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Wie schaut das Leben nach dem Tod aus?






Zitat:
nein, hab mich noch nie damit beschäftigt.



Nur so als Vorschlag: Vielleicht solltest Du es einfach mal versuchen. Das ist keine Missionierungsversuch o.Ä., aber wenn Du darüber reden willst, ist vielleicht ein wenig Praxis nicht schlecht. Wir könnten auch über bestimmte Gefühle schlecht miteinander reden, wenn wir sie beide nicht erfahren würden.

Zitat:
wenn du als spirituell meinst, die unglaublichsten fähigkeiten meines menschlichen gehirns erforscht zu haben, und dadurch erlebnisse hatte, nie man (und das ganz ganz ausdrücklich was jetzt kommt) NOCH NICHT erklären kann, dann habe ich bis jetzt leider noch nicht bekanntschaft damit machen dürfen.



Es gibt bestimmte Gehirn-Muster bei Menschen, die religiöse Erfahrungen machen. (Trans-Lobe-Transistent). So kann man im Prinzip religiöse Erfahrungen erklären, sie entstehen im Gehirn. Oder auch nicht, denn wir wissen nicht wie diese Muster aussehen müssten wenn a) die Erfahrung im Gehirn entsteht oder b) wir eine metaphysische Realität wahrnehmen. Da werden wir die Antwort also nicht finden.

Zitat:
wenn du mit spirituell etwas ganz und gar übernatürliches, wie geister, mystische phänomene, seelenwanderung oder dergleichen meinst, dann nein, weil ich es persönlich leugne, dass es so etwas gibt bzw je geben wird oder gegeben hat.


Ich finde das Urteil vorschnell und aus eigener Erfahrung gehe ich von was anderem aus, aber was solls....
@ yogi:

interessant find ich meditation ja schon, nur glaub ich, nur durch recherche im internet ist das nix, da braucht man glaub ich schon jemanden, der einem da ein bisschen unterstützt.
aber hast recht, ohne erfahrung (meinerseits, weiß ja nicht, wie viel du dich damit beschäftigst) braucht man da echt nicht wirklich viel diskutieren.

anders ist das ja dann meiner meinung nach bei dieser sache mit den spirituellen erfahrungen (die ich im vortext ja geleugnet hab).
anders deshalb, weil menschen hier (oft durch unkenntnis, oder schlimmeres wie psychische krankheiten usw) zwar ernsthaft glauben sie würden übernatürliche dinge "sehen", aber es sich, ich möchte fast sagen "immer" herausstellt, dass diese sachen dann doch logisch erklärbar wären.

darum würde mich interessieren, warum DU aus eigener erfahrung diese dinge als MÖGLICH wenn nicht sogar als WAHR ansiehst?

lg
@ atheist

mir kommt vor, meine Frage nach dem Vorteil des Nichtglaubens mit dem Vorteil zu beantworten, den ein gläubiger Mensch empfindet, und alles so zu sehen, wie ein Glaube einem Menschen nützen sollte, der ohnedies nicht glaubt oder glauben kann, das verfehlt doch ein wenig das Ziel. Ich stellte ja nicht die Frage, was für ein Glaubensnutzen für einen Nichtgläubigen vorhanden sein könnte – denn das ist ja, wie du selbst sagst, paradox.
Aber folgende mögliche Antworten für den Vorteil des Nichtglaubens könnten gelten:
A) Das Ablegen von Glaubenszwang, von Dogmen, von Schriftgebundenheit (siehe jivatma)
B) Das Fühlen und Wahrnehmen größter Freiheit.
C) Offenheit für moderne, wissenschaftliche Erkenntnisse jeder Beziehung.
D) Das absolute Vermeiden von religiösem Fanatismus, religiöser Rechthaberei.
E) Im leichteren Aufbau eines ungetrübten Zusammenlebens und echter Gerechtigkeit
F) Im Erstreben von selbstbewusstem Handeln und eigener Verantwortung
G) Sich keinen falschen Hoffnungen mit Bezug auf ein Weiterleben hingeben zu brauchen.
H) Sich auf besserem, realitätsbezogenem, gesichtertem Boden zu bewegen und vieles, vieles mehr.
_________________
Bedenke dass du die Erde nur besuchst.
www.balanceamweg.de.ki
Mir ging es bei meiner Frage an dich nicht darum, eben alles dies zu erfahren, sondern darum, dass du bestimmte Verhältnisse siehst und dich selbst objektiv analysierst. Hier würdest du begreifen, dass sehr viel im Ideellen oder im Bereich des persönlichen Gefühls liegt und weniger in einem messbar materiellen Nutzen. Wirtschaftlich oder finanziell bringt der Nichtglaube einem Arzt ebenso wenig wie einer Hausfrau, die ihre Kinder erzieht. Wirtschaftlich bringt auch deine Einschätzung, dass die Wahrscheinlichkeit von Gott eben bei eins zu unendlich liegt so gut wie nichts.

Aber im Lebensgefühl – da bringt der Nichtglaube scheinbar wie oben aufgezählt einige Vorteile. Man sollte nicht an ihnen hängen bleiben. Beispiel: Ich hatte eine absolut nicht glaubende Cousine, die dann gerade im hohen Alter immer mehr von der Sinnlosigkeit des Lebens überzeugt war und deshalb den Verlust ihrer Lebenskräfte geradezu bewusst förderte. Ihre Welt war genau wie bei einem Freund grau in grau, von Missmut, Angst und einem steten Kampf gegen das Schicksal geprägt. Beide hatten im Alter keine Lebenstiefe, keine geistigen Schätze. Man muss auch das Langfristige des Nichtglaubens beachten.
Es ist nie allein das zu sehen, was das Schnelle und nur Vordergründige aussagt, meint mit der Stütze des Glaubens für heute - reinwiel
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@ reinwiel:

die "möglichen" antworten, die du dir erwartet hättest, haben ehrlich gesagt nicht besonders viel mit nichtglauben zu tun.
Schließlich lassen sich doch alle antworten auch schreiben, wenn ich gläubig wäre, lass mich kurz erklären warum:
A) Das Ablegen von Glaubenszwang, von Dogmen, von Schriftgebundenheit (siehe jivatma)
kein gläubiger muss sich an dogmen oder schriften festhalten. gläubige sind schließlich auch jene, die nicht in kirchen gehen, aber dennoch an gott glauben. d.h. noch lang nicht, dass sie ihr leben auch an religiösen gruppierungen und ihren meinungen anlehnen müssen

B) Das Fühlen und Wahrnehmen größter Freiheit.
komm schon, gerade gläubige meinen doch sie wären die freiesten menschen der welt.

C) Offenheit für moderne, wissenschaftliche Erkenntnisse jeder Beziehung.
es gibt auch wissenschaftler(zwar wenig gegenüber atheisten aber dennoch) die gläubig sind.

D) Das absolute Vermeiden von religiösem Fanatismus, religiöser Rechthaberei.
wie in punkt A gesagt, gläubig sein ist nicht immer mit gruppen herumzulaufen, die die gleichen meinungen teilen.

E) Im leichteren Aufbau eines ungetrübten Zusammenlebens und echter Gerechtigkeit
Gutes argument, muss ich zustimmen, doch meinen gläubige doch leider, dass dieses nur mit ihrer lebensweise schaffbar wäre.

F) Im Erstreben von selbstbewusstem Handeln und eigener Verantwortung
aus gläubigensicht, meinen sie doch, dass sie auf eigene verantwortung handeln und nen freien willen haben! sehe ich zwar gar nicht so, aber man hört es von ihnen ununterbrochen.

G) Sich keinen falschen Hoffnungen mit Bezug auf ein Weiterleben hingeben zu brauchen.
im bezug auf das threadthema habe ich diese aussage glaub ich schon zur genüge behandelt.

H) Sich auf besserem, realitätsbezogenem, gesichtertem Boden zu bewegen und vieles, vieles mehr.
gläubige wissenschaftler, wie schon gesagt.


also reinwiel, das einzige stichhaltige argument eines nichtglaubens ist einfach das:
der nichtglaube ansich kann keine vorteile haben, weil er ja (der glaube eben) nicht existiert.
wenn man persönlich davon überzeugt ist, dass gott oder sagen wir "etwas höheres" nicht existiert, hat so etwas wie glaube KEINE aber auch absolut KEINE bedeutung!
Daraus resultiert dann NICHTGLAUBE!
aber nur, weil man persönlich erkennt, dass einem glaube einfach nichts bringen kann, warum muss dann aus nichtglaube automatisch ein vorteil werden?

Im bezug auf deine nichtgäubige cousine:
wenn sie nach jahrelangem nichtglauben in ein tief gefallen ist, dann nicht aufgrund ihres nichtglaubens, sondern weil sie scheinbar ein trostloses und verbittertes leben geführt hat.
ich muss für ein erfülltes und schönes leben nicht glauben, wenn ich mich persönlich damit abfinde sterblich zu sein. es macht es nur noch schöner, dass man weiß, man hat genau eine chance und da muss man einfach das beste draus machen.


lg
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