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@Aida,
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| Was wäre es für ein Gott, der es nicht vermochte, seine Lehre zu erhalten. |
Nach der Auslegung der Schiften ist ihm das schon einmal passiert.
Ich meine jetzt, nach der gängigen Auffassung.
Ich muß dir sicher nicht sagen, was und wen ich meine.
Deiner Fragestellung nach müßte ich jetzt in schwere Zweifel kommen,
ob JHWH wirklich Gott war.
Es gab also eine Zeit, in der die Menschen glaubten, das Wort Gottes zu halten, aber abgeirrt waren.
Wo stehen wir jetzt?
Oder soll ich dich so verstehen, daß nach Jesus das nicht mehr möglich sein sollte, was nach JHWH geschehen ist?
Wo ist der Unterschied?
Das waren jetzt rethorische Fragen. Du brauchst sie mir nicht zu beantworten, da ich für mich sehr wohl eine Erklärung habe.
Galater
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@Aida
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| Was wäre es für ein Gott, der es nicht vermochte, seine Lehre zu erhalten. |
Philosophisch gesehen ist das natürlich schon richtig. Wenn man von einem allmächtigen, persönlichen Gott ausgeht, ist auch die Schrift die von dieser Höchsten Persönlichkeit kommt so absolut wie Gott selbst.
Entscheidend jedoch ist, ist der Mensch überhaupt interessiert an dieser Wahrheit. Was ist wenn die Wahrheit am Anfang Mühsal und Entsagung abverlangt?
Die Zusammenstellung der Bibel ist ja schon höchst umstritten.
Was ist beispielsweise mit dem Judas- oder Thomas-Evangelium?
Genau desswegen, weil der Mensch immer wieder die ursprüngliche Lehre Gottes verändert erscheinen in der materiellen Wellt geistige Lehrer.
Das Wissen das uns die Schriften vermitteln, wird im Sanskrit gijan genannt. Jedoch ist dies nur Theorie. Erst durch die Umsetzung dieses theoretischen Wissens in die Praxis entsteht vigijan - Erkenntnis.
Gott kann man nicht durch Theorie erfreuen, oder mit anderen Worten durch Lippenbekenntnisse. Er offenbart sich nur durch die Praxis.
Die Betrugsmethode bei den Religionen ist immer die gleiche. Man nimmt den Menschen die Praxis weg und gibt ihnen dafür ein Zeremoniell.
Ein gutes Beispiel hier ist die Eucharestie / Abendmahl.
Und der Mensch nimmt es gerne an, da die Praxis doch Verzicht, Bürde und Unannehmlichkeiten bedeuten. Der Weg zur Erkenntnis ist nur durch Wissen und Entsagung möglich.
Im Grunde würden alle Religionen zu Erkenntnis führen, würden sie auf der Basis von Wissen und Entsagung praktiziert.
Religiöse Intoleranz entsteht nur durch Unwissenheit - durch einen Mangel an Erkenntnis.
| Zitat: |
@Aida
übrigens sagt Jesus, dass er der einzige Weg zu Gott ist. |
In der Bibel ist zu lesen:
"Jesus sagte: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater ausser durch mich."
(Joh. 14:6)
Erstens, Christus sprach nicht deutsch ... und zweitens es ist schon zweitausend Jahre her.
Was wir jedoch haben sind die alten Schriften die einige Zeit später verfasst wurden.
Nimmt man nun Joh. 14:6 aus dem alten griechischen Urtext lautet es wie folgt:
ego eimi ha hodos kai ha alatheia kai ha zoa;
oudeis erketai pros ton patera ei ma di emou (Joh.14:6)
Bedeutend in diesem Vers ist das Wort erketai, das fälschlicherweise in "kommen" übersetzt wurde.
Genau müsste es heißen; "kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt kommen",
denn erketai ist eine starke Präsensform.
Das verändert natürlich die Bedeutung dieses Verses ganz erheblich!
Nach dem griechischen Urtext sagt Christus an dieser Stelle:
"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann niemand von euch zum Vater kommen ausser durch mich."
Damit wären dann alle einverstanden ... , ausser die fundamentalistischen Christen.
Aber wieso eigentlich?
Niemand hindert sie daran dem Weg Christi zu folgen.
Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita, dass sich Gott nur demjenigen offenbart der sich Ihm durch praktische Hingabe zuwendet. Um diese Hingabe zu entwickeln ist wiederum Wissen und Entsagung ein muss.
Denn niemand kann hingegeben sein ohne Erkenntnis zu haben.
Die Fundamentalisten sind also nicht wirklich an Gott interessiert.
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@jivatma
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| Philosophisch gesehen ist das natürlich schon richtig. Wenn man von einem allmächtigen, persönlichen Gott ausgeht, ist auch die Schrift die von dieser Höchsten Persönlichkeit kommt so absolut wie Gott selbst. |
Das setzt aber voraus, dass diese Schrift tatsächlich von Gott kam, was aber lediglich Teil innerhalb eines Glaubens ist und somit weit aus dem Fenster gelehnt bedeutet, aus Glauben eine Realität ableiten zu wollen.
Das zeigt m.A. bereits in die Richtung von Fanatismus... Sorry, aber das Phänomen ist doch in allen Religionsgemeinschaften zu sehen, die eine solche entwicklung bereits hinter sich haben!
Gruß
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Hallo positiv,
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| Philosophisch gesehen ist das natürlich schon richtig. Wenn man von einem allmächtigen, persönlichen Gott ausgeht, ist auch die Schrift die von dieser Höchsten Persönlichkeit kommt so absolut wie Gott selbst. |
Das setzt aber voraus, dass diese Schrift tatsächlich von Gott kam, was aber lediglich Teil innerhalb eines Glaubens ist und somit weit aus dem Fenster gelehnt bedeutet, aus Glauben eine Realität ableiten zu wollen. |
Da geb ich dir natürlich recht (vor allem was die Bibel betrifft, wo einfach ganze Evangelien rausgekippt wurden oder die Philosophie der Wiedergeburt ausradiert wurde)
Mein Punkt an dieser Stelle ist der, der Erkenntnis. Denn innere Erkenntnis ist nicht einfach nur "Glauben" sondern Wissen.
Glauben allein, wenn er stagniert, sich nicht zu Erkenntnis entwickelt, führt entweder zu Fanatismus (blinder Glaube) oder Aber-Glaube.
Das kann man wahrlich in allen Religionen wieder finden.
Ein Beispiel hierfür aus dem Hinduismus und seinem Kastensystem.
Die menschliche Gesellschaft ist laut Bhagavad-Gita in 4 Kasten aufgeteilt. Die Brahmanas sind die höchste Kaste (Priester-Kaste).
Die so genannten Kasten-Brahmanas erklären, das man wenn man in einer Familie von Brahmanas geboren wurde automatisch ein Brahmana ist. Das ist aber laut Aussage Krishnas in der Bhagavad-Gita totaler Nonsens.
Denn Brahmana kann man nur sein wenn man das Brahman, die spirituelle Natur, verstanden hat. Hinzu kommt noch das der Brahmana gar kein Geld verdienen darf, sondern von Almosen leben sollte. Es handelt sich also bei den Kasten-Brahmanas um "Pseudo-Brahmanas".
Das gleiche gilt auch in ähnlicher weise bei den Priestern in den Kirchen, wo einfach nur ein Glaube zelebriert wird, anstatt wirkliches Wissen und Beispielhaftes vorleben weitergegeben wird.
Gruss
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@jivatma
Zum Hinuismus kann ich nicht oder kaum etwas sagen.
Zu Deinem anderen Text im Posting kann ich nichts hinzufügen, es wäre im Grunde eine Wiederholung Deines Inhaltes..
Gruß
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