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Der Islam wird aufs schärfste kritisiert, und das zurecht!












hier hast du einen hadith:

„Unter meiner Ummah wird es Leute geben, die Zinâ, Seide, Alkohol und Musikinstrumente für erlaubt erklären ...“ [Al-Bukhâri Nr. 5590 in einer ta’lîq Version, ebenso überliefert als mausûl bei At-Tabarâni und Al-Baihaqi. Siehe As-Silsilât As-Sahîhah von Al-Albâni, 91]


da kann man sehen das musikinstrumente nicht erlaubt sind, da es welche geben wird die das für erlaubt erklären und ausserdem wird das im zusammenhang genannt mit alkohol und zina genannt und das ist jawohl eindeutig verboten.
Hallo Deas,

Und auch die Baha'i-Religion. Die gabs damals auch noch nicht.

Bitte nicht falsch verstehen.
Liebe Yazmin,

ist Al-Bukhari der Prophet? Oder doch eher ein Gelehrter, so wie Apostel Paulus im Verhältnis zu Jesus?

Was ich versuche zu erläutern, ist ganz einfach: Jeder Anhänger eines Offenbarers, ob die Apostel von Jesus oder die ersten Gläubigen Muslime unter Muhammad, brachten ihre Eigenarten, ihre eigenen Einstellungen mit. Bei Apostel Paulus ist das die Frauenfeindlichkeit, die keinerlei Entsprechung in der Lehre von Jesus hat - und doch über Jahrhunderte hinweg fast wie ein Gesetz gehandhabt wurde.

Al-Bukhari mag ein weiser, gelehrter, vielleicht heiliger Mann gewesen sein - aber ich bezweifle, das er das Recht hat, anstelle des Propheten zu sprechen. Und wenn der Prophet im Qur'an nichts zum Thema Musik explizit hinterlegt hat, dann ist es Al-Bukharis eigene Meinung, wenn er Musik als unislamisch ansieht - und nicht die Meinung des Propheten.
also hadithe, die sind nich ausgedacht oder selber erstellt weißt du, das sind die aussprüche und taten des propheten, also nich Al-Bukhari hat das gesagt sondern mohammed.

ausserdem wie soll der prophet was im quran hinterlassen haben.? hat er ihn selber geschrieben?!
Womit wir, liebe Yazmin, wieder mal bei den Hadithen angelangt sind.

Nun ist es richtig, das Muhammad den Qur' an nicht selbst geschrieben hat - er konnte nicht schreiben- , sondern das der Qur' an auf Anweisung Muhammad' s niedergeschrieben wurde.

Hadithe sind die Sammlungen der Aussprüche, die man dem Propheten nachsagt. Und auch diese wurden niedergeschrieben - auf Anweisung Muhammads? Oder eher, weil die ersten gläubigen Muslime möglichst viel von dem bewahren wollten, was Geist und Botschaft des Propheten ausmacht?.

Der Prophet hat zum Thema der Musik nichts ausdrücklich niederschreiben lassen - also dürfte das Thema Musik längst keinen so hohen Stellenwert gehabt haben, wie man das heute haben möchte. Und das, so meine ich, ist das Wichtige am Thema; das sollte man so akzeptieren. Wenn Al-Bukhari nun in den Hadithen einen Ausspruch des Propheten zitiert, der Prophet selbst aber das Thema als nicht so wichtig erachtet, weil es in keiner Sure des Qur' an auftaucht, dann denke ich mir, dass das Hadith eher der Meinung von Al-Bukhari entspricht, als einem tatsächlichen Ausspruch des Propheten.

Unterstellen wir mal, der Ausspruch sei so erfolgt. Dann stellt sich aber noch die Frage, in welchem Zusammenhang. Denn vielleicht zitiert Al-Bukhari nur "die Hälfte"; vielleicht war das Thema nicht die Musik im allgemeinen, sondern irgendwelche mit Musik begleiteten Götzenkulte, auf die sich der angebliche Ausspruch des Propheten bezieht. Dann wäre der Hadith inhaltlich aus dem Zusammenhang gerissen worden - für frühe Gläubige, die den Sachverhalt kannten, sicherlich kein Problem. Nur: Heute kennt keiner mehr den Zusammenhang - und da wird' s dann zum Problem.
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