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Gott ist Einbildung












Natürlich will ich niemanden mit dem Text beleidigen und es hat sich auch niemand explizit angesprochen zu fühlen. Ferner ist das Augenmerk eher auf den Inhalt als auf die Orthografie zu richten

Meiner Meinung nach gibtes einige Aussagen über Gott die zutreffen. Gott sei eine Stütze, er sei Hoffnung und Trost. Mehr ist er meiner Meinung nach aber auch nicht... Ein Vorwand für viele Menschen ihr Los zu ertragen, mit ihren Problemen fertig zu werden und vielleicht auch Schuld abzuwälzen. Dass er auch als Vorwand dienen kann ist Fakt, schließlich töten sich Menschen in seinem Namen... An sich, bis auf den letzten Punkt, sicherlich keine schlechte Sache, das Problem ist, dass alle Menschen, die Gott für diesen Zweck brauchen, ob sie es sich nun eingestehen oder nicht, ihn als real erachten. Aber genau da herrscht verkehrte Welt... Denn demnach ersteht aus der Existenz Gottes die Möglichkeit sich ihm anzuvertrauen. Das ist falsch, denn Gott ersteht aus dem Zwang eine höhere Leitfigur zu haben. Das so eine mystische Figur notwendig für eben erwähnte Menschen ist kann man einfach dadurch belegen, dass sie sich keinem Fehlbaren Gott anvertrauen würden. Oder wer würde zu Gott reden dessen Geheimnis entschlüsselt ist? Spätestens seit Freud ist klar, dass der Mensch grade wegen seinem komplexen Denken etwas braucht, dass höher ist, deshalb ERSCHAFFT er es sich. Gott ist ein Produkt der Phantasie, erzeugt durch Emotionen.
Hallo Valech,

Zitat:
Wenn es die Schöpfung, die Erde, gibt, dann gibt es auch einen Schöpfer, Gott.


Mehr fällt mir momentan dazu nicht ein, aber ich meine es reicht fürs erste.
Vorrausgesetzt die Erde wurde erschaffen. Aber die Frage nach dem Anfang unserer Welt und des Universums an sich ist eine andere. Fakt ist, dass beispielsweise Tiere nicht an Gott glauben, weil ihre Hirne einfach nicht komplex genug sind. Und nur weil uns die Evolution anstelle von scharfen Krallen und vielen Muskeln ein komplexes Hirn gegeben hat heißt das noch lange nicht, dass es etwas gibt nur weil wir uns vorstellen können, dass es das gibt. In diesem Fall Gott.
Zitat:
Fakt ist, dass beispielsweise Tiere nicht an Gott glauben, weil ihre Hirne einfach nicht komplex genug sind. Und nur weil uns die Evolution anstelle von scharfen Krallen und vielen Muskeln ein komplexes Hirn gegeben hat heißt das noch lange nicht, dass es etwas gibt nur weil wir uns vorstellen können, dass es das gibt.


Dazu möchte ich sagen, dass wir sogar selbst mal Tiere waren.

Die Suche nach einem höherem Wesen, einer Leitfigur, einem Sündenbock, Erklärungen für Sonderbares, einem Tröster, einem Schöpfer, einem Herrscher ist letztendlich darin resultiert, dass Religion erfunden wurde.

Religion kann nützlich sein. Götter und Sagen sind ein bequemer Weg sich die Welt zu erklären und - bei übermässigem Religionskonsum - einen Weg in die Realitätsflucht zu finden.
Mein Reden, Tüdel. Und noch etwas... Heißt es, dass es Gott erst gibt seitdem wir uns Gott vorstellen können? Wohl nicht.
Forum -> Gott


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