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Liebe Freunde
Ich behaupte nicht, dass ich alle Hl. Schriften verstanden habe, die ich gelesen habe.
Darum mache ich auch gerne ein ?
Aber man muss sich ja schließlich selbst ein Bild machen.
Natürlich kann man auch einen Punktum-Standpunkt haben.
Mein persönliches Verständnis in Sachen Religion hat sich in den letzten Jahren halt sehr erweitert.
alles liebe
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Und schon wieder interpretiertst du frei. Lies bitte nach, was er mit "ich komme wie ein Dieb in der Nacht" gemeint ist und was das für den Glauben bedeutet. Zudem ignorierst du was die Bibel über die Wiederkunft Christi sagt, die sich in der Religion Bahá'u'lláh überhaupt nicht erfüllt hat. Du kannst die Juden nicht als Beispiel nehmen, dass sie Christus nicht erkannten. Die Juden hatten im Prinzip Recht, Jesus erfüllte nicht, was der Messias erfüllen sollte.
Jesus wird die Anforderungen in seinem zweiten kommen erfüllen und er wird über die ganze Welt herrschen und JEDER wird ihn erkennen. Und das hat sich in Bahá'u'lláh NICHT erfüllt. Beim ersten kommen hat Jesus durch seine Kreuzigung den Weg zu Gott eröffnet und Gott mit der Welt wieder versöhnt. Der Bruch wurde durch Adam begangen.
Ihr interpretiert einfach frei und stifelt eure eigene Religion, indem ihr eine Allheilslehre draus macht und das ist, so leid es mir tut, falsch. Wäre es nämlich so, würde sich Gott nicht an die Prophezeihungen und Aussagen halten, die er selbst gemacht hat und Gott kann sich nicht selbst verleugnen. Somit würde ich gerne die Diskussion abschliessen, wenigstens meinerseits. Zum Namen Bahá'u'lláh sage ich nur eins:
Apg. 4,12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden, welcher ist Jesus Christus.
"Ob einer Buddhist, Hindu, Jude, Moslem oder Christ ist, spielt letzten Endes keine Rolle, denn alle Weltreligionen münden in dasselbe Ziel. Es wäre vermessen und eine Verachtung der Menschenrechte, wollte man eine Religion für die ganze Welt maßgeblich machen."
So die landläufige Meinung unserer pluralistischen Gesellschaft, die kaum verbindliche Maßstäbe kennt.
Jesus widersprach dieser Meinung eindeutig, als Er von sich selbst behauptete: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater, und niemand weiß, wer der Vater ist als nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.« (Johannes 14, 6; Lukas 10, 22) War Jesus mit diesen Behauptungen unrealistisch und anmaßend, oder war Er um der Wahrheit willen gezwungen, solche Ausschließlichkeitsansprüche zu stellen, weil Er wirklich der Sohn Gottes ist und dies durch Seine Auferstehung bewiesen hat?
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Aus den Felsenedikten des Kaisers Ashoka (272 - 232 v.u.Z.), Herrscher des Maurya-Reiches, das große Teile von Indien umfasste. Er wird gern (nicht ganz zutreffend) als 'buddhistischer Kaiser Konstantin' bezeichnet.
"Alle Religionen aller Menschen sind es wert, aus diesem oder jenem Grund geachtet zu werden. Indem man sie achtet, ehrt man den eigenen Glauben und erweist gleichzeitig dem Glauben des Anderen Gutes. Handelt man aber umgekehrt, verletzt man den eigenen Glauben und schadet dem anderen, denn wenn jemand den eigenen Glauben hervorhebt und einen anderen herabsetzt, gerade im Dienste des eigenen Bekenntnisses und um dieses zu verherrlichen, so vergeht er sich schwerwiegend an ihm...
Darum ist Eintracht allein gut: Einer höre auf die Wahrheit des Anderen und gehe ihr nach. Denn dies ist der Wunsch des Kaisers, daß alle Religionen voneinander lernen."
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| "Alle Religionen aller Menschen sind es wert, aus diesem oder jenem Grund geachtet zu werden. Indem man sie achtet, ehrt man den eigenen Glauben und erweist gleichzeitig dem Glauben des Anderen Gutes. Handelt man aber umgekehrt, verletzt man den eigenen Glauben und schadet dem anderen, denn wenn jemand den eigenen Glauben hervorhebt und einen anderen herabsetzt, gerade im Dienste des eigenen Bekenntnisses und um dieses zu verherrlichen, so vergeht er sich schwerwiegend an ihm... |
ein herzliches lieber Wu!
Eine sehr wichtige Aussage - wie ich finde! Man sollte sich unbedingt daran halten! Austausch ja, aber irgendwelche Rechthabereien, Überheblichkeit und Beharren, allein "die Weisheit gepachtet" zu haben, können u. U. einem friedvollen Miteinander ein jähes Ende bereiten!
Möge unser Handeln und mögen unsere Worte stets von gegenseitiger Achtung und geschwisterliche Liebe, indem wir in unserem Gegenüber den Bruder, die Schwester sehen, getragen sein!
Klingt wieder ganz schön pastoral , weshalb mir immer wieder empfohlen wurde, Pastorin zu werden, aber in der Kath. Kirche heißt es: "Die Weiber haben in der Gemeinde zu schweigen!" Ein Punkt, in dem die Kath. Kirche mal nicht ganz unrecht hat!
Pastoral hin oder her, ich hoffe, es war verständlich, was ich ein wenig ungeschickt in Worte zu fassen versucht habe!
Schön, dass Du in dieses Forum gefunden hast, lieber Wu!
Alles Gute fürs Wochenende,
alles Gute für Dich
und für jeden zufälligen Leser!
Désirée
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Ich kann mich Désirées Worte nur anschließen.
Was für einen tolle Aussage von Wu.
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