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Die Parzen (lat. parcae) sind in der römischen Mythologie die drei Schicksalsgöttinnen. Sie können gemeinsam oder auch einzeln agieren. Eine der Parzen spinnt den Schicksalsfaden der Menschen, die zweite trennt den Faden auf und die dritte schneidet ihn endgültig ab. Die Parzen heißen Nona, Decima oder Decuma und Morta. Schicksalsgöttinnen gibt es auch in der germanischen (Nornen), der griechischen (Moiren) und der slawischen Mythologie (Zorya).
Parzen, lat. Parcae (Gebärende), griech. Moirai (Zuteilerinnen) genannt, auch Fatae (Schicksalsgöttinnen), den nordgermanischen Nornen entsprechend. Sie werden bei Hesiod in der Theogonie entweder als Töchter der Nacht (griech. Nyx) oder wie ihre Schwestern, die Horen, als Töchter von Zeus und Themis bezeichnet; auch hier steht die abstrahierende Symbolik vor der religiösen Dimension im Vordergrund.
* In der griechischen Mythologie die drei Moiren, die Tyche.
* Die etruskische Nortia.
* In der römischen Mythologie die drei Parzen, die Fortuna.
* In der germanischen Mythologie die drei Schicksalsfrauen Nornen.
* Bei Slawen die drei Frauen Rod, Rojenica oder Sudicka.
* Im alten Arabien die Dreiheit aus al-Lat, al-Uzza und Manat.
~> rad des schicksals
~ Im vorislamischen Arabien war Manat bei den Kuraishiten Mondgöttin und Göttin des Schicksals sowie Göttin des Abendsterns. ...
Frei bleibt nur der, der sich selbst vertraut, selbst täglich neu um seine Freiheit kämpft und seine Freiheit niemand zur Aufbewahrung gibt.
Wo das Bedürfnis nach Gleichheit zunimmt, wächst die Macht des Staates, der die Gesellschaft kontrollliert und dem Individuum Freiheit nimmt.
Aus: Ulrich Wickert: Zeit zu handeln
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