30 und 3.30 Uhr ein Marder. Er knabberte am Badfenster,
welches sich im Dach befindet herum und ein Marder, das wissen
sicherlich die meisten, macht "höllischen" Lärm. Nun, mein Nachbar
wollte eine Falle aufstellen, was ich strikt ablehnte. Ich habe mir einen
Hofbesen besorgt, diesen griffbereit ins Bad gestellt, und sobald der
Marder anfing, mit den Borsten gegen die Fensterscheibe gelopft.
Ich hatte dabei den Hinergedanken, dass es ihm, wenn ich ihn über
einen langen Zeitraum regelmäßig störe und erschrecke, von allein
zu blöd wird, bei uns weiter Löcher ins Dach fressen zu wollen.
Und ich behielt Recht: nach 3 oder 4 Monaten war es ihm tatsächlich
zu stressig, er blieb fern und kam nie wieder. Während dieser
Zeit regelmäßig nachts aufzustehen, war es mir wert. Wenn es auch
so geht, wozu brauche ich dann Fallen oder gar Gift?!
liebe Suchende, lieber Yojo

für Euere wunderschönen Plaudereien über Tiere!

Als totaler Tierfreund habe ich sie mit großer Freude gelesen! Ich habe auch schon Mäuse gesund gepflegt, die Opfer einer Katze geworden waren. Andererseits hatte ich immer Tigerchen, die letzten allerdings nur als Stubentiger. Sie müssen sich halt mit einem kleineren Revier zufrieden geben. Es gibt wenig Taburäume. Nach und nach haben sie alles erobert. Sie haben es auch nie anders gekannt, sonst wäre es Tierquälerei. Jedenfalls scheinen sie glücklich zu sein!

Freigänger leben einfach zu gefährlich, und selten hat man Nachbarn, die sich freuen, wenn ein Kätzchen mal vorbeischaut. Da wird schon befürchtet, es könnte sie ein tierisches Bedürfnis überkommen und sie würden diese Hinterlassenschaft in ihrem hochherrschaftlichen Garten vergraben! Das Beispiel mit dem Netz über dem Kirschbaum war so treffend. Immer wieder habe ich das Gefühl, dass viele Menschen meinen, diese Welt sei nur für sie geschaffen! Nur den Eigennutz im Sinn zu haben, ist schon traurig!

Ich glaube, dass ich alle meine geliebten Tiere, ob Hunde, Katzen oder Kaninchen wiedersehen werde, und ich denke mal, dass man im Himmel nicht im üblichen Sinne Nahrung aufnehmen wird, so dass sich die Frage, wer wen verspeisen könnte, gar nicht mehr stellt!

Ohne meine Tiere wäre der Himmel für mich irgendwie nicht komplett! Sie geben unendlich viel Liebe und können somit m. E. gar nicht seelenlos sein! Mein rotes Katerchen liegt auf meinem Schoß und hat mich just in diesem Moment geradezu verliebt - auf jeden Fall voller Hingabe - angeschaut! Unsere vierbeinigen, gefiederten und wie auch immer gearteten tierischen Freunde sind wirklich wunderschöne Geschenke des Himmels!

Euch und allen zufälligen Lesern
viele liebe Grüße
und ein schönes Wochenende

Désirée
_________________
Hütet euch, eine Seele zu kränken, ein Herz zu betrüben
oder einen Menschen mit euren Worten zu verletzen, sei er euer Bekannter
oder ein Fremdling, Freund oder Feind!


Zitat:
="Desiree"] liebe Suchende, lieber Yojo

für Euere wunderschönen Plaudereien über Tiere!


schön, dass es auch hier so viele und ernste Tierfreunde gibt

Zitat:
Als totaler Tierfreund habe ich sie mit großer Freude gelesen! Ich habe auch schon Mäuse gesund gepflegt, die Opfer einer Katze geworden waren. Andererseits hatte ich immer Tigerchen, die letzten allerdings nur als Stubentiger. Sie müssen sich halt mit einem kleineren Revier zufrieden geben. Es gibt wenig Taburäume. Nach und nach haben sie alles erobert. Sie haben es auch nie anders gekannt, sonst wäre es Tierquälerei. Jedenfalls scheinen sie glücklich zu sein![/quote}

Sei dir gewiss: auch wenn ihr Revier nicht so groß sein mag, so ist aber deine noch größere Liebe Ausgleich. Insofern bin ich mir sicher, dass sie glücklich sind. Glücklicher, als hätten sie ein riesengroßes Revier und wären alleine, ungeliebt, hätten keine Nahrung, keinen, der sich um sie kümmert, wenn sie krank und verletzt sind. Ja, das ist Katzenart: alles nach und nach erobern ^^

Zitat:
Freigänger leben einfach zu gefährlich, und selten hat man Nachbarn, die sich freuen, wenn ein Kätzchen mal vorbeischaut. Da wird schon befürchtet, es könnte sie ein tierisches Bedürfnis überkommen und sie würden diese Hinterlassenschaft in ihrem hochherrschaftlichen Garten vergraben! Das Beispiel mit dem Netz über dem Kirschbaum war so treffend. Immer wieder habe ich das Gefühl, dass viele Menschen meinen, diese Welt sei nur für sie geschaffen! Nur den Eigennutz im Sinn zu haben, ist schon traurig!


Mit den Freigängern in Bezug auf solche "nette" Mitmenschen hast du Recht. Nur, meine Katerchen waren von Anfang an, als sie mir zuliefen, bereits Freigänger, und beide wurden jeweils schon auf 2-3 Jahre geschätzt. Ich hätte sie nicht mehr umgewöhnen können. Allerdings ließ ich sie nach angemessener Eingewöhnungszeit kastrieren. Erstens, um nicht in "freier Wildbahn" noch mehr junge Kätzen zu "fabrizieren", die dann herrenlos sind und zweitens ist es meistens so, dass kastrierte Kater sich nicht mehr allzu weit von zuhause entfernen. Mein zweiter ist nur noch nachts für 1-2 Stunden raus. Ansonsten war er fast nur in meiner Nähe.

Oh ja - für manche Leute scheint es der absolute Supergau zu sein, wenn eine Katze durch ihren Garten streift und oh weh, wenn da eine Notdurft verrichtet werden könnte. Oder dass Tiere überhaupt auch ein Bedürfnis haben (und hierbei rechtfertige ich nun keinesfalls, dass es Hundehalter gibt, die ihre Hunde überallhin machen lassen, das kommt bei mir auch nicht in Frage, und muss auch nicht sein). Es ist jedoch so, dass der Arbeiter meiner Nachbarn grundsätzlich mehrmals, wenn er bei ihnen arbeitet, seine Notdurft an der Mauer auf dem Kinderspielplatz gegenüber verrichtet! Dies tun auch Jugendliche, die sich ab und zu dort nachts aufhalten: die machen in den Sandkasten, in dem am nächsten Tag Kinder spielen. Ich finde das bei Menschen schlimmer, denn sie haben Verstand und immerhin mittlerweile (sogar im Saarland ^^) Toiletten...

[quote}Ich glaube, dass ich alle meine geliebten Tiere, ob Hunde, Katzen oder Kaninchen wiedersehen werde, und ich denke mal, dass man im Himmel nicht im üblichen Sinne Nahrung aufnehmen wird, so dass sich die Frage, wer wen verspeisen könnte, gar nicht mehr stellt!


Wenn wir eines Tages alle nacheinander im Himmel vereint sind, nebst unserer Tiere, könnten wir doch mal ein Treffen veranstalten und uns alle unsere Tiere vorstellen . Ich glaube auch, dass man im Himmel nicht so wie hier Nahrung aufnimmt. War auch mehr spaßig gemeint

Zitat:
Ohne meine Tiere wäre der Himmel für mich irgendwie nicht komplett! Sie geben unendlich viel Liebe und können somit m. E. gar nicht seelenlos sein! Mein rotes Katerchen liegt auf meinem Schoß und hat mich just in diesem Moment geradezu verliebt - auf jeden Fall voller Hingabe - angeschaut! Unsere vierbeinigen, gefiederten und wie auch immer gearteten tierischen Freunde sind wirklich wunderschöne Geschenke des Himmels!


Das sehe ich genauso wie Du. Ein Lebewesen, welches in der Lage ist zu empfinden, zu lieben, kann nicht seelenlos sein.

Gib deinem roten Katerchen mal einen ganz dicken Schmatz von mir. Meine beiden waren auch rot-weiß.

Eines ist jedenfalls Fakt: kein Tier hat mich jemals enttäuscht, jedes Tier hat mich stets so akzeptiert, wie ich bin, auch in schlechten Phasen. Und wenn ein Tier (s)einen Menschen begrüßt, dann weiß man, dass es absolut ernst gemeint ist.

Allerdings können meine beiden Westies "tierisch" beleidigt sein. Also, auch so etwas bringen sie durchaus zum Ausdruck.

Übrigens wird mein Opa, Zwergschnauzer Tubbs, morgen 13 Jahre alt,
dann wird wieder eine Runde Leckerli an alle Hunde im Wohngebiet
verteilt. Hat sich hier so eingebürgert, ich finde das niedlich *g*.

In diesem Sinne wünsche ich auch allen ein wunderschönes Wochenende.

Wir werden Hunde-Geburtstag feiern und eventuell noch ein klein wenig üben, WER hier dennoch das Alphatier ist

- s -
Liebe Suchende,

übermittle mal Deinem TUBBS ganz liebe Geburtstagswünsche in Form vieler Streicheleinheiten! Einen schönen Geburtstag!

Mehr später - muss leider weg!

Aber es war mir wichtig, termingerecht zu gratulieren!

Viele Grüße für Dich und an
alle zufälligen Leser!

Désirée
_________________
Hütet euch, eine Seele zu kränken, ein Herz zu betrüben
oder einen Menschen mit euren Worten zu verletzen, sei er euer Bekannter
oder ein Fremdling, Freund oder Feind!


Liebe Suchende,

a propo Termingerecht! (danke der Hinweis),

alles gute zum Geburtstag von Tubbs!

Alles liebe von Yojo
_________________
"Es ist die Sehnsucht Gottes an diesem Tage, alle Menschen als eine Seele und einen Körper zu betrachten" (Bahá'u'lláh)
danke für eure lieben Grüße

ich habe sie brav ausgerichtet
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was mich nicht umbringt, macht mich stark
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Nicht um meinen Bruder zu besiegen,
suche ich Kraft, sondern meinen
größten Feind, mich selbst.