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Wie schaut das Leben nach dem Tod aus?












Hallo Jesusschild,

herzlich willkommen !

Interessante Links die du da angegeben hast.

Nahtoderfahrungen können meiner Meinung nach nie den Tod "ersetzen".
Jemand der eine Nahtoderfahrung erlebt hat, hat lediglich eine außerkörperliche Erfahrung gemacht, aber nicht den Zustand des definitiven Loslassens der sterblichen Hülle - den Tod.

In den Upanishaden der Veden (die nach eigenen Angaben offenbarte Schriften sind), wird die Leere (void) ebenfalls beschrieben.
Wenn das Lebewesen (die individuelle spirituelle Seele) das ursprünglich von reiner transzendentaler Natur ist, gezwungen wird den Körper zu verlassen, ist es umhüllt vom feinstofflich, materiellen Körper der seinem Karma entspricht.
Die bedingte Seele identifiziert sich entweder mit dem groben oder feinstofflich materiellen Körper.
Die befreite Seele hat ihre svarupa (ewige Form und Wesen des Selbst) schon zu Lebzeiten erkannt, und geht in die transzendentale Welt (das Königreich Gottes) ein.

Im materiellen Körper befinden sich so genannte Nadis, Energie-Bahnen durch welche die Seele umhüllt vom feinstofflichen Körper den groben Körper im Moment des Todes verlässt.
Diese Nadis gehen vom Herzen (dem Sitz der transzendentalen Seele) aus, einige führen in den unteren Teil des Körpers zur Hautoberfläche, einige in die Brustgegend andere nach Oben, wobei der höchste Nadi zur Schädeldecke führt.

Im Moment des Todes herrscht vollkommene Dunkelheit da sich die materiellen Sinne des groben Körpers zurückgezogen haben. In diesem Zustand ist das Lebewesen "sich selbst überlassen".
Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita, das das Lebewesen sich in diesem Moment an das erinnern wird was ihm im Leben am wichtigsten war (woran es am meisten Anhaftung hatte).
So ist dieser Moment eine Widerspiegelung des gelebten Lebens und entsprechend dem Bewusstsein das wir entwickelt haben nehmen wir dort Zuflucht wo wir uns "Zuhause" fühlen (das mag beim einen von gewalttätig und bei einem Anderen bis hin zu selbstloser Liebe gehen).

Und gemäß dieser Anhaftung an eine bestimmte Tätigkeit oder Objekt, verlässt die Seele durch einen ganz bestimmten Nadi dann den groben Körper definitiv.
Wie geschieht das?
In diesem Moment erscheint ein Licht (entsprechend dem Bewusstsein des Lebewesens) in einem der Nadis. Das Lebewesen das bis zu diesem Zeitpunkt in völliger Dunkelheit verbrachte strebt automatisch nach diesem Licht. Und verlässt so den Körper entweder durch einen Nadi nach Unten, oder durch den Brustbereich, oder nach Oben den Körper.

Verlässt es den groben Körper durch einen Nadi der in den unteren Körperbereich führt wird die nächste Geburt von niedrigerer Form sein (Tierreich, Pflanzenreich). Durch den Brustbereich erreicht es eine menschliche Form und durch den oberen Bereich eine höhere, göttlichere Form.

Dieser dunkle Bereich hat jedoch nach Aussage der Veden nichts mit der Hölle zu tun. Er ist lediglich ein Moment der inneren Reflektion des gelebten Lebens.

Nach Aussage der Veden muss einfach ausgedrückt, jede negative Handlung durch eine positive ausgeglichen werden. Wenn ein Lebewesen sehr dämonisch und egoistisch gehandelt hat und über mehrer Leben hindurch nicht gewillt ist diese auszugleichen, muss es nach dem Gesetz des Karma in einer Welt geboren werden, wo es all seine negativen Handlungen am eigenen Leib wieder erfahren wird - die Hölle (in Sanskrit put genannt).
Die Hölle ist eine in sich abgeschlossene Welt. Nach dem das Lebewesen diese "Reinigung" durchlaufen hat wird es wieder im Pflanzen oder Tierreich Geburt nehmen.
Gäbe es keine Hölle, würde diese Welt nach dem Gesetz des Karma ein einziges Schlachtfeld sein.

Gruss
@jivatma
Zitat:
Nichts ist Gott so heilig wie die Bibel..... ?


Woher willst das denn wissen?
interressant,was du schreibst....lass ich mir mal durch den kopf gehen
@jivatma

<i>Nichts ist Gott so heilig wie die Bibel..... ?
Sicher Gott ist der allmächtige Schöpfer, sonst wäre Er nicht Gott.
Gott lässt es aber auch zu, dass auf Zivilisten Atombomben abgeworfen werden.</i>

Ja, ja, Gott lässt das Böse zu und das Gute wird von den Menschen gewirkt.....

Nein, Gott hat den Menschen einen freien Willen gegeben, ihnen sozusagen die Erde "überlassen".
Satan wirkt ebenso auf dieser Welt. Wir Menschen müssen deshalb ständig zwischen "gut-Gott" und "böse-Satan" entscheiden. Somit sind es die Menschen, die Kriege etc. verursachen.

<i>Wir leben in einer Welt der begrenzten freien Handlungen. Diese Handlungen sind abhängig von unserem Bewusstsein. Gott kann nur mit denen zusammen arbeiten die auch das Bewusstsein dafür haben, die Ihm selbstlos dienen wollen. Gott drängt sich niemandem auf und Er stellt auch keine "private Bibel-Diktatur" auf.</i>

Natürlich drängt sich Gott nicht auf. und wo siehst Du eine private Bibeldiktatur?

<i>In der Bibel steht geschrieben "du sollst nicht töten", ein einfaches Gebot. Aber was tut der "zivilisierte Mensch" damit?
Er interpretiert es um und tötet Milliarden unschuldiger Tiere.</i>

Ja es steht geschrieben "Du SOLLST..." - eben eine Sache der freien Entscheidung des Menschen.
Und Du stellst doch nicht Tiere auf eine Ebene mit Menschen?

<i>So ist alles in dieser Welt der Manipulation durch die Mächtigen ausgesetzt - und wir sind die willigen Mitläufer.</i>

Müssen wir aber nicht. Denn wer Gott erkannt hat wird niemals williger "Mitläufer" sein. Das ist eben der Unterschied....

<i>Das Verständnis der Heiligen Schriften ist immer vom Bewusstsein des Menschen abhängig. Es ist abhängig von der inneren Verwirklichung und reife des Lesers.</i>

Nein, nicht unbedingt, denn allein der Glaube und die Umkehr zu Jesus hat mir als Christ die geistige und geistliche Tiefe der Bibel erschlossen - durch den Heiligen Geist.

<i>Gerade die Kirche und ihre "Übersetzer" haben den Menschen vom eigenen, inneren Zugang den wir alle haben zu Gott und damit auch die Fähigkeit des Mitgefühls für das Leid anderer Lebewesen, abgeschnitten.</i>

Richtig, die Kirche hat nicht unbedingt etwas mit der christlichen Lehre und der Bibel zu tun. Sie hat vieles in ihrem Sinne verfälscht und uminterpretiert. Deshalb stehe ich als bekennender Christ der Kirche sehr distanziert bis ablehnend gegenüber.

<i>Fehlt der innere Zugang des Menschen zu Gott, ist er leicht manipulierbar für die Mächtigen dieser Welt. Diese machthungrigen Manipulatoren sitzen in den Kirchen, Moscheen und Tempel, in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.
Wir können daran auch nichts ändern, denn Gott lässt diese Dinge geschehen. Was wir jedoch ändern können, ist unser eigenes Handeln und Bewusst-Sein.</i>

Richtig, wenn wir Gott ablehnen - wird sich die Gegenseite freuen. Und diese kommt so daher, wie von Dir beschrieben.
Eigenes Handeln hilft auch nicht groß weiter, wenn es ohne Gott geschieht. Dies führt nur zu mehr oder weniger egoistischem Handeln. Denn auch Mitgefühl kann egoistisch sein, wenn wir uns z.B. dadurch "besser" fühlen, dem Andern überheblich gegenüber auftreten. (z.B. die "bösen" Nichtvegetarier).


Gruss
Hallo Aida,

Zitat:
..... Somit sind es die Menschen, die Kriege etc. verursachen.


Ja und nein. Schlussendlich ist der allmächtige Gott der Sanktionierende aller Taten der Menschen. Ohne dass Er es zulässt kann sich kein Grashalm bewegen.

Zitat:
Natürlich drängt sich Gott nicht auf. und wo siehst Du eine private Bibeldiktatur?


Ganz einfach, wenn man erklärt die Bibel sei "die einzig wahre Schrift".

Zitat:
Zitat:
In der Bibel steht geschrieben "du sollst nicht töten", ein einfaches Gebot. Aber was tut der "zivilisierte Mensch" damit?
Er interpretiert es um und tötet Milliarden unschuldiger Tiere.

@Aida
Und Du stellst doch nicht Tiere auf eine Ebene mit Menschen?


Da gibt es zwei Ebenen. Die Ebene des Körpers und die Ebene der ewigen Seele. Der materielle Körper ist zeitweilig.
Zu glauben ich bin Mensch und das ist ein Tier ist die Sicht eines Materialisten.
Die Qualität der spirituellen Seele eines Tieres steht der Seele eines Menschen in nichts nach, es ist lediglich der materielle Körper den die Seele zu Zeit bewohnt der den Unterschied macht.

Die Tiere sind unsere schwächeren Brüder und Schwestern. Nächstenliebe bedeutet auch sie zu achten und zu lieben und ihr Recht auf Leben zu wahren.

Zitat:
Zitat:
So ist alles in dieser Welt der Manipulation durch die Mächtigen ausgesetzt - und wir sind die willigen Mitläufer.

@Aida
Müssen wir aber nicht. Denn wer Gott erkannt hat wird niemals williger "Mitläufer" sein. Das ist eben der Unterschied....


Richtig, das fängt damit an das man aufhört Tiere zu töten und ihre Körper zu essen.

Zitat:
Zitat:
Das Verständnis der Heiligen Schriften ist immer vom Bewusstsein des Menschen abhängig. Es ist abhängig von der inneren Verwirklichung und reife des Lesers.

@Aida
Nein, nicht unbedingt, denn allein der Glaube und die Umkehr zu Jesus hat mir als Christ die geistige und geistliche Tiefe der Bibel erschlossen - durch den Heiligen Geist.


Ich stimme zu das der Heilige Geist dem Menschen Wissen, Erinnerung und Vergessen gibt, aber man sollte das nicht schwarz/weiss verstehen.
Er gibt uns soviel wie unser Herz gereinigt ist - zu glauben es gäbe eine "Schnellbleiche" ist Illusion (denn dann müssten ja alle gläubigen Christen Heilige sein, was sie erwiesenermassen nicht sind).

Zitat:
Richtig, wenn wir Gott ablehnen - wird sich die Gegenseite freuen. Und diese kommt so daher, wie von Dir beschrieben.
Eigenes Handeln hilft auch nicht groß weiter, wenn es ohne Gott geschieht. Dies führt nur zu mehr oder weniger egoistischem Handeln. .......


Da bin ich ganz deiner Meinung.

Zitat:
............ Denn auch Mitgefühl kann egoistisch sein, wenn wir uns z.B. dadurch "besser" fühlen, dem Andern überheblich gegenüber auftreten. (z.B. die "bösen" Nichtvegetarier).


Ich ver-ur-teile (von Gott trennen) die Fleischesser nicht, ich habe mich lediglich ent-schieden ein Vegetarier zu sein, da ich der Meinung bin, das Fleischessen zutiefst unchristlich ist - wer Gewalt säht wird Gewalt ernten.
Der angehende ernsthafte Christ sucht nicht nur Barmherzigkeit (Egoist), er lebt sie auch.

Gruss
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