Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Impressum | Suche

Interreligiöser Dialog - bringt nichts












hallo,

ich habe einige beiträge hier zum interreligiösen dialog gelesen und meine meinung dazu sagen: ich bin der festen überzeugung das interreligiöser dialog nichts bringt. man redet und redet und was kommt raus? nichts. die mächtigen bei den religionen der papst, die kardinäle, die imame... sie tun nur so als würden sie sich für die jeweils andere religion interessieren. aber auch wenn der dialog ernst wäre würde das ganze alles nichts bringen. es kann ja wirklich nur einer die wahrheit in der hand haben. einer sagt die erde ist rund ein anderer sagt die erde ist ein dreieck und wieder ein andere die die erde ist ein rechteck. wenn die nun miteinander reden und reden und dialog machen - welchen sinn hat das dann? es wäre doch intelligenter man würde ein forschungsteam einsetzen und alle religionen untersuchen und schauen wo die wahrheit liegt und wer recht hat. in der wissenschaft geht das doch auch, warum also nicht in der religiösität. wenn dann eine religion ausgesucht wurde nehmen alle diese religion dann ist dann ruhe im haus.

mlg haxmax
Herzlich willkommen Haxmax im Forum!

Ich glaube schon, dass der interreligiöse Dialog etwas bringt. Es werden Gemeinsamkeiten in den Vordergrund gestellt, die helfen sollen, Barrieren und Hindernisse für einen gemeinsamen Fortschritt zu überwinden. Zum Beispiel der Dialog zwischen den abrahamitischen Religionen:

Christen, Moslems, Juden und Baha'i berufen sich auf Abraham als ihren gemeinsamen Stammvater. Weiter anerkennen alle den Glauben an einen gemeinsamen Gott. Das sind schon mal zwei Gemeinsamkeiten, bei denen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung übereinstimmen! Ziel ist es, sich immer wieder diese Gemeinsamkeiten vor Augen zu halten und kleine Unterschiede zwischen den Religionen zu akzeptieren, aber nicht als Hindernis in den Weg zu stellen.

Baha'u'llah sagt zb auch:

Zitat:
Daß den verschiedenen Gemeinschaften der Erde und den mannigfaltigen
religiösen Glaubenssystemen niemals erlaubt sein sollte, feindselige Gefühle
unter den Menschen zu nähren, gehört an diesem Tage zum Wesen des Glaubens
Gottes und Seiner Religion. Diese Grundsätze und Gesetze, diese fest
begründeten, machtvollen Systeme entspringen einer einzigen Quelle und sind die Strahlen desselben Lichtes.


Es gibt auch das Sprichwort: "Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche."

Es führen also viele Wege zur Wahrheit, aber die Wahrheit bleibt eine. Es gilt durch den gemeinsamen Dialog die Suche nach Wahrheit zu beschreiten - das ist das was Du auch vorgeschlagen hast (ein Forschungsteam einzusetzen )

Abschließend noch ein Zitat:

Zitat:
Das Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: Ihr seid die
Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehrt miteinander in
inniger Liebe und Eintracht, in Freundschaft und Verbundenheit. Er, die
Sonne der Wahrheit, bezeugt Mir: So machtvoll ist das Licht der Einheit, daß
es die ganze Erde erleuchten kann. Der eine, wahre Gott, der alle Dinge
kennt, bezeugt die Wahrheit dieser Worte. Baha'u'llah



Liebe Grüße, Deas
Zitat:
Es führen also viele Wege zur Wahrheit, aber die Wahrheit bleibt eine.


Das stimmt nicht. Es gibt nur einen Weg und zwar den von oben nach unten. Alle Religionen dieser Welt versuchen von unten nach oben zu kommen, was ihnen nie gelingen wird, weil niemand zu Gott kommt ausser Gott kommt zu ihm. Gott ist in Christus zu uns gekommen und deshalb ist er der einzige Weg der zu Gott führt. Er hat es selbst gesagt:

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben und niemand kommt zum Vater den durch mich." "Geht und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung."

Interreligiöse Gespräche sind sinnlos und führen zu nichts, ausser zu Kompromissen, die Menschen ins Verderben führen wird.

Wenn Christus wirklich das ist, was in der Bibel steht, dann gibt es keinen anderen Weg als ihn. Ohne ihn gibt es keine Sündenvergebung, ohne Sündenvergebung kein Heil, den man stirbt in der Sünde und ist dem ewigen Tod ausgeliefert. Gott hat sich selbst geopfert, damit wir vor ihm gerecht werden können. Man muss sich das mal vor Augen führen, was das bedeutet... Gott dient uns, damit wir ihm überhaupt dienen können!!! Welcher Gott dient dir schon?? Vielmehr will er ja von dir bedient werden. Und hier liegt der Knackpunkt, warum für micht das Evangelium die einzige Wahrheit und Weg ist. In keiner Religion offenbart Gott so eine grosse Liebe wie in Christus.

Dies wurde vom Prophet Jesaja 500 Jahre vor Christi kommen prophezeit und hat sich in Christus erfüllt (Aus dem alten Testament):

Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt noch Schöne; wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Da er gestraft und gemartert ward, tat er seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut. Er aber ist aus Angst und Gericht genommen; wer will seines Lebens Länge ausreden? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er um die Missetat meines Volkes geplagt war. Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab und bei Reichen, da er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat noch Betrug in seinem Munde gewesen ist.
Guten Morgen!

DOCH, ein interreligiöser Austausch MUSS sein. Man soll jede andere Religion kennenlernen, respektieren lernen, solange sie nicht Menschen verachtend ist. Nur durch den Austausch kann man zu einander finden, die verschiedenen Kulturen kennen und verstehen lernen.

Für mich persönlich, die im Christentum groß geworden ist, war es eine Bereicherung vieles über Buddha oder Mohammed zu erfahren. Menschen zu treffen die sich diesen Religionen zugewandt haben und von denen ich sagen kann: sie leben wie Jesus es sich gewünscht hat, liebevoll und friedvoll miteinander.

Und Gott? Naja, für mich gibt es nur einen Gott und ich glaube kaum, dass er in seinem Himmel nach katholiken, Protestanten, Juden, Buddhisten undundund sortiert. So kleinlich in seinem Denken ist wohl nur der Mensch.
Pichou hat folgendes geschrieben:
DOCH, ein interreligiöser Austausch MUSS sein. Man soll jede andere Religion kennenlernen, respektieren lernen, solange sie nicht Menschen verachtend ist. Nur durch den Austausch kann man zu einander finden, die verschiedenen Kulturen kennen und verstehen lernen.


Das ist soooo richtig, nur so kann man auch seine eigene Religion besser verstehen.

Ich glaube, wenn man sagt, nur ich habe die Wahrheit, dann wird man nie Frieden in der Welt schaffen. Das ist ja heute das Problem, jeder denkt, er hätte ein Monopol auf die Wahrheit. Ich verstehe zwar Spiritos Standpunkt, dass Christus allein die Wahrheit ist - man soll nur damit vorsichtig sein, wie man es Menschen anderer Religionen rüberbringt, denn in jeder Religion gibt es Menschen, die nie ihre Konfession ändern würden und wenn diese zusammen kommen, gibt es Unheil.

Zu dem Zitat: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben und niemand kommt zum Vater den durch mich."

Das kann man auch anders interpretieren. Als Baha'i glauben wir an die "fortschreitende Gottesoffenbarung", Gott sendet in jedem Zeitalter den Menschen einen Boten, der sie lehrt und erzieht. In der Zeit Abrahams war Abraham allein derjenige, dem sich alle zuwenden sollten, in der Zeit Moses, gab es keine andere Wahrheit, als die Bücher und Gebote, die er den Menschen gab. Genauso mit Buddha, Krishna, Zarathustra, Mohammed und Baha'u'llah.

Jede Religion hat einen "Kern" und eine "Schale". Der Kern der Religion ist immer derselbe und er wird sich nie ändern: Gott lieben und verehren, Nächstenliebe, die Goldene Regel, der Glauben an ein Weiterleben nach dem Tod, das Streben nach Tugenden wie Güte, Mitleid, Höflichkeit, Barmherzigkeit... Gebet und Fasten usw. - das ist in allen Religionen gleich wenn man genau hinschaut - keine Religion sagt, Du sollst an keinen Gott glauben oder Du sollst Schlechtes tun.

Jede Religion hat aber auch eine "Schale", das sind die Gesetze, Gebräuche, Traditionen. Sie ändern sich in jeder Religion, weil sie der Zeit angepasst werden müssen, in der sie erscheinen.

Der Kern der Religion verbraucht sich nicht - jeder, der die Bergpredigt liest und sie mit den Worten aus der "Surih Maria" im Koran oder die Verborgenen Worte von Baha'u'llah vergleicht, entdeckt dieselbe Wahrheit, die Millionen von Menschen inspiriert. Die Schale verbraucht sich hingegen und muss erneuert werden, so wie Christus auch sagt "Neuen Wein füllt man nicht in alte Schläuche."

Liebe Grüße, Deas
Forum -> Andere Religionen | Glaubensrichtungen & Dialog


1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Weiter
Ähnliche Themen
Nichts kann fehlerfrei werden
Wie bringt man sich am leichtestem um?
Weil nichts ungestraft bleibt
Hoffnungslose Liebe! Was bringt das?
nichts
Was bringt das Leben eigentlich?
Was bringt das Leben eigentlich?
Nichts Schlechtes hören, nichts Schlechtes sehen
Interreligiöser Lobpreis Gottes.
Gscheit sein bringt nichts!