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Wie schaut das Leben nach dem Tod aus?






Abend,

@positiv

Zitat:
Nicht eine einzige konkrete Aussage!


Ich habe gesagt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Und wenn man das herausfinden/sich selbst beweisen will, während man lebt, sind mir drei meditaionsformen bekannt, mit den man das machen kann: Kundalini, Surat Shabd Yoga und die Mediation im Buddhismus. Dort wird sozusagen trainiert i.w.S., wie man z.B. seine Seee bewusst aus dem Körper zurückziehen kann. Wie bitte schön soll des denn noch konkreter gesagt sein?
Wenn Du etwas weiteres konkretes fragen willst, frag doch einfach.

Zitat:
Drum herum, leider nicht erfaßbar, wo herum du marschierst!


Dafür gibt es eine plausiblen Grund. Wenn Du mal die anderen Posts anschaust, wirst Du merken, dass sie ohnehin schon befangen sind und sich selbst einen Stempel aufgesetzt haben, den sie mit biegen und brechen nicht mehr aufgeben wollen, selbst wenn ihnen ihre eigenen Widersprüche vor Augen gehalten werden. Das wollt eich nicht so machen. Deshalb habe ich nichts konkreteres über "meinen" Weg geschildert, obwohl ich den natürlich habe. Es war einfach schon soviel, was ich auf die anderen Posts direkt geantwortet hatte.

Zitat:
Schade um die unnütze Zeit, aber das ist sicherlich uneingeschränkt Deine Sache!


Wenn ich eine Argumentation nicht einfach im Raume stehen lasse, die ebenso Nährboden für radikale Selbstmordattentäter (nämlich dem Plädoyer für die Legitimation von Glaubenshandlungen) sein könnte, war das für mich keine unnütze Zeit. Ich habe ehrlich gesagt nicht die Hoffnung gehabt, den jeweiligen Poster umzustimmen. Aber hier soll schon klar sein, dass es zu laxen, und wie ich meine manchmal unbedachten, weil widersprüchlichen Äußerungen, durchaus berechtigte Gegenstimmen gibt.

@jesters

Klar doch. Literaturliste poste ich.

Gruß,freeline
@freeline
Allerdings!
Wie willst Du eine Seele aus buddhistischer Sicht definieren? Da kannst Du gerne konkret anfangen, ich bin gespannt!

Gruß![/quote]
@Jesters

Hallo Jesters, Du hattest ja nach Literatur/Abhandlungen gefragt:

- Sant Darshan Singh: Spirituelles Erwachen. Ein Führer für die Suche nach geistiger Wahrheit. München 1987. (250 S.) TB

- Sant Kirpal Singh: Karma. Das Gesetz von Ursache und Wirkung. Bern 1983. (107 S.) PB

-Das Kundalini Yoga Handbuch - Satya Singh

-Fred von Allmen
Mit Buddhas Augen sehen
300 S., geb.

-Der logische Sinn aller Existenz. Re Di Roma Verlag.2007. Der Autor bin ich selbst.



@ positiv

Zitat:
Wie willst Du eine Seele aus buddhistischer Sicht definieren?


Du solltest schon genau lesen, was ich exakt geschrieben habe. Und das war nicht, dass "ich eine Seele aus buddhistischer Sicht definieren will".
Ich habe gesagt, dass der Buddhismus eine der Meditationsformen praktiziert, nach der Du Deine Seele entwickelst und mit Kräften konfrontiert wirst, die deutlich, also beweisbar, über physikalisch erklärbare Dinge, hinausgehen. Das machst Du wohl dort aber auch nicht von heut auf morgen, so wie bei jeder Praxis.

Wenn Du widerum eine Definition von Seele willst, dann definer ich es lieber selbst, anstatt wie manch anderer indoktriniert aus anderen Büchern zu zitieren, von denen man gar nicht der Urheber ist:
Die Seele ist die immaterielle, zeitlos existente Lebensform, deren göttliche Vorsehung es ist, durch den Befreiungsprozess der inkarnierenden Bewusstwerdung zum höchsten Selbst aufzusteigen in ewiger Verbindung im höchsten Glücksgefühl im göttlichen Strom.

Die Sache dabei ist nur, dass Du mit dieser Definition noch nicht viel anfangen kannst (also für sich genommen natürlich noch kein Beweis ist), wenn Du nicht den logischen Background und damit die Herleitung zu dieser Definition hast. Und der nimmt viel Text und damit (Lese-)Zeit in Anspruch. Ich habe dafür ganze 85 Din A5-Seiten in 10 pkt benötigt, um wirklich alle rationalen Haken, Ösen und vermeintlichen Widersprüche zu klären. Vielleicht findest Du ja jemanden, der es kürzer schaftt/geschafft hat...

Um Begriffe wie Seele, Gott oder Bewusstsein logisch beweisbar zu definieren, müsstest Du Dich erst einmal mit der grundsätzlichsten logischen Basis auseinandersetzen, aus der sich alles weitere ableitet. Den Ausgangspunkt hierzu habe ich bereits in einem der Posts vorher genannt. Solche Fragen wie "Wie willst Du eine Seele aus buddhistischer Sicht definieren?" setzen lange nicht an der verbalen Basis der logischen Beweisführung an. Deshalb ist es auch klar, dass Du darauf Antworten bekommest, die ihrerseits zwangsweise widerum weitere Fragen aufwerfen, die beantwortet werden müssten , aber eben auch beantwortet werden können!

Wenn Du also konkrete, wahre Antworten haben willst, musst Du idealerweise erst einmal Fragen formulieren, die nicht in sich schon unwahre Behautungen implizieren, vor allem, wenn mit thematisiert wird, was denn ich will. Diese Fehler erst einmal auseinander zu klabüstern ist natürlich möglich, aber nicht gerade unanstrengend.

Gruß, freeline
Das Thema Seele und Buddhismus kann man bedeutend kürzer Zusammenfassen, als in Deinem Text freeline: Es gibt im Buddhismus keine Seele. Nichts was einfach nur anders genannt wird oder nichts was Deiner Definition annähernd entspricht.

Viele Grüße

__
_________________
Ich habe eiserne Prinzipien, wenn die anderen nicht gefallen, dann habe ich noch andere.
Gibt noch andere Formulierungen.


Zitat:
Die Seele ist die immaterielle, zeitlos existente Lebensform, deren göttliche Vorsehung es ist, durch den Befreiungsprozess der inkarnierenden Bewusstwerdung zum höchsten Selbst aufzusteigen in ewiger Verbindung im höchsten Glücksgefühl im göttlichen Strom.



Ähnlichkeiten zu finden in "Theogenesis" Seite 109


Zitat:

"Seele ist das Lebensprinzip der Fortdauer. Es ist der Vermittler zwischen Geist und Stoff. Ohne Seele wäre Stoff Chaos, und Geist wäre geistlos - wie unbeschränkt sich ausbreitender Dampf. Seele benutzt Geist und Stoff für die höchsten aufbauenden Entwicklungszwecke."



Wenn wir Seele als ein universales, alles durchdringendes Element betrachten, ein Element der ewigen Triade Substanz, Seele und Geist - formt sich ein Bild, mit dem durchaus etwas anzufangen ist.

Wenn also gesagt wird, daß es in der Natur ein Prinzip der Fortdauer gibt, deren Prinzip die Seele ist, dann ist es eine Kraft, welche Stoff und Formen beseelt, umfaßt und gebraucht und weshalb durch diese wieder andere Formen der gleichen oder ähnlicher Art schafft und ausbaut. Denn die Formen selbst können zerbrechen, doch die Seelenenergie bleibt die gleiche und wiederholt sich durch jeden bewahrten Samen oder eine vorhandene Matrize, in ewiger unaufhaltsamer Bewegung, die sich ewig und unbeschränkt wiederholt, somit haben wir das Symbol des ewigen Gesetzes, das Seele unsterblich macht.
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