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Wie schaut das Leben nach dem Tod aus?












ach, wollte ich nur mal einfügen:

http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,5260603,00.html

37 Grad: Wach endlich auf!
Bericht aus der Zwischenwelt
Komapatienten und ihre Familien


Zitat:
"Man existiert unter einer riesengroßen Glasglocke. Jeder sieht Dich, jeder kann nach Dir greifen durch das Glas durch. Nur Du bist darin gefangen und kannst nicht raus" berichtet Evelyn.

Evelyn ist heute 34 Jahre alt. Sie erzählt von den wenigen Erinnerungen die sie noch hat. Zwei Jahre lag sie im Wachkoma mit geöffneten Augen, ohne erkennbare Wahrnehmung der Umwelt. Grund war ein schwerer Verkehrsunfall am Bodensee im Jahre 1994. Sie war mit ihrem Auto von der Straße abgekommen und in hohem Tempo gegen einen Baum geprallt.
weiter lesen nach Bedarf.
Hallo, habe zwar erst einen Teil gelesen und was die Religion betrifft, bin ich gänzlich unwissend... Also im Vorwege: Entschuldigung und ich möchte niemandem zu nahe treten.
Aber ich denke, daß ist alles Desillusion. Wer hat denn diese Thesen aufgestellt? Der Sinn des Lebens ist Liebe und Wissen... Alles andere ist unwichtig für die Seele. Denn nur dadurch lebt sie weiter und nur das nimmt sie mit... Und wenn eine Seele in unserem irdischen Dasein nicht weiterkommen kann (durch den Körper an den sie gebunden ist), weder mit dem einen noch dem anderen und keinen Ausweg sieht, wer will ihr dann sagen, mach weiter... bezogen auf den Punkt Selbstmord. Für die Seele muß es doch "sinnlos" sein, ganz einfach gedacht. Es widerspricht doch allen anderen Grundsätzen dieser Religion, die ich ansonsten ( ich rede von der Grundeinstellung) sehr interessant finde.

Ich bin kein Philosoph und ganz ehrlich... wer will sich das schon anmaßen...

Trotzdem herzliche Grüße
Zitat:

Hallo freeline,

Zitat:
Wenn man wissen will, wie das Leben nach dem Tod aussieht, >bevor< man stirbt, sollte man in eine der drei spirituellen Meditationsarten üben und bei sich entwickeln: Kundalini, spirituelles Meditieren im Buddhismus(es gibt dort mehrere Formen) und das Surat Shabd Yoga.
Kundalini und Surat Shabd Yoga können die Bewusstwerdung der Seele am weitesten enwickeln (zur 8. Ebene=gottgleich, im einklang mit Gottes Willen), Meditieren im Buddhismus immerhin bis zur 5. Ebene, was schon sehr weit ist.


wie ist das zu verstehen ?
Können diejenigen die die 8.Ebene = Gottgleich erreicht haben denn die Sonne auf- und untergehen lassen?
Gruss


Ich fasse das mal als eigentlich ironisch gemeinte Frage auf, aber ja, sie könnten das tun in der 8.Ebene. Aber in der 8. Ebene ist nicht nur die Kraft gottgleich, sondern auch der Wille. Wenn es also mehrere Wesen in Menschenform gibt, die die 8. Ebene erreicht haben, braucht man keine Bange haben, wer das sagen hat, denn alle haben, da perfekt, den gleichen Willen. Und an der Sonne rumzuspielen und sie anders auf und untergehen zu lassen, als es die Gotteskraft mit der Erschaffung des Universums bestimmt hat, wird für sie keinen Sinn machen.

Gruß, freeline
Hallo freeline,

Zitat:
Ich fasse das mal als eigentlich ironisch gemeinte Frage auf, aber ja, sie könnten das tun in der 8.Ebene. Aber in der 8. Ebene ist nicht nur die Kraft gottgleich, sondern auch der Wille. Wenn es also mehrere Wesen in Menschenform gibt, die die 8. Ebene erreicht haben, braucht man keine Bange haben, wer das sagen hat, denn alle haben, da perfekt, den gleichen Willen. Und an der Sonne rumzuspielen und sie anders auf und untergehen zu lassen, als es die Gotteskraft mit der Erschaffung des Universums bestimmt hat, wird für sie keinen Sinn machen.


Ja, das war schon ironisch gemeint.
Wie kann jemand der noch nicht einmal seine eigenen Körperfunktionen kontrollieren kann (Herzschlag, Funktionen der Leber, Galle, Nieren, Verdauung etc.) behaupten Gott geworden zu sein? Das ist lächerlich/töricht ...

Der Begriff "Gott" wird in der Esoterik meist sehr billig verstanden.
Dem was du da beschreibst würde ich eher "göttlich" sagen aber nicht "Gott".
Denn man scheint ja immer noch einen eigenen Willen zu haben, also bleibt die Individualität erhalten. Diese ist jedoch durch das höhere Wissen (Weisheit) zur Einsicht gekommen das alles bereits perfekt ist und man eben nicht am Auf- und Untergehen der Sonne rumspielen muss.

Somit würde ich sagen, das die göttliche Ordnung bereits existiert, und somit ein Höchstes Wesen mit Willen und absolutem Wissen. Wir jedoch hingegen im irdischen in Unwissenheit leben.
Niemand kann Gott "werden". Was bedeuten würde das "Gott" zeitweise in Unwissenheit ist. Wenn Gott zeitweise in Unwissenheit fallen kann, dann wäre die illusionierende Energie Gott, denn sie hätte die Macht "Gott" in Unwissenheit zu versetzen.
Gott ist und bleibt immer Gott und wir können göttlich werden oder weiterhin in Unwissenheit leben.

Der Vedanta, die höchste Autorität in der vedischen Literatur erklärt per Definition: "Gott ist der Ursprung allen Ursprungs und die Ursache aller Ursachen".
Wir die individuellen Lebewesen kommen von dieser Quelle, aber das bedeutet nicht, dass wir die Quelle selbst sind/werden können. So wenig wie das Goldkörnchen sagen kann das es die Goldmiene ist. Das Goldkörnchen hat die gleiche Qualität wie die Goldmiene (göttlich sein), aber es kann nie zur Goldmiene werden.

Nun fragt sich wie können wir unsere ursprüngliche Göttlichkeit wiedererlangen?

Gruss
Also erst einmal ist wichtig, nicht etwas definitiv auszuschließen, was man nicht beweisen kann. Wenn Du schreibst "Wie kann jemand der noch nicht einmal seine eigenen Körperfunktionen kontrollieren kann (Herzschlag, Funktionen der Leber, Galle, Nieren, Verdauung etc.) behaupten Gott geworden zu sein? Das ist lächerlich/töricht"
hört sich das so an, als würdest Du jeden einzelnen Menschen auf der Erde genau kennen und jedes möglicherweise äquivalentes Wesen im Universum, und es deshalb von vornherein ausschließen können. Ist das so...?

Du packst sehr viele Sachen in eine Schublade, obwohl sie differenziert gehören:

Wenn Du so genau auf Wörter schaust, solltest Du auch (meine) Aussagen nicht verfremden: Denn ich habe, zumindest hier im Forum, nicht gesagt "Gott zu werden", sondern "gottgleich zu werden", was sich auf die Eigenschaften und den Willen bezieht. Das heißt, dass sie auf Grund ihrer Perfektion auch den identischen Willen haben, "obwohl" sie zeitgleich mit ihrer Verbundenheit auch ihre (wenn in Menschenform wie Jesus oder auch heutige Meister der 8.Ebene) Individualität spüren.

Es ist auch voreilig, zu behaupten, dass, nur weil gottgleiche Wesen der 8.Ebene nicht an der Sonne rumspielen würden, "der Rest der Welt für sie auch schon perfekt ist" (Deiner Worte nach). Das eine impliziert noch lange nicht das andere, was Du aber einfach einmal so behauptest. Leid ist nie perfekt, empfundenes Schmerzempfinden an sich kann man nicht schönreden und es ist auch alles andere als perfekt odere höhere Weisheit, dass das perfekt sein soll. Desweiteren ergäbe auch Deine eigene Frage keinen Sinn, wie wir unsere "urprüngliche Göttlichkeit wiedererlangen" könnten, wenn hier sowieso schon alles in bester Ordnung wäre. Da widersprichst Du Dir selbt.

Dein wesentlicher Irrtum besteht darin, dass Du Dir Gott noch zu kausal vorstellst. Wenn Gott das eine ist, ist er nicht das andere, so Deine Behauptung aus zu vermenschlichter Sicht. Gott kann aber zum Beispiel zeitgleich in Unwissenheit sein, (zum Beispiel als Mensch, der behauptet, die Erde hier sei schon "insgesamt" in perfekter Ordung) und zeitgleich in vollkommener Allwissenheit. Dabei wräe es falsch, Gott sich wie ein aufgeteiltes Objekt vorzustellen, sondern vielmehr wie eine sozusagen geklonte, >potenziell< in jeder Existenz vorhandene Allmachtskraft.

Mit Deinem Beispiel des Goldkörnchens wird auch einiges vermischt oder besser gesagt zermischt. Wenn Du in Deiner Metapher "Qualität" mit "göttlich sein" gleichsetzt, müsste ein Mensch mit der gleichen Qualität wie die Goldmiene bereits göttlich sein. Wir als Menschen sind in dem Zustand, in dem wir nicht unsere Spritualität fördern/bewusst werden lassen, noch nicht einmal Goldkörnchen, sondern haben nur das "Potenziel" (den Freien Willen) dazu, überhaupt Goldkörnchen zu werden. Das Goldkörnchen erkennt dann, dass es nie zur Goldmiene werden kann, aber aus dem Grunde, dass es im Prinzip schon immer die Goldmine war, aber es erst bewusst werden lassen musste (und zwar durch weitaus mehr als durch den Verstand). Es geht also nicht nicht um Entwicklung neuer Kräfte, sondern um das Erkennen durch spiriuelle Meditation (im Unterschied zum verbalen oder gedanklichen Beten), dass man diese ohnehin schon besitzt. Und dafür gibt es, wie gesagt, konkreterweise mehr als nur einen Weg.

gruß, freeline
Forum -> Leben nach dem Tod

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