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Hallo Ihr Lieben,
Zitat von gottlos :
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das mit der beruhigten seele, da müsste ich vieleicht näher drauf eingehen denn das problem bei mir war, dass ich mich mit zunehmendem alter nicht weiter mit meiner religion identifizieren konnte.
es waren unzählige dinge, die mich zu der ansicht brachten, dass MIR der Islam in meinem weiteren leben keine freude mehr bringen kann.
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und diese oberflächlichen moslems ohne plan von ihrer eigenen religion waren immer die ersten, die mich als ungläubigen abgestempelt haben, weil ich anders aussehe |
Lieber Gottloser, dass was du im moment tust ist auch nicht besser. Nur weil du in einer Sache nicht das gefunden hast , wonach du gesucht hast, bedeutet nicht, daß es dort Nichts zu finden gibt. Ich denke du hast meine vorangegangene Aussage nicht richtig verstanden. Ich kenne viele Moslems ( meine ganze Verwandtschaft und vieler meiner Freunde ), denen ihr Glaube im alltäglichen Leben eine große Stütze ist. Es unterstützt sie im Kampf gegen das zunehmen von schlechten Gewohnheiten und fördert das Gute in Ihnen. Voraussetzung ist natürlich, daß es richtig praktziziert wird. Und wie praktiziert man es richtig ? Indem man sich an die Gebote hällt, die ein friedfertiges und harmonisches Miteinander ermöglichen. Dazu zählen jedoch nicht nur die äußeren meist
rituellen Handlungen, sondern viel mehr die innere Einstellungen ( Absichten ). Liebevoll, Verständnisvoll und Gutmütigkeit sind nur einige der Aspekte, von denen du laut deiner Art und Weise der Argumentation nur allzu wenig hast. Hierdurch kommt es auch zu der erwähnten Inneren Ruhe, Heiterkeit und Gelassenheit. Im Grunde lässt sich dieses Beispiel an allen Religionen festmachen, da die Tugend ( Reinheit in Taten, Worten und Gedanken ) die Grundlage derer alle, ist. So wie ich dass einschätze, hast du deinen Glauben noch gar nicht richtig gelebt. Du hast dich nicht Selbstüberwunden um diese Inneren Seelenfrieden zu bekommen. Hast einfach Ritualen und Vorschriften gehorchend gedacht, daß dies die Art sei, den Glauben zu leben. Dies ist aber nicht so. Du solltest erst mal selber ein Stück deines Glaubens opfern ( durch Selbstüberwindung ), um zu sehen, ob etwas zurückkommt und nicht immer nur etwas fordern, wo man selber noch gar nichts gegeben hat. Es ist nicht gut und richtig anderen Menschen oder einem Glauben die Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn man es selber nicht richtig angepackt hat. Geh hin und suche diejenigen, die durch ihren Glauben den inneren Frieden gefunden oder ihm näher gekommen sind. Die können es bestätigen. Da ist es auch gleich unter welcher Flagge ( Religion ). Ich kenne viele solcher Menschen. Wenn du es jedoch genau wissen willst, musst du dich halt auch dementsprechend verhalten. Lerne zunächst einmal das richtige Mass an Verständnis für deine Mitmenschen zu erlangen, ganz gleich ob sie deiner Vorstellung von " richtig / falsch " entsprechen oder nicht.
Du kannst niemanden als oberflächlich bezeichnen, weil du nicht in ihre Herzen blicken kannst. Natürlich bist du für sie aufgrund deiner Haltung ein Ungläubiger, was jedoch nicht bedeutet kein guter Mensch zu sein. Das gute / edle / reine hat keine Farbe . Und auf dieses Gute , Edle und Reine stützen sich letztendlich alle Religionen.
Mit lieben Gedanken
Natha
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