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Lieber gnostik,
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| und die christlichen Märtyrer sehe ich auch nicht als Vorbild. |
Wenn Bahá'í sich, aus religiösen Gründen, einen Menschen zum Vorbild nehmen, dann ist es Abdu'l Bahá und dieser empfahl den Menschen immer glücklich zu sein und das Leben zu leben. Es geht auch nicht darum sinnlos in den Tod zu rennen, aber es geht darum für seinen Glauben einzustehen. Davon abgesehen ist für Bahá'í der Tod geistig gesehen nicht traurig, sondern ein Bote der Freude.
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Verzicht auf Heiligkeit fördert das Gemeinsame.
Das weiche Wasser bricht den harten Stein. |
Bahá'u'lláh hat die Menschen immer dazu aufgefördert keine Gewalt anzuwenden, ja nicht einmal ein böses Wort.
Das Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehrt miteinander in inniger Liebe und Eintracht, in Freundschaft und Verbundenheit. Er, die Sonne der Wahrheit, bezeugt Mir: So machtvoll ist das Licht der Einheit, daß es die ganze Erde erleuchten kann. Der eine, wahre Gott, der alle Dinge kennt, bezeugt die Wahrheit dieser Worte.
Ährenlese 132:3
Ein Märtyrer der Bahá'í-Religion sein heißt für diese Idee zu sterben, ermordet von jenen, welche auf dem Weg des Hasses und des Haders wandeln.
Der Mensch ist desweiteren an sich schon heilig, er macht sich nur unheilig:
O Sohn des Geistes!
Reich erschuf Ich dich, warum machst du dich selbst arm?
Edel erschuf Ich dich, warum erniedrigst du dich selbst?
Aus dem Wesen des Wissens gab Ich dir Leben,
warum suchst du Erleuchtung bei anderen als Mir?
Aus dem Ton der Liebe formte Ich dich, warum befaßt du dich mit anderem?
Schaue in dich, daß du Mich in dir findest, mächtig, stark und Selbstbestehend.
Verborgene Worte arab 13
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| Und ein Zitat von Jesus, wenn es den stimmt dass es von IHM ist. |
Die Evangelien sind wohl die beste theologische Quelle, welche wir haben, an ihrer Echtheit besteht historisch kaum zweifel und auch theologisch passen sie gut ins Gesamtbild.
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| Hat er das vor oder nach seinem "Ausraster" im Tempel zu Jerusalem gesagt?.Man muß sich nicht wundern wenn man die Gesetzeshüter bzw. das Gesetz provoziert dass dann das Gesetz auch angewendet wird. |
Was meinst du damit bitte? Desweiteren haben weder die Bahá'í noch Bahá'u'lláh jemals staatliche Institutionen angegriffen, Bahá'u'lláh rät sogar dazu dem Staat zu gehorchen.
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| Die Argumentation dass durch das Blut der Märtyrer neue Anhänger gewonnen werden kann ich auch nicht nachvollziehen. |
Wer hat das wo gesagt?
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| So viel ich weiß gibt es im Iran ein Islamisches Rechtssystem. |
Das behauptetet die Regierung dort, ja.
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| Und im Islam(Koran) ist eines der schlimmsten Verbrechen wenn jemand versucht einen Moslem von seinem Glauben abzubringen. |
Keiner der Verse trifft auf die Bahá'í zu, aber du kannst mir gern einen zeigen.
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| Die Bahais sind also eine ständige geistige Herausforderung an die fundamentalistischen Islam Vertreter.Sie haben sowiso schon einen panische Angst vor den Einflüsterungen des Iblis und dann kommen auch noch diese Bahai mit ihrem Madhi, wo doch der verborgene Madhi der Schiiten erst am Ende der Zeit zusammen mit Jesus kommt.etc. |
Du bringst es auf den Punkt, die Bahá'í gefährden durch die Erfüllung des Islam die Stellung des schiitischen Klerus, in der Bahá'í-Religion gibt es nämlich keinen Klerus und kein Mensch hat auf diese Art Macht über einen anderen Menschen. Auch befreite Bahá'u'lláh die Menschen von diversen veralteten Reglungen. Übrigens war der Báb der Mahdi und Bá'u'lláh die Wiederkunft Christi in der Herrlichkeit des Vaters, die Eschatologie wurde also komplett erfüllt.
Nur spricht das ja eben dafür das die Bahá'í nichts getan haben. Wo haben sie also provoziert?
Liebe Grüße, Tobias
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| Du hast den Vers falsch verstanden! |
Welchen?
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Sakina für alle.
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| Nur spricht das ja eben dafür das die Bahá'í nichts getan haben. Wo haben sie also provoziert? |
Dadurch dass sie etwas anderes glauben.und zum Märtyrer "Tod" auffordern.
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O Sohn des Seins!
Suche das Martyrium auf Meinem Pfade, zufrieden mit Meinem Wohlgefallen und dankbar für Meine Fügung, damit du mit Mir unter dem Baldachin der Erhabenheit hinter dem Thronzelt der Herrlichkeit ruhest. (arab. 45) |
Die Argumentation dass durch das Blut der Märtyrer neue Anhänger gewonnen werden kann ich auch nicht nachvollziehen.
Wer hat das wo gesagt?Abdu'l-Baha schreibt:
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Das Gesunde der Politik der Widerstandslosigkeit von Baha'u'llah hat sich schon durch Erfolge bewiesen: Für jeden Gläubigen, der in Persien den Märtyrertod erlitt, haben sich dem Baha'i-Glauben hundert neue Gläubige zugesellt. Und die Freudigkeit und Unerschrockenheit, mit der diese Märtyrer die Krone ihres Lebens zu Füßen ihres Herrn legten, lieferte der Welt den klarsten Beweis, daß sie ein neues Leben gefunden haben, für das der Tod keine Schrecken hat, ein Leben von unaussprechlicher Fülle und Freude, mit der verglichen die Freuden der Erde wie Staub in der Waagschale sind und die teuflischsten körperlichen Foltern wie spielendes Licht, wie Luft.
http://www.geistigenahrung.org/ftopic400-5.html |
PS:Der Mythos? von den 20000 scheint auch nicht nur Zustimmung zu finden.Manche meinen daß es etwa 2000 waren.aber wie gesagt es gibt sehr wenig unabhängige Quellen.
mfffgggg gnostik
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Lieber gnostik,
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| Dadurch dass sie etwas anderes glauben. |
Was ist daran bitte Provokation?
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| und zum Märtyrer "Tod" auffordern. |
Das ist eine mystische Sprache, symbolisch gemeint und nicht wörtlich. Dort ist die Rede davon dem Schicksal des Märtyrertods nicht entfliehen zu wollen.
Rate mal warum es die verborgenen Worte sind.
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| Wer hat das wo gesagt?Abdu'l-Baha schreibt: |
Das ist nicht von Abdu'l-Bahá sondern von J.E. Esselmont einem Bahá'í, welcher wohl die erste große umfangreiche Darstellung im europäischen Stil verfasst hat.
Das Märtyer eine positive Auswirkung auf die Entwicklung eines Glaubens haben ist fast in jeder Religion zu betrachten. Ich verstehe nicht was du jetzt hier genau willst?
Eben die Willensstärke, der Mut und die Wahrhaftigkeit, welche der Glauben diesen Personen gab, zeigt anderen Personen, wozu der Glauben fähig ist.
Du verlinkst in deiner Signatur auf die Erklärung der Menschenrechte, hast du mal geschaut, durch welchen Leidensweg diese entstanden sind?
Das ist kein Mythos, sondern ein in der wissenschaftlicher Literatur fast durchgehend zitierter Fakt.
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| von den 20000 scheint auch nicht nur Zustimmung zu finden.Manche meinen daß es etwa 2000 waren. |
Siehe im Lexikon der Völkermorde von Gunnar Heinsohn, nur rein als Beispiel.
Denis MacEoin ist hier der Urheber der anderen Zahl, welche zwischen 2000-3000 liegt, welche auf dem Studium von Dokumenten basiert. Er sagte das es mindestens 2000 - 3000 Opfer waren, aber statistischen Erhebungen von wesentlich mehr sprechen. Was ja auch logisch ist, da der persische Staat seine Verbrechen gegen Zivilisten natürlich nicht genau dokumentiert hat und auch der heutige Iran hat wenig Interesse an Aufklärung, noch heute werden ja selbst die Grabsteine der Bahá'í und Bábi systematisch zerstört.
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| aber wie gesagt es gibt sehr wenig unabhängige Quellen. |
Doch es gibt schon einige.
Wenn es dich nun "glücklich" macht: Ja in der Bábi-Religion gab es Märtyrer, wie auch in der Bahá'í-Religion, wie auch in fast allen anderen Religionen.
Diese Märtyrer stehen jedoch nicht im Kern der Religion, noch werden sie irgendwie speziell verehrt, noch soll man sich absichtlich in den Tod stützen.
Vielmehr steht im Kern der Lehre das es nur einen Gott gibt, welcher der Herr aller Religionen und auch der Herr aller Manifestationen Gottes ist. Dieser Gott liebt die Menschen und will ihnen helfen, er lässt sie nie im Stich und er leitet die Menschheit in diesem Zeitalter zum Größten Frieden. Also zur Einheit der Völker, zum materiellen und geistigen Weltfrieden.
Die Einheit Gottes, der Religionen und der Menschheit sind also die zentralen Themen der Bahá'í-Religion. Wenn du nun lieber auf, dem auch existierenden Märtyrertod, herumreitest, warum auch immer, dann tue das...
Ich versteh nicht warum und wozu das führen soll
Trotzdem, oder gerade deswegen, liebe Grüße und Gottes Führung, Tobias
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Sakina für alle.
Ich verstehe nicht was du jetzt hier genau willst?
Eben die Willensstärke, der Mut und die Wahrhaftigkeit, welche der Glauben diesen Personen gab, zeigt anderen Personen, wozu der Glauben fähig ist.
Auch ich bin auf Heldenmythos(Ego-Bedeutung) programiert aber ich vermute dass an diesen Programmen etwas nicht stimmt.
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| Das ist eine mystische Sprache, symbolisch gemeint |
Warum wohl.Um die Zuhörer zu unterhalten?
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Der ungewöhnliche Verstand eines Plato z. B., eines Aristoteles, Plinius und Sokrates, hat die Menschen nicht so stark beeinflußt, daß sie sich danach gesehnt hätten, ihr Leben für deren Lehren zu opfern, während einige jener schlichten Menschen die Menschheit derartig mit sich rissen, daß Tausende willig zu Märtyrern wurden, um ihre Worte zu erhärten, denn diese Worte waren durch den göttlichen Geist erleuchtet!
aus Abdu'l Baha, Ansprachen in Paris |
PS:der Bab war einer der "besten" "Theologen" die der Islam hatte.
das meine ich so wie es hier steht und nicht symbolisch.
Aber wie alle Theologen ein Interpret und Prediger und seine Zuhörer haben darin "ihre" Wahrheit gefunden.
mffffgggg gnostik
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