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Glaubensbekenntnis und Hauptgebet der Baha'is












Sakina.

@Tobias
Zitat:
Zumindest auf seiner Webseite ist mir bis jetzt kein Dokument untergekommen, welches eben nicht der systematischen Desinformation dient.

Auf der Linkseite stehen diese Adressen ganz oben.
Gehört das auch zu Desinformation.?

Zitat:
Adressen / Links

Bahá’í-Organisationen

The Universal House of Justice
Bahá’í World Centre
P.O. Box 155
IL-31001 Haifa, Israel
www.bahai.org

Nationaler Geistiger Rat der Bahá’í in Deutschland
Eppsteiner Straße 95
D-65719 Hofheim-Langenhain
www.bahai.de
E-Mail: hofheim@bahai.de

Nationaler Geistiger Rat der Bahá’í in Österreich
Thimiggasse 12
A-1180 Wien
www.bahai.at
E-Mail: ngr@bahai.or.at

Nationaler Geistiger Rat der Bahá’í der Schweiz
Dufourstraße 13
CH-3005 Bern
www.bahai.ch
E-Mail: info@bahai.ch

www.bahai-directory.org


mffffgggg gnostik
Lieber Sakon,

Zitat:
Wo kann man den Kitab i Aqdas online lesen?


Hier auf deutsch und hier die komplette Maske mit Suchfunktion.

Hier auf englisch und hier auf arabisch, die Originalsprache.


Liebe Grüße, Tobias
Lieber Gnostik,

Zitat:
Ich dachte für mich ist es nicht einfach durch den Wust von Bahai Schriften zu pflügen aber anscheinend ist auch für Bahai nicht so einfach durchzublicken oder eine gewisse Übersicht zu haben.


Es gibt zwei Werke von Bahá'í-Autoren, welche die Offenbarung Bahá'u'lláhs, so finde ich, recht gut Kommentieren.

Das erste ist ein einzelnes Buch:

Balyuzi, Hasanh M., Bahá'u'lláh: Der Herr der Herrlichkeit. Hofheim-Langenhain 1991, Baha'i Verlag, ISBN 3-87037-262-1

Das zweite besteht aus vier (nicht so dicken) Bänden:

Taherzadeh, Adib, Die Offenbarung Bahá'u'lláhs. Baghdád 1853-1863 (Band 1). Hofheim-Langenhain 1981, Baha'i Verlag, ISBN 3-87037-123-4

Taherzadeh, Adib, Die Offenbarung Bahá'u'lláhs. Adrianopel 1863-1868 (Band 2). Hofheim-Langenhain 1987, Baha'i Verlag, ISBN 3-87037-194-3

Taherzadeh, Adib, Die Offenbarung Bahá'u'lláhs. `Akká, die ersten Jahre 1868-1877 (Band 3). Hofheim-Langenhain 1992, Baha'i Verlag, ISBN 3-87037-295-8

Taherzadeh, Adib, Die Offenbarung Bahá'u'lláhs. Mazra'ih und Bahjí 1877-1892 (Band 4). Hofheim-Langenhain 1995, Baha'i Verlag, ISBN 3-87037-308-3


Und diverse Informationen im Internet. Oft ist zu den Schriften auch vom Verlag ein Vorwort und ein Nachwort hinzugefügt.

Aber du sprichst natürlich etwas an, das in gewisser Weise stimmt. Eine unabhängige Suche von Wahrheit, bedeutet auch eine größere geistige Anstrengung.

Zitat:
Auserdem ist mein englisch nicht so gut und ich muß mich auf solche Artikel verlassen die ander geschrieben haben.zB.kann ich nicht durch Studium der Texte von Bahalulla so eine Analyse machen.


Hindert dich aber keiner dran.

Zitat:
Weil ich weder die Texte noch eine zeitliche Zuordnung habe.
wie gesagt ich grabe noch zwischen den Wurzeln.
http://www.bahai-library.com/articles/zanjan.browne2.html


Brown ist einer sehr gute Quelle, aber an sehr vielen Stellen verweist er auf Sachen, welche ihm fehlerhaft zugetragen wurden. Auch ist er gerade in seinen Spätwerken nicht mehr dazu in der Lage das Verhältnis zwischen Bábi und Bahá'í richtig einschätzen zu können.

Übrigens wird Bahai-Libary von Bahá'í betrieben und hostet auch kritisch-wissenschaftliche Texte, Bahá'í können also sehr wohl mit so etwas umgehen.

P.S.: Herr der Herrlichkeit gibt es sogar online (weiß net wie gut es eingescannt wurde):

http://recherche.bahai-studien.de/i.....Herr+der+Herrlichkeit.txt


Liebe Grüße, Tobias
Lieber gnostik,

Zitat:
Auf der Linkseite stehen diese Adressen ganz oben.
Gehört das auch zu Desinformation.?


Teilweise sind die Adressen zumindest falsch.

Zitat:
Nationaler Geistiger Rat der Bahá’í in Deutschland
Eppsteiner Straße 95
D-65719 Hofheim-Langenhain
www.bahai.de
E-Mail: hofheim@bahai.de


Richtig ist:

Eppsteiner Straße 89
D-65719 Hofheim
Tel.: 06192/9929-0
Fax: 06192/99299-9
E-Mail: info@bahai.de
Bürozeiten für telefonische Anfragen: Montag - Freitag 10:30-12:30 Uhr und 13:30-16:00 Uhr

Siehe: http://www.bahai.de/kontakt/

Zitat:
Nationaler Geistiger Rat der Bahá’í in Österreich
Thimiggasse 12
A-1180 Wien
www.bahai.at
E-Mail: ngr@bahai.or.at


Richtig ist:

Bahá'í Religionsgemeinschaft Österreich
Thimiggasse 12, 1180 Wien
Tel: (0043) 01 479 11 53
Fax: (0043) 01 479 89 58
E-Mail: nsa@at.Bahai.org
Geschäftsführender Sekretär Dipl.Ing. Iradj Pourrahimi

Siehe: http://www.at.bahai.org/2/

Zitat:
Nationaler Geistiger Rat der Bahá’í der Schweiz
Dufourstraße 13
CH-3005 Bern
www.bahai.ch
E-Mail: info@bahai.ch


Richtig ist:

Bahá'í Gemeinde der Schweiz
Dufourstrasse 13
3005 Bern
Schweiz
Telefon: 031 / 352 10 20
info@bahai.ch

Siehe: http://www.bahai.ch/deutsch/swiss/swiss006.html

Zitat:
The Universal House of Justice
Bahá’í World Centre
P.O. Box 155
IL-31001 Haifa, Israel
www.bahai.org


Diese Domain wird nicht vom Universalen Haus der Gerechtigkeit betrieben sondern von:

Baha'i International Community
866 United Nations, Plaza Suite 120
US New York 10017-1822
Phone:+1.2128032551

Die Anschrift des Universalen Hauses der Gerechtigkeit ist:

THE UNIVERSAL HOUSE OF JUSTICE
DEPARTMENT OF THE SECRETARIAT
Bahá’í World Centre
P.O. Box 155
31 001 Haifa, Israel
Tel: 972 (4) 835 8358
Fax: 972 (4) 835 8280
Email: secretariat@bwc.org


Nun, teilweise waren die Angaben ja nicht ganz richtig, leider kann ich mir bei Herrn F. nicht sicher sein ob die Angaben bloß veraltet waren oder ob da System hinter steckte.

Gut, aber die Systematik fängt spätestens bei vielen der Links etwas weiter unten an. Seine Thesen auf den ersten Blick, ohne weitere Informationen, schlüssig, valide und zuverlässig zu finden ist ein Talent des Herrn F., welches auch schon in seinem Buch zu beobachten war. Da hat er zum Beispiel Tabellen für die Umschrift arabischer und persischer Buchstaben mit abdrucken lassen (er selbst kann keine der beiden Sprachen). Der Sinn des ganzen? Es macht eben einen zuverlässigen, wissenschaftlichen Eindruck, wie eben auch die Angabe dieser Adressen.


Liebe Grüße, Tobias
Lieber Tobias,

soll ich ganz ehrlich sein ? Ich weise Dich darauf hin, daß Du meintest, daß es Dir um eine ehrliche Meinung geht.

Zitat:
Viel logischer fände ich es nach speziellen Sachverhalten oder Versen zu fragen. Stattdessen scheinst du dich vielmehr für Thesen zu interessieren, welche die Bahá'í negativ darstellen.


Stimmt: weil ich gern Texte lese, die eher natürlicher Art sind - zuviel Überschwengliches liegt mir nicht - es muß für mich immer einen Bezug zur Wirklichkeit haben. Ich muß es in mir und anderen wahr nehmen - erkennen - und auf diese Weise verarbeiten.

Natürlich wird hier nur Gutes geschrieben, sich selbst (verzeih) sehr gelobt - da stößt etwas in mir hoch - Du dürftest das ja noch kennen - alle unsere Idole wurden auf einen Sockel gestellt und am Ende waren sie auch nur Menschen, die sich selbst nie so hoch stellten, sondern es waren die Nachkommen, die da eine Statue aufbauten - später haben wir sie vom Sockel gestoßen - sie blieben trotzdem Menschen mit Errungenschaften und Visionen von einem besseren Leben.

Danke für das Formular - das stimmt, ich kann nicht lügen - ich reite mit dem, was ich als Wahrheit für mich erkannt habe, selbst oft ins Kritikfeld - aber wer eine Sache anstößt, muß damit rechnen, daß sie wieder auf ihn zurück fällt - Boxer werden an ihrem Boxsack auch immer wieder mit der Masse konfrontiert beim Üben.

Zitat:
F. weißt nicht auf etwas hin, sondern konstruiert systematisch Thesen über die Bahá'í, welche fast allesamt jeglicher Realität entbehren. Wie einige Bahá'í-Autoren bereits feststellten: Die Desinformation wird bei ihm zur Methode.


Da ich nicht weiß, was ihm zugestoßen ist, kann ich seine Art, zu reagieren, nicht einschätzen. Damit müßt ihr fertig werden. Er ist nun einmal im Internet zu finden, und wird gelesen. Nicht nur von mir.

Zitat:

Ich glaube das nach dem Hinscheiden des Körpers sofort in ein transzendentes Jenseits eintritt und dort für immer verweilt. Würde deine Reinkarnationslere dies zulassen?


Du kennst nicht den gesamten Aufbau und Sinn und Zweck, es ist also jetzt unnötig, darüber zu schreiben. Für mich ist sie logisch. Logischer als die Aussagen von Bahai. Nichtdestotrotz können Bahai Mitglieder natürlich glauben, was sie möchten - es stört mich nicht und es stört sicher andere auch nicht - ich kann es akzeptieren und respektieren - aber muß diesen Weg nicht gehen.

Zitat:
Ja, es sind subjektive Wahrheiten, wie auch die Wahrheit der Bahá'í-Religion, nur das Bahá'í eben glauben, dass Bahá'u'lláh die Wahrheit für dieses Zeitalter brachte.


Es mag Menschen geben, die sich in diese Richtung hingezogen fühlen, das ist ihr Recht und es ist sicherlich für sie gut. Aber es wird sicherlich auch respektiert, daß eben sehr viele andere Menschen das dann doch nicht möchten. Vielleicht erscheint es einigen Menschen im Islam als eine neue Richtung und für sie richtungsweisend und nicht so streng wie der Islam - vor allem Frauen werden sich darin vielleicht besser aufgehoben fühlen - das ist alles richtig und gut - aber es gibt viele Richtungen und man fühlt schon beim und während des Lesens, ob man mit allem einverstanden sein kann oder ob es noch so manches gibt, womit man eben nicht im Takt gehen kann. Das muß man ganz einfach so stehen lassen.

Kenner der Materie wie Herr Hutten wissen die Unterscheidung zwischen den Religionen besser als mancher Laie, weil sie darin studiert sind, und deshalb die Kriterien auseinander halten können. Christen wissen auch nicht alles über die Bibel, obwohl sie in die Kirche gehen und kennen sich trotzdem oft genug nicht in den Symbolen aus, nehmen vieles wörtlich und geraten dann ins Kreuzfeuer der Gefühle, wenn irgend jemand mit Argumenten kommt, die sie nicht widerlegen können.

Wenn einmal alle Islamisten die Bibel lesen können, auch ohne Vorbeter, werden sie auch vieles Neue entdecken und vielleicht ihre Einstellung ändern - wer weiß schon, wie sich einmal alles gestalten wird in den nächsten Jahrhunderten.

Warum soll ich immer nur von Lobpreisungen lesen - das wollen alle, die etwas vermitteln - so in etwa:lies nur das, was gut aussieht, alles andere lies nicht.

Ich halte von zu vielen Lobpreisungen nicht sehr viel. Lese gern zwischen den Zeilen - vergleiche mit dem Leben und dem, wie und was Menschen leben - und prüfe, ob sich Theorie und Praxis vereinbaren lassen.

Warum soll ich ellenlang die Bücher studieren - wenn ich merke, sie geben mir nichts. Ich bin der Überzeugung, daß Gott uns führt und uns auch dorthin führt und leitet, wo wir unsere Erfahrungen brauchen. Wenn es für mich bestimmt wäre, dann wäre auch alles im Leben darauf hinaus gelaufen, daß ich dem begegne, das mich weiter führt und immer so fort. Durch Begegnungen von Menschen, durch das innere Erfahren von Gottes Weisungen und vieles mehr. Das war bisher nicht der Fall. Alles macht Sinn, was einem begegnet, man muß nur heraus finden, welchen Sinn es macht.

Wenn also Menschen zu Bahai finden und sich darin aufgehoben fühlen, dann denke ich, brauchen sie diese Erfahrungen und das achte und respektiere ich und ich achte auch die Zeugen Jehovas, die Theosophen, die Mormonen, die Quäker, Lorber und Dudde-Anhänger und viele andere Gruppierungen - wenn es ihr Weg ist - sie damit zu Gott finden - nichtdestotrotz muß ich kein Mitlied dieser Gruppierungen sein. Glaubst Du, daß einer von diesen Mitgliedern in all den Religionsgruppierungen etwas Schlechtes über ihre Lehren sagen wird - nicht einmal die Scientologen lassen auf ihren Hubbard ein schlechtes Wort kommen - dann kommt gleich der Rechtsanwalt und gibt dir Pfeffer -

Man kann erst Kritik üben, wenn man die Inhalte kennt, wenn man merkt, daß vielleicht manches, was in der Theorie gut aussieht, in der Praxis weniger ankommt oder gar nicht gelebt wird.

Kritik ist immer subjektiv gehalten, ob Kritik an Esoterik , Astrologie, Religion, Wissenschaft, Literatur und was es noch so alles gibt. Entweder mag einer dies nicht oder auch das nicht - dann wird er seinem Unmut freien Lauf lassen.

Wer die Produkte eines Bäckers kritisiert, muß die Produkte kennen, muß wissen, wie sie hergestellt werden und muß es besser machen können.

Als LiteraturKritiker kennen wir Herrn Reich-Ranicki - er kann darüber Auskunft geben, ob nach seiner Einschätzung ein Buch niveauvoll ist oder nicht und wenn man das Literaturfoyer angeschaut hat, dann merkt man, daß sich auch Kritiker untereinander nicht einig sind.

Formen der Kritik

Kritik kann Folgendes sein:

eine prüfende Beurteilung nach begründetem Maßstab, die mit der Abwägung von Wert und Unwert einer Sache einhergeht.
unterschieden wird häufig nach der Art und Weise
positive Kritik: ein Lob, die Anerkennung
negative Kritik: ein Tadel
konstruktive Kritik: eine Kritik, die auf Verbesserung des Gegenstandes abzielt
destruktive Kritik: eine Kritik, die auf die Vernichtung des Gegenstandes abzielt
Selbstkritik: die differenzierte Überprüfung eigenen Verhaltens und/oder eigener Anschauungen, in Hinsicht auf bestimmte Kriterien, wie z. B. ethische: "Bin ich wirklich tolerant?"
die kritische Beurteilung eines Kunstwerkes durch Kritiker in den Medien, oft im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen wie Aufführungen, Ausstellungen oder Buchveröffentlichungen, siehe Rezension.

Durch kritisieren und falsifizieren von Hypothesen kann das Urteil an die Wahrheit angenähert werden.

Kritikfähigkeit bezeichnet dreierlei:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kritik

Kritikfähigkeit ist in diesem Sinne also bereits vorhanden, wenn das Individuum in der Lage ist, selbstständig über Vor- und Nachteile oder andere Unterschiede zu urteilen, Vorurteile zu überprüfen und Vorgedachtes auf Richtigkeit der logischen Schlüsse zu bewerten.

In diesem Sinne schließt der Begriff auch ein, dass Kritik vom betroffenen Individuum nicht nur als abzuwehrender Angriff auf die eigene Person empfunden wird, sondern als Möglichkeit zur Erkennung von Schwächen und deren Minimierung oder Beseitigung.

Das nur dazu.

Viele Grüße
Gabriele
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