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Wie schaut das Leben nach dem Tod aus?












Hallo Jivatma,

Zitat:
Zitat:
@jivatma
1. Brahman ist die gleissende Ausstrahlung die von der Persönlichkeit Gottes ausgeht. ALLES was existiert, ist in diesem Brahman enthalten.

>Wenn ALLES, was existiert, in diesem Brahman enthalten ist, wäre demnach auch die Persönlichkeit Gottes in diesem enthalten, Deiner Worte nach.


Ja sicher, ABER
dieses Brahman ist nicht die Quelle aller Dinge.


Hab ich nicht gesagt, sondern nur, dass sein Bewusstsein vollkommen darin ausgebreitet ist, weil er eben allwissend ist.

Zitat:
Das Leid der bedingten Seele in der materiellen Schöpfung ist nicht das Leid der Überseele.


Natürlich nicht, denn die Gesamtexistenz Gottes ist unvergleichlich viel größer. Allein deshalb kann das, was ich überbewusstsein Gottes nenne, nicht dasselbe Leid einer bedingten Seele sein. Aber wie gesagt, er fühlt dennoch das Leid komplett (nur eben nicht ausschließlich), sonst wäre er nicht allwissend (=allfühlend). Das ist einfache Logik im Vergleich zur rezitierten Indoktrination.

>Gott kann deshalb alles mitempfinden, ohne so zu leiden wie eine menschenseele hier. Für Dich schließt sich diese Fähigkeit scheinbar aus, das tut es aber nicht.

Zitat:
Du argumentierst aus der Sicht das diese materielle Schöpfung das ein und alles ist.


Sorry, ich weiß nicht, welche Posts Du gelesen hast, aber ich hab das nie geschrieben. Das liegt daran, dass Du ein gravierendes Defizit an Differenzierungsvermögen bzw. ein arges Schubladendenken, hast. Zur Erklärung: Deine falsche(!) Behauptung in oberen Zitat unterstellt mir den Sophismus. Ich habe aber gesagt, dass Gott zwar in allem der materiellen Welt ist, aber auch gleichzeitig eine Existenz ausserhalb dieser!!!!!!!
Eine Tatsache, die Deiner behauptung grundlegend widerspricht.
Wie oft soll ich das noch schreiben, bis Du das endlich einmal nicht mehr ignorierst?

Weil Du Dir die Posts gar nicht richtig durchliest und Dein Bergiffsvermögen stark eingeschränkt ist, schrebist Du auch immer noch solchen Unsinn:
Zitat:
Was du immer noch nicht verstehst, ist, das wir nicht der materielle Körper und dessen Empfindungen sind.


Ich habe nur geschrieben, dass wir auch durch den Körper wahrnehmen und natürlich alle körperlichen Empfindungen haben. Das heißt nicht, dass wir der Körper sind. Wie gesagt, Dein Differenzierungsproblem...

Zitat:
Zitat:
Leid, Schmerzen und Freude haben für Dich damit denselben Wert.

BINGO !
Denn alles Leid, aller Schmerz und alle Freude in dieser zeitweiligen Welt haben einen Anfang und ein Ende.
Aber nur das was ewig ist, besitzt wirkliche Realität.


Deine Einstellung, dass es Dir offensichtlich vollkommen egal ist, ob in dieser Welt hier jemand leidet, vergisst Du dabei aber. Und das zählt für die Ewigkeit! Nicht nur die Handlung und das Geschehen gilt, sondern die Absicht der Grundeinstellung, wofür Du Dich auch rechtfertigen müssen wirst. Etwas, dass aber außerhalb der Erkenntnis eine selbstgenügsamen Menschen liegt... Wenn Du Dich also zu den Menschen zählst, den es ewig egal sein wird, ob andere leiden, sagst das genug über Dich aus.

Zitat:
Wenn jeder realisieren würde das er nicht der Körper ist, könnte man sich das gegenseitige Leidzufügen ersparen. Ich spreche nicht nur von einem theoretischen Verständnis dessen, sondern von Erkenntnis.


Das ist wirklich die Versinnbildlichung dessen, wie naiv und unlogisch Deine Sichtweise ist und wie wenig Menschenkenntnis Du offensichtlich hast. Mir sind im Laufe des Lebens schon viele Menschen begegnet, die wissen, dass sie nicht der Körper sind bei (verschiedenen spirituellen Pfaden), auch meinem eigenen, aber das befreit sie nicht zwangsweise davor, sich gegenseitig Leid zuzufügen, zu stehlen ohne materielle Not, sein Partnerin zu schlagen, Sarkasmus, Neid u.v.m.
Jivatma, ich weiß nicht, auf welchen Planeten Du lebst und von welchen Wesen Du sprichst, aber Menschen auf der Erde kannst Du nicht meinen.
Falls doch, würde ich Dir raten, einfach mal ein bisschen vor die Tür zu gehen.

Zitat:
Auf dieser Erkenntnis basiert "die wahre Liebe".


Einer der gravierensten irrtümer, dem ein Mensch unterlaufen kann, denn:
[/b]Immer, wenn Du einen Zweck siehst, warum Du einen Menschen lieben sollst, LIEBST DU IHN DESHALB UMSO WENIGER!!!!!!!!!!!!!!!"

Liebe ist eine emotionale Zuwendung "über das Maß der Notwendigkeit hinaus! Wenn Du also sagst, dass eine Mensch deshalb (glaubt) einen anderen Menschen zu lieben, weil er ihn nihct mehr von sich als getrennt ansieht, macht er das ja nur aus diesem Grund: DAS ist keine Liebe!

Noch etwas: Du hast selbst von Dir behauptet, dass manchmal Dein EGo durchbrennt. Wenn Du also so aufgeklärt bist, und weißt, dass Du a) nihct der körper bist und b), dass Menschen nicht wirklich von einander getrennt sind, wie kann das dann passieren, dass Du trotzdem Leid zufügst? Allein Deine eigenen Handlung disqualifiziert Deine naiven Behauptungen - hier nachweislich in diesen Posts.

Noch etwas: Der Begriff "Illusion" bedeutet nicht, dass ein zeitlich begrenztes Geschehnis vorübergeht, sondern dass es NIE statttfindet wie wahrgenommen. Wenn Du also Zeuge einer Vergewaltigung wärst, magst Du vielleicht eiskalt ohne einzugreifen vorbeigehen, weil Du sagst, dass das für die Person ohnehin vorübergeht. Du bist dann allerdings in Wahrheit nicht an einer Illusion vorbeigegangen, sondern das liegt im Bereich Deine Freien Willens, etwas, dessen Eintellung allein schon karma nach sich ziehen wird, weil es die Denkweise eine Egoisten ist. Also befrei Dich mal von Deiner Indoktrination, wenigstens für 5 minuten, und versuch mal ernsthaft logisch zu reflektieren.

Gruß, freeline
Lieber/liebe freeline,

also, es gefällt mir, was du schreibst. Aber viele Menschen binden sich an das Kleine und biegen sich danach alles so zurecht, wie sie es für sich brauchen: als Meditationsgrundlage, als Antrieb, etwas zu tun, als Stütze für ein Leben als Mönch. Dieses Zweckgebundene wird nur zu schnell zum Inhalt.

Dabei übersieht so mancher das wesentliche von Gott: Seine alles durchdringende Unendlichkeit wird endlich gemacht oder so gesehen, als wäre alles Bestehende eben Gott. So heißt es mit großen Worten: Wir nehmen uns nur falsch wahr. Das würde aber bedeuten, dass es Gott beliebt, sich in Illusionen zu verlieren und gar nicht zu sein, was er ist - nämlich Gott. Er wird zum Irrenden, er wird ein Schattenwesen.

Bei aller Achtung solcher Ansichten - aber solche Visonen, solche außerkörperliche Erfahrungen sind bestimmt nicht das Wahre oder die Essenz des Lebens. Ist es denn so schwer, sich vorstellen zu können, dass wir etwas von Gott Geschiedenes, etwas mit Absicht Geschaffenes sind? Und dass es einen langen, freiwilligen Abfall in die Materie gab, dessen Ergebnis unsere Welt ist? Und dass trotzdem nicht alles außerhalb Gottes existiert, sondern in einem Universum innerhalb dessen großer Unendlichkeit?

Wir brauchen nur zu beachten: Verschieden sind wir in unserer kleinen Größe, in der Schwingungsfähigkeit unseres grobstofflichen und auch feinstofflichen Körpers. Wir schwingen anders als z.B. die höchste Transzendenz. Das bedeutet aber, wir sind eigenständige Kleinwelten, eben jeweils ein Mikrokosmos auf Wanderschaft.

Ziel ist nicht, "endlich" zu entdecken, dass wir als "Gott" nicht Körper sind, sondern das Ziel ist, in der Inkarnation Erfahrungen zu sammeln, uns zu festigen, um irgendwann - meist im Jenseits - selbständige Lichtwesen zu werden. In christlicher Auffassung: Wir sollen tragfähige Ebenbilder Gottes werden.

Das so genannte Nirvana, das "Überbewusstsein" als Gott ist dagegen eine statische Immagination, meint - reinwiel
Hallo reinwiel,

ja, ich bin, soweit Du das hier formuliert hast, im groben Deiner Ansicht. Aber es hört sich so an, als verträte ich diese meinung nicht?

Ich denke, ein wesentliches Problem sind Begriffe, die jemand für sich gepachtet haben möchte. Wenn ich von "Überbewusstsein" spreche, mag Jivatma etwas anderes darunter verstehen als Du oder als ich. Mit diesem Begriff meine ich nur, dass es eine Kraft vor unserem Menschendasein gab, die den Plan der Schöpfung ja immerhin initiiert hat und damit sozusagen einen Überblick über alles hat, die die meisten Menschen eben nicht haben. Mit Überbewusstsein wollte ich aber nicht sagen, dass wir uns deshalb mickrig fühlen sollten, erste recht nicht, wenn wir wissen wohin die Reise geht.

Zitat:
Ziel ist nicht, "endlich" zu entdecken, dass wir als "Gott" nicht Körper sind, sondern das Ziel ist, in der Inkarnation Erfahrungen zu sammeln, uns zu festigen, um irgendwann - meist im Jenseits - selbständige Lichtwesen zu werden. In christlicher Auffassung: Wir sollen tragfähige Ebenbilder Gottes werden.


Stimm ich zu. Nur macht es überhaupt keinen Sinn, mit Jivatma über das Ziel der Schöpfung zu sprechen, wenn erst einmal gravierende sprachliche Defizite und Logikfehler behoben werden müssen. Denn es macht keinen Sinn, über die Zukunft des Menschen zu sprechen, wenn man seine Rolle hier in der physikalischen Welt missversteht. Aber ich habe eine ganz exakte, ohne auf Indoktrination beruhende, Herleitung habe, was das absolute Endziel des Menschen sein wird/sein soll.
Allerdings ist diese Herleitung zu lang für ein Forum, wenn ichalle "wenns" und "aber" hier niederschreiben sollte.

Zitat:
Ist es denn so schwer, sich vorstellen zu können, dass wir etwas von Gott Geschiedenes, etwas mit Absicht Geschaffenes sind? Und dass es einen langen, freiwilligen Abfall in die Materie gab, dessen Ergebnis unsere Welt ist?


Für mich nicht. Und natürlich sind wir etwas mit Absicht geschaffenes. Unser Menschendasein ist nicht die "Vertreibung aus em Paradies", wie es fälschlicherweise in der Bibel steht, sondern eine Notwendigkeit auf dem Weg der vollkommenen Bewusstwerdung. Wir sehen in Menschengestalt nicht schlechter, sondern "anders". Sie ist eine Erfahrung, die man in einer Existenzform, die "nur" alles auf einmal sehen kann, eben nicht hat. Das ist der Grund, warum wir Menschen werden "wollten"! Und das ist aber auch der Grund, warum wir nicht in Menschenform bleiben werden.

Zitat:
Bei aller Achtung solcher Ansichten - aber solche Visonen, solche außerkörperliche Erfahrungen sind bestimmt nicht das Wahre oder die Essenz des Lebens.


Die Kunst beseht darin, Vermutungen von logischen Herleitungen sauber zu trennen. Deine Aussage ist nur eine Vermutung. Zur Essenz des Lebens gehört es dazu, alle prinzipiellen Formen des Bewusstseins gleichzeitig inne zu haben. Nur außerkörperliche Erfahrungen zu machen, ohne seine sinngemäße bedeutung als Menschnform zu verstehen, wird dem Sinn der Schöpfung nicht gerecht. Aber auch außerkörperliche Erfahrungen aus bloßer Vermutung herabzuschätzen wird dem nicht gerecht. Für "Entweder-oder"-Denker ist es aber im Zweifelsfalle am wichtigsten, sich spirituell durch Meditation zu entwickeln.
Dazu ist die ganz Ritualisierung, die man in den meisten Religionen hat, überhaupt nicht notwendig. Sondern die Konzentration auf das dritte Auge und einer kompetenten Initiation und Leitung. Das, was Yoga urspünglich bedeuten sollte.

Gruß, freeline
Hallo freeline,

ja, es ist schwierig, sich mit Menschen auszutauschen, die von vornherein ganz anders denken und vielleicht auch verlangen, dass jede Aussage belegt werden kann. Ohne es zu merken, bewegt sich aber jeder in Vermutungen. Auf die ist man umso mehr angewiesen, je unbekannter, fremder etwas ist. Schwer ist es auch, wenn man etwas nicht selbst erlebt hat oder wenn man nicht ausreichend informiert ist.

Das sind natürlich immer und überall und bei jedem die Schwachstellen. Man muss aber erkennen, dass eine Annahme oder Vermutung - die noch dazu auf einem bestimmten Hintergrund baut - der Wahrheit oft näher kommt als man glaubt. Aber geht es hier eigentlich um Erkenntnistheorie?

Bedenken wir wieder einmal, dass hier doch ursprünglich die Frage gestellt wurde, wie das Leben nach dem Tod aussieht. Und da bin ich überzeugt, dass es zunächst einfach weiter geht. Das Leben nach dem Tod startet nur besser, wenn man darauf vorbereitet ist und wenn man eine gute Vision vom Sinn des Lebens entwickelt hat. Die Hoffnung stirbt immer zuletzt, meint wieder einmal - reinwiel
Hallo reinwiel,

natürlich lohnt es sich Aussagen zu machen, wenn man eine höhere Wahrhscheinlichkeit an Wahrheitsgehalt einrechnet. So funktioniert im gorßen und ganzen unsere physikalisch wahrgenommene Welt.

Allerdings stimmt es nachweislich nicht, dass alles nur auf Vermutungen basiert. Definitive, abolute Wahrheiten sind formulierbar, und zwar einfacher, als man oberflächlich denken mag. Das Problem ist nur, wenn man vermeintlich absolute Wahrheien für definitiv hält, ohne das beweisen zu können. Wenn Du z.B. schreibst
Zitat:
Ohne es zu merken, bewegt sich aber jeder in Vermutungen.


schließt das folgendes mitein:
a) Mit "jeder" bist Du auch mit eingeschlossen. Was richtigerweise bedeutet, dass ...
b) Deine ebensolche Aussage auch nur eine Vermutung sein kann, was widerum bedeutet, dass ...
c) nicht alles eine Vermutung sein muss. Es sei denn, dass ...
d) Du mit Deiner Aussage absoluten Wahrheitsanspruch formulieren willst, womit sich Deine Aussage aber selbst ausschließt.

Absolute Wahrheit ist formulierbar, und es ist sogar sehr einfach. Alles, was ich hier schreibe, kann (und habe) ich (zwar nicht in diesem Forum) hergeleitet, so dass man es nicht mehr logisch außer Kraft setzen kann (Siehe Literaturhinweise).

Ich nenn Dir mal ein einfaches (und bei weitem nicht einziges) Beispiel:
Den Satz "Etwas geschieht" kannst Du logisch nicht außer Kraft setzen, ohne dass sich gleichzeitig ein "jedwedes beliebiges" Gegenargument selbst widerspricht. Oder weitere Beispiele findet man u.a. in der Mathematik, so lange diese Therme "frei von Implikationen" formuliert werden. Sprache kann definitive Wahrheit formulieren, auch wenn Sprache nicht die höchste Form der Erkenntnis ist.

Für die Frage "Gibt es ein leben nach den Tod?" ist das keineswegs zuweit ausgeholt. Es hängt direkt mit Erkenntnistheorie (und -praxis) zusammen.

Sobald wir sagen, dass wir keine abolute logische Wahrheit formulieren könnten, ist es so, dass wir uns nicht mehr auf unser eigenes Denkvermögen verlasssen, ohne das bewiesen zu haben!
Das schlimme daran ist, dass man sich dann selbst verwehrt zu erkennen, wozu man selbst tatsächlich fähig ist.

Versuch mal, einen Satz zu formulieren, den Du auch logisch beweisen könntest. Es ist einfacher, als Du Dir vorstellen kannst. Und so kann man die verbale Basis finden, mit der absolute Wahrheit formuliert und mit der weiter hergleitet werden kannn.

Gruß, freeline

[/b]
Forum -> Leben nach dem Tod

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