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Wie schaut das Leben nach dem Tod aus?












@positiv


<i>Wie sieht denn diese "göttliche Zensur" aus? Woran kann man sie erkennen?</i>

Für mich ist es unmöglich, dass Gott zuließe, dass sein Wort inhaltlich verfälscht wird. Es gibt
ja auch keine wirklichen Widersprüche in der Bibel.


<i>Und wieso nicht? Gelinde gefragt, hast Du zu bestimmen, was im Sinne des Liebegebotes ist?</i>

Natürlich nicht. Jedoch sind Gottes Gebote, vorallem das Liebegebot, das alle anderen in sich enthält, nicht einfach beliebig, subjektiv nach eigenem Gutdünken und wissen auszulegen.



<i>Mal wieder Schwarz-Weiß Denken. Übrigens, ich habe auch viele Worte meiner eltern übenommen, abe nicht alle "Lehren" oder "Ratschläge", zumal wenn sie nichts taugten...

Weise Worte anzunehmen, weshalb sollte ich darüber hinaus auch andere Worte aus der Quelle annehmen, wenn sie für mich keine weitere oder nennenswerte Bedeutung haben? Die Aussage mußt mir mal klarer erklären, ansonsten, abgelehnt, da für mich nicht schlüssig... eher ein Widerspruch...</i>

Schon Paulus sagt: "Drum prüfet alles, und das Gute behaltet."

Selbstverständlich nehme ich Ratschläge an und überdenke weise Worte etc. Jedoch muss sich alles an Jesu Lehre messen lassen.

Widerspruch - worin?
@Aida

Zitat:
Für mich ist es unmöglich, dass Gott zuließe, dass sein Wort inhaltlich verfälscht wird. Es gibt
ja auch keine wirklichen Widersprüche in der Bibel.

Du weichst meiner Frage aus. Anders herum: Wie sollte er es denn verhindern, wenn jemand beim Übersetzen oder Abschreiben nur seine Ideen niederschreibt. Abgesehen davon, ein Eingreifen (Lähmung der Hand?) würde gegen die gegebene Freiheit des Menschen verstoßen...

Zitat:
Schon Paulus sagt: "Drum prüfet alles, und das Gute behaltet."

Das könnte 1 zu 1 von Buddha stammen. Also, genau das entnehmen, was ins Leben passt. Da kam aber Dein für mich unpassender Vergleich mit dem Schwangersein...

Zitat:
Selbstverständlich nehme ich Ratschläge an und überdenke weise Worte etc. Jedoch muss sich alles an Jesu Lehre messen lassen.


Das ist Deine Überzeugung, da gehe ich auch nicht dran, deckt sich insgesamt nicht mit meiner, bis auf's bereits zitierte Liebesgebot, abe selbst das hat einen Vorläufer in Buddha's Lehre....

Zitat:
Natürlich nicht. Jedoch sind Gottes Gebote, vorallem das Liebegebot, das alle anderen in sich enthält, nicht einfach beliebig, subjektiv nach eigenem Gutdünken und wissen auszulegen.

In seinem Kontext verstanden finde ich aber schon, was hattest Du eben über Paulua zitiert? Was denn nun, so oder so...

Liebe Grüße
@positiv

<i>Zitat:
Für mich ist es unmöglich, dass Gott zuließe, dass sein Wort inhaltlich verfälscht wird. Es gibt
ja auch keine wirklichen Widersprüche in der Bibel.

Du weichst meiner Frage aus. Anders herum: Wie sollte er es denn verhindern, wenn jemand beim Übersetzen oder Abschreiben nur seine Ideen niederschreibt. Abgesehen davon, ein Eingreifen (Lähmung der Hand?) würde gegen die gegebene Freiheit des Menschen verstoßen...</i>

Du willst (oder kannst?) mich nicht verstehen. Wie Du schon richtig anmerktest, gibt es etliche Verfälschungen.
Wenn ein Mensch ernste und wahre Absichten hat, Gottes Wort niederzuschreiben, wird er Gott doch darum bitten, ihn zu leiten.
Somit ist der freie Wille gewahrt und Gottes Führung bleibt.

<i>Zitat:
Schon Paulus sagt: "Drum prüfet alles, und das Gute behaltet."

Das könnte 1 zu 1 von Buddha stammen. Also, genau das entnehmen, was ins Leben passt. Da kam aber Dein für mich unpassender Vergleich mit dem Schwangersein...</i>

Ja und nein. Ich kann doch nicht nur das annehmen, was mir gefällt. Um auf dem Weg zu Gott weiter voran zu kommen, muss (und will) ich doch mein Leben nach seinem Vorbild ausrichten. Dazu gehört auch, falsche Sicht- und Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern.




Liebe Grüße
@Aida
Zitat:
Du willst (oder kannst?) mich nicht verstehen. Wie Du schon richtig anmerktest, gibt es etliche Verfälschungen.

Betrachte es mal von einer ganz anderen, von mir aus einer 3. Seite: Ich will Dich im positiven Sinne animieren - provozieren, im Gedankenaustausch!
Zitat:

Wenn ein Mensch ernste und wahre Absichten hat, Gottes Wort niederzuschreiben (wo will er die eigentlich tatsächlich herbekommen?), wird er Gott doch darum bitten, ihn zu leiten.

Kann dieser Mensch ja machen. Aber ob die Gedanken, die dabei kommen, von Gott gelenkt sind, oder seinen "Phantasie"-Gedanken entspringen, wie will er das unterscheiden, letztendlich kann er zwar daran glauben, dass diese entstandenen Gedanken vielleicht von Gott sein können, aber wissen kann er es nicht.
Zitat:

Somit ist der freie Wille gewahrt und Gottes Führung bleibt.

Eben nicht. Sein freier Wille wäre eingeschränkt, da er nach einer Fügung von 3.Seite her schreiben würde, und warum sollte Gott führen? Hat der Mensch sich nicht selber zu verantworten? Eine Führung Gottes wäre unweigelich eine Abgabe des freien Willens!

Zitat:
Ja und nein. Ich kann doch nicht nur das annehmen, was mir gefällt. Um auf dem Weg zu Gott weiter voran zu kommen, muss (und will) ich doch mein Leben nach seinem Vorbild ausrichten


Ja, was denn nun, ja oder nein? Wollen und müssen sind nicht vereinbar... Wenn du dich nach jemanden ausrichtest und bedingungslos annimmst, gibst Du bereits einen bestimmten Teil Deiner Freiheit auf. Im täglichen Leben als Beispiel die eheliche Partnerschaft. Das eine freiwillig, manches wegen eines Kompromisses notgedrungen...

Zitat:
Dazu gehört auch, falsche Sicht- und Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern.


Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, impliziert aber, dass Du nicht alles bedingungslos mitnimmst, kann also auch eine oder mehrere bibliche Aussagen betreffen...

Gruß!
@positiv

<i>
Kann dieser Mensch ja machen. Aber ob die Gedanken, die dabei kommen, von Gott gelenkt sind, oder seinen "Phantasie"-Gedanken entspringen, wie will er das unterscheiden, letztendlich kann er zwar daran glauben, dass diese entstandenen Gedanken vielleicht von Gott sein können, aber wissen kann er es nicht.</i>

Warum bist Du dir da so sicher? Gehst Du nur von Dir aus? Kannst Du es zulassen, dass Gott auch heute zu Menschen spricht?

<i>
Zitat:

Somit ist der freie Wille gewahrt und Gottes Führung bleibt.

Eben nicht. Sein freier Wille wäre eingeschränkt, da er nach einer Fügung von 3.Seite her schreiben würde, und warum sollte Gott führen? Hat der Mensch sich nicht selber zu verantworten? Eine Führung Gottes wäre unweigelich eine Abgabe des freien Willens!</i>

Wenn ich mich entscheide Gottes Werkzeug sein zu wollen - das hat Deiner Meinung nach nichts mit einer freiwilligen Entscheidung zu tun?

<i>Zitat:
Ja und nein. Ich kann doch nicht nur das annehmen, was mir gefällt. Um auf dem Weg zu Gott weiter voran zu kommen, muss (und will) ich doch mein Leben nach seinem Vorbild ausrichten


Ja, was denn nun, ja oder nein? Wollen und müssen sind nicht vereinbar... Wenn du dich nach jemanden ausrichtest und bedingungslos annimmst, gibst Du bereits einen bestimmten Teil Deiner Freiheit auf. Im täglichen Leben als Beispiel die eheliche Partnerschaft. Das eine freiwillig, manches wegen eines Kompromisses notgedrungen...</i>

Sicher und diese Freiheit, die ich aufgebe - gebe ich freiwiliig, aus Liebe, auf. Was ist daran falsch?

<i>Zitat:
Dazu gehört auch, falsche Sicht- und Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern.


Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, impliziert aber, dass Du nicht alles bedingungslos mitnimmst, kann also auch eine oder mehrere bibliche Aussagen betreffen...</i>

Richtig. Als Mensch sind mir manche Texte unverständlich, stoßen auf meinen inneren Widerstand, ich verstehe sie nicht und kann sie daher auch nicht in mein Leben "integrieren".

Gott will keinen Menschen, der ohne Nachzudenken seine Lehre übernimmt. Wahrer Glaube kann, meiner Meinung nach, nur entstehen, wenn ich innerlich, mit Herz und Verstand, überzeugt bin.

Durch Nachdenken, Diskussionen, Lesen verschiedenster Texte, auch außerbiblisch, Geduld und viel Gebet habe ich bisher noch jede "biblische Klippe" meistern dürfen. Gott in seiner unendlichen Gnade, Barmherzigkeit und Liebe hat ,manchmal sehr eigenwillige Wendungen, immer eine "Lösung" für mich. Wenn ich dann endlich verstehe - welch Freude und Erkennen Seiner Herrlichkeit, Weisheit und unendlichen Liebe.

Liebe Grüße
Forum -> Leben nach dem Tod

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