Gott ist Einbildung


vermutlich hast du recht, wu... ich stimme dir zu.

soulwing, meiner meinung nach hast du auch recht, betrefflich der textstelle dass jeder sich seine eigene realität erschafft. dannach der teil... sind wir denn nicht einzelwesen? gäbe es tatsächlich das kollektiv von dem du sprachst, käme es dann zu der derzeitigen haltung der gesellschaft? oder meintest du mit kollektiv die gesellschaft? vielleicht stehe ich auch nur auf dem schlauch^^ was ich aber weiß ist, dass der biologische zweck eines jeden lebewesens ist sich fortzupflanzen, und wie in der natur wird das nur den stärksten gestattet. erfolgreich ist wer vorteilhaftere eigenschaften innehat bzw. andere übervorteilt... aber so erschafft sich jeder sien eigenes weltbild^^ schöne grüße, bis nach dem wochenende, ich bin weg...
Hiho Unien

Das problem dabei ist, dass wenn jemand die Evolutionstheorie erwähnt, ist die allgemeine Meinung dass diese die Entstehung des Lebens mit einbezieht. Hatte ich auch gedacht, denn es ist doch logisch. Wenn eine theorie den anspruch erhebt, unsere Entstehung zu erklären (also wie wir mensch geworden sind) dann finde ich, ist die entstehung der ersten zelle, ein ernorm wichtiger punkt. Und wenn diese theorie darauf nicht eingeht, kann sie für mich keinen anspruch erheben, die Entstehung des Menschen zu erklären..

ps: Endlich Freitag!
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Selbst eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.

-Laotse-
Seid gegrüßt ihr Lieben,

Zitat von Wu :
Zitat:
Sollte es keinen freien Willen geben, wäre wohl jede Religion obsolet - denn wenn ein Mensch keine Willensfreiheit besitzt, kann er sich auch nicht zwischen 'Gut' und 'Böse' entscheiden.


Lieber Wu, und warum sollte er dies nicht können. ? Kein freier Wille bedeutet nicht Entscheidungsunfähigkeit. Es bedeutet lediglich, dass jede Entscheidung bedingt ist und dass wir immer nach dem " Wissen " handeln, daß eine bestimmte Entscheidung besser ist als das andere. Ob es tatsächlich so ist, ist eine andere Sache. Deswegen wird auch im Buddhismus die Verblendung ( Unwissenheit ) als eines der größten Übel, angesehen. Gleichzeitig wird durch die Einsicht in diese Zusammenhänge auch die Möglichkeit Jemanden hierfür als Schuldig, zu sehen, abgeschwächt bis aufgehoben. Valech hat es schon richtig vorgetragen, indem er sagt :

Zitat:
"Obwohl es mir einen Vorteil verschaffen würde, tue ich es nicht" ist das nicht die freie entscheidung sondern der zwang seiner prinzipien die ihn daran hindern. acuh wenn man dann sagt: "aber er hätte es tun können" kann ich sagen "hat er aber nicht, und wenn doch hätten die Vorteile überwogen und er wäre wieder dazu gezwungen worden"


Doch wie man aus den Antworten ersehen kann, ist das Verständnis eben nicht jedem zugänglich.

Zitat von Soulwing :
Zitat:
Ich denke nicht, dass grundsätzlich jeder in Bezug auf sein Handeln auf sein Vorteil bedacht ist.


Lieber Soulwing, ich kann mir Niemanden vorstellen, der im Leben nicht auf sein ( oder auf die Menschen die er liebt und mit denen er sich identifiziert ) wohl aus ist. Ist es doch die Triebfeder einer jeden Handlung von uns allen. Sogar der Selbstmörder tut dies in der Hoffnung, daß es ihm in Anschluss besser gehen möge. Das Problem der Gesellschaft liegt nicht so sehr darin nicht das Gute zu wollen, sondern vielmehr in der Unfähigkeit den Weg hierfür zu erkennen. Zuviel Gier und zuviel Hass tun ihr zusätzliches, um dieses ( Nicht )- Erkennen voranzutreiben.

Zitat von Wu :
Zitat:
Auch bestimmte Gruppen [Heilige...] von dieser Willensunfreiheit auszunehmen funktioniert nicht so recht - wenn sie vor ihrem Zustand der Heiligkeit keine Willensfreiheit hatten, wie haben sie diese dann erreicht - durch Zufall, Training, Gottes Gnade, innere Gesetzmäßigkeit oder was sonst


Ganz einfach lieber Wu : " Durch das begehen des achtfachen Pfades ", welches durch den Erwachten dargelegt wurde. Punkt.

Zitat von Wu :
Zitat:
Auch wenn die Entscheidung letztlich nicht möglich ist, ist es doch m.E. zumindest vernünftig davon auszugehen dass Willensfreiheit existiert - würde man das nicht tun - wenn es nicht an mir liegt, ob ich morgens zur Arbeit gehe, den Kaufpreis für den Fernseher bezahle, meiner Frau treu bin oder meine Kinder ernähre - wäre menschliches Zusammenleben weitgehend unmöglich...


Tut mir Leid lieber Wu, aber was du da von dir gibst ist Unsinn ( Es macht keinen Sinn ). Es ist eher umgekehrt. Warum glaubst du denn wohl, wird die Welt zunehmends schlechter ? Woher glaubst du wohl rührt der Glaube an ein Ego ( Egoismus ) her ? Woher rührt den die Trennung von Ich und du ? Warum mache ich andere für irgendwelche Taten direkt verantwortlich und bin Ihnen dementsprechend unlieb gesonnen ? Alles deswegen, weil man dieses Prinzip des freien Willens nicht versteht.

Nimmt es mir nicht übel, aber ich ziehe mich aus diesem Thread zurück.
Ich lerne eben aus Fehlern.

Mit lieben Gedanken an euch alle

Natha
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"Es ist gut wenn uns die Zeit, die vergeht,
nicht als etwas erscheint was uns verrinnt,
sondern als etwas daß uns vollendet "
Hallo Elisha,

es geht in der Evolutionstheorie nur um die Entwicklung der Arten und des Lebens. Also z.B. beschreibt sie, wie wir von einem Affenähnlichen Wesen zum Menschen wurden. Diese Affenähnlichen Wesen sind dann auch wieder nach den gleichen Mechanismen aus anderen Lebewesen hevorgegangen usw. usw. ..... bis man bei der ersten Zelle angelangt ist. Sie ist keine Weltformel des Lebens!!

Was mich echt nur wundert, dass Harun mit einer Behauptung, die real nichts null und garnichts mit der Evolutionstheorie zu tun hat, versucht die Evolutionstheorie zu widerlegen. Aber genau dass zeigt für mich, dass diese Leute wirklich null Ahnung haben und einfach mal was Behaupten, mit dem Versuch Ahnungslose zu beeindrucken....

Wer erzählt das denn, dass die Evolutionstheorie die Entstehung des Lebens beschreibt?..... das würde ich ja echt gerne mal wissen.

Weiter heisst das aber nicht, dass die Entstehung des Lebens Hokuspokus gewesen sein muss. Beim Verständnis der Natur, ist man schon oft eingegangen, als man sagte, das dies oder das unmöglich sei. Die Natur ist phantastisch und geht faszinierende Wege und ich muss für mich sagen, jeden Tag, an dem ich mehr über sie erfahre, umso mehr bin ich erstaunt über ihren Mechanismen und biologischen Wunderwerke.

Ich gehe davon aus, dass man die Enstehung des Lebens auch noch verstehen kann. Das ist nur eine frage der Zeit. Man hat da auch schon grosse Fortschritte gemacht.... aber das dauert noch ein bisschen.

Ich würde mich als religöser Mensch aber nun nicht darauf ausruhen, dass Gott den ersten Lebenfunken bzw. die erste Zelle von Hand erstellt hat. Spätestens dann, wenn man im Labor Zellen aus eine Ursuppe machen kann, dann wird man hier auch ein ... Problem haben. Der Tag wird kommen, da bin ich mir sehr sicher....

Gruss
Unien
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Ein bekennender Bright!
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hi unien

also ich glaube auch nicht an die evolutionstheorie. es ist alles viel zu genial als das alles aus dem nichts entstanden sein könnte. aber ich bewundere Menschen die solch einen Glauben aufbringen. In der Bibel steht, an welchem Tag Gott was geschaffen hat, und dass es gut so war wie er es geschaffen hat. also glaube ich nicht, dass sich da noch viel geändert hat.
Das hat nichts mit glauben zu tun. Spätestens dann, wenn man es im Labor oder in der Natur beobachten kann
ok, respektiere ich. die meinungen sind da halt verschieden. hauptsache man lässt einander leben und respektiert es wenn einer etwas anderes glaubt.
ja das sicher - es ist auch nicht für das Leben essentiell wichtig zu wissen, wie denn nun das Leben entstanden ist

Ich hoffe, dass Toleranz doch zu den Fähigkeiten gehört, über die ich verfüge
Hiho

Nagut, wenn man dort wirklich trennt, dass die Evolution nur die "Entwicklung" erklären soll und nicht die Entstehung.

Darüber lässt sich sicherlich aber noch mehr streiten, was denn die Evolutionstheorie genauer gesagt alles behandelt.

Aber leider schafft es die Evolutionstheorie auch nicht, die Entwicklung lückenlos zu beschreiben, stichpunkt kambrische explosion, zu der ich einige theorien gehört habe, diese alle aber nicht wirklich eine antwort liefern konnten.

Aber mal ganz ehrlich, auch wenn die Wissenschaftler die ursuppe nachstellen würden oder wie auch immer, das wissen dass letztendlich Gott all dies getan hat, nimmt mir niemand.


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-Laotse-
...meine lieben!
Wenn diese ganze wunderbare Schöpfung nicht von gott , mit einem gewissen Plan/* (?) ins sein gerufen wäre,kann mir jemand bitte erklären(evolutions-theoretisch),warum/wie aus wasser+erde+sonne soviele unterschiedliche Pflanzen entstanden sind?Warum kirschen,Äpfeln,birnen,pfirsiche,sonnenblumen,nüsse,aubergienen,....Warum?Ist diese vielfalt eine notwendigkeit..?-für was?

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