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| Ich habe meine beiden ELTERN verloren inerhalb einer Nacht. Während Beerdigung war ich sehr stark-Sie haben mir Kraft geliefert- das habe ich gespührt- ich denke ich habe Sie in meinem kopf sie gehört. ... Ist das normal?
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Ich frage mich ... wieso niemand auf die Idee kommt zu fragen, wie es vor dem Leben ausgesehen hat!
Irgendwie komisch ... nicht war?
Wieso sollte man Angst haben ... vor dem Tod. Wieso muss man wissen.. ob es danach weitergeht?
Man wird es herausfinden ... spätestens wenn es soweit ist. Es gibt zwar Menschen, welche von der Brücke springen nur um herauszufinden, wie es danach wohl sein wird. Ob dies aber die angebrachte Methode ist, sei mal dahingestellt.
Desweiteren, da es jederzeit ein Ende haben kann.... sollte man auch keine Angst davor haben und jeden Moment auskosten.
Liebe Grüsse
Zacharias
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Also ich glaube, daß man nach dem Tod einfach...hm..tot ist. So wie man eine Kerze auspustet und die Flamme auch nicht mehr irgendwo weiterexistiert. Und auch nicht existiert hat vor dem Anzünden.
Ja, und vor meiner Zeugung war ich demnach - äh - auch tot. Jedenfalls kann ich mich daran erinnern, besonders lebendig gewesen zu sein.
Und selnst wenn nicht: Da wir unsere Erinnerung in einem möglichen späteren Leben anscheinend verlieren - wie soll man da lernen?
Also so richtig überzeugend ist das nicht.
Und gerade weil ich davon ausgehe, daß dieses das einzige Leben ist, das wir haben, versuche ich es auszukosten und auch andere Menschen die Möglichkeit zu geben.
Astrella
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Hallo Astrella,
| Zitat: |
| Also ich glaube, daß man nach dem Tod einfach...hm..tot ist. So wie man eine Kerze auspustet und die Flamme auch nicht mehr irgendwo weiterexistiert. Und auch nicht existiert hat vor dem Anzünden. |
Bevor eine "Kerze" entflammt werden kann, braucht es eine "Flamme".
Die Flamme/Funke war also schon bevor die Kerze brannte.
| Zitat: |
Ja, und vor meiner Zeugung war ich demnach - äh - auch tot.
Jedenfalls kann ich mich daran erinnern, besonders lebendig gewesen zu sein.
Und selnst wenn nicht: Da wir unsere Erinnerung in einem möglichen späteren Leben anscheinend verlieren - wie soll man da lernen?
Also so richtig überzeugend ist das nicht. |
Das wird im Zusammenhang mit Reinkarnation häufig falsch verstanden.
In der Bhagavad-Gita, die die Quelle der Reinkarnationslehre ist, wird das wie folgt erklärt.
-Das Lebewesen ist weder materiell noch ein Produkt der Materie.
-Der Körper ist das Gefährt der transzendentalen Seele.
-Der Körper selbst ist tote Materie, die durch die Kraft der Seele mit Bewusstsein erfüllt wird und "lebendig" erscheint. So wie sich auch ein Fahrzeug erst dann anfängt zu bewegen wenn ein Fahrer (Bewusstsein) darin Platz genommen hat. (Bewusstsein ist das Symptom der transzendentalen Seele)
-Das transzendentale Lebewesen (Seele) stammt aus der Transzendentalen Welt, wo es ein ewiges Leben voller Wissen und Glückseligkeit geniesst.
-Alle Lebewesen sind kleine, abgesonderte Teilchen des grössten Lebewesens, der Persönlichkeit Gottes.
-Die Beziehung zwischen den kleinen Teilchen und dem unendlich grössten Wesen (Gott), ist, das das Teil dem Ganzen dient. So wie das Wesen des kleinen Fingers darin besteht dem ganzen Körper zu dienen. Der "kleine Finger" hat seine eigene individuelle Aufgabe. Dieser Dienst, oder Aufgabe für das Ganze (die Persönlichkeit Gottes) wird in vollkommenem Wissen und Glückseligkeit selbstloser Liebe ausgeführt (Bhakti-yoga). Das Lebewesen in der Transzendenz erfährt sich selbst als Individuum und ist gleichzeitig vollkommen mit dem Ganzen in Harmonie verbunden.
-Diese transzendentale Liebe ist jedoch nicht erzwingbar, sondern basiert auf dem freien Willen des Lebewesens. Wenn nun das Lebewesen diesen transzendentalen Dienest nicht mehr leisten möchte, gerät es unter die materielle Atmosphäre wo es getrennt (in Dualität) vom Ganzen versuchen kann zu geniessen.
-In der materiellen Atmosphäre kann es nun all seinen Wünsche nach getrenntem Genuss nachgehen. So nimmt es verschiedene materielle Körper an und spielt verschiedene zeitweilige Rollen.
-Würde sich das Lebewesen an all seine vergangenen Leben erinnern, könnte es nicht seine Rolle spielen und geniessen.
-Der Wunsch getrennt vom Ganzen (Gott) zu geniessen (was es wie gesagt nur in der materiellen Atmosphäre kann) bewirkt, das es in Illusion über sein wirkliches Wesen leben muss und so vergisst es sein wahres vollkommenes, göttliches Wesen um unzählige Rollen, unzähligen, zeitweiligen Genüssen hinterher zu rennen.
-Die Suche nach dem Glück in der Dualität, getrennt von Gott, wird verglichen mit dem Leben eines Fisches an Land. Der Fisch kann versuchen sich noch so komfortabel an "Land" einzurichten - er wird doch nie wirklich glücklich sein. Er ist und bleibt ein "Fisch" des "Wassers" und nicht des "Landes".
Das transzendentale Lebewesen ist von gleicher Qualität (göttlich) wie das Ganze, das grösste Lebewesen (Gott). In seiner Quantität jedoch, ist und bleibt es unendlich viel kleiner. Es muss nichts lernen in der materiellen Welt. Die materielle Welt ist dazu erschaffen, das das Lebewesen getrennt vom Ganzen (Gott) im "Ich und Mein" geniessen kann. Oder mit anderen Worten. Um dies tun zu können muss es vergessen wer es in Wirklichkeit ist. Aus diesem Grund spricht Krishna in der Bhagavad-Gita auch vom Aufgeben des ahankara, vom Aufgeben des "falschen Ego", da wir sehr wohl ein ewiges Ego, ein transzendentales ich, besitzen.
Gruss
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| Zitat: |
| Und selnst wenn nicht: Da wir unsere Erinnerung in einem möglichen späteren Leben anscheinend verlieren - wie soll man da lernen? |
Ich halte das auch für eine sehr naive Vorstellung um mal der theistischen Argumentation zu folgen.
Wenn Gott allwissend ist, wieso sollen wir, als ein Teil Gottes lernen, damit wir wieder zu Gott kommen und allwissend sind, was wir aber schon waren?
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