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Wie schaut das Leben nach dem Tod aus?












Hallo Nebulös -

da würde ich mit den Fragen noch etwas früher einsetzen - wer ist 'das Jenseits',
das irgendwem irgendetwas 'ins Herz legt'
Wer ist es, der/die/das 'Babies' ihrem Leid überlässt, und inwiefern ist dieses Leid
leicht zu verhindern?
Wer ist der/die/das 'Eine' im Gegensatz zu den 'Anderen', die Schmerz empfinden?

Auch wenn das Wort erst bei Leibniz auftaucht - die Frage der Theodizee ist
im Monotheismus uralt - schon im Buch Ijob gibt es Ansätze dazu - und eine
zweifelsfreie Antwort darauf gibt es bis heute nicht...
[quote="Nebulös"]
Ellen Lutringer hat folgendes geschrieben:

Das stimmt so nicht , dennn das Jenseits legt dir den Trost den du Deinen Mitmenschen gibst schon in dein Herz und in dein Denken. . Du bist also massgeblich daran beteiligt das Jenseitige in das Diesseitige einzubringen .


Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, da kein Mensch eine wirklich Ahnung oder Erinnerung an bzw. von dem Jenseits hat.
Und da es auch sonst kein Eingreifen gibt und diese Welt, so wie sie geschaffen wurde,

Das Jenseits ist etwas das wir nicht greifen koennen nicht fassen koennen . Es ist eine" geistige" Welt .Dein Wesen ist "Geist", (ein kleiner Teil deines Geistes nur, ein kleiner Funke, ist in deinem jetzigen Koerper anwesend), und in diesem Geist sind auch die jenseitigen Welten,wie auch diese Welt enthalten.Verstandesmaessig ist das nur sehr schwer nachvollziehbar.Das Begreifen dessen erschliesst sich uns nur in einem Inneren Prozess.Es ist leicht zu sagen , Gott macht nichts und alles was schief laeuft Gott und Teufel in die Schuhe zu schieben , solange man sich den geistigen Prozessen nicht bewusst ist.Faengt man jedoch an zu begreifen , dass Gott(das Leben ,der lebendige Geist) in uns allen auf eine Art anwesend ist , dann werden wir uns unserer Eigenverantwortung im Lebensspiel bewusst und dann wird uns aber auch klar , dass wir Eigenverantwortlich Handeln und Wirken muessen. Wir haben also keine Ausrede mehr wenn uns an den gegeben Zustaenden etwas nicht gefaellt, und wir nicht bereit sind selbst etwas dagegen zu tun.
Wu hat folgendes geschrieben:
Hallo Nebulös -

da würde ich mit den Fragen noch etwas früher einsetzen - wer ist 'das Jenseits',
das irgendwem irgendetwas 'ins Herz legt'
Wer ist es, der/die/das 'Babies' ihrem Leid überlässt, und inwiefern ist dieses Leid
leicht zu verhindern?
Wer ist der/die/das 'Eine' im Gegensatz zu den 'Anderen', die Schmerz empfinden?


Diese Fragen können doch alle leicht beantwortet werden, wenn man davon ausgeht, dass das, was man von der anderen Seite kennt und zu wissen glaubt, wahr und richtig ist!
Wenn man also an irgendetwas glaubt, was mit dem Jenseits zu tun hat, dann sind diese Fragen schon geklärt und es stellen die nur noch die Folgefragen.


Wu hat folgendes geschrieben:
Auch wenn das Wort erst bei Leibniz auftaucht - die Frage der Theodizee ist
im Monotheismus uralt - schon im Buch Ijob gibt es Ansätze dazu - und eine
zweifelsfreie Antwort darauf gibt es bis heute nicht...


Mir scheint es eher so, dass man hier eine recht offensichtliche Antwort verleugnet/verdrängt, weil sie einem nicht passt!
Hallo Nebulös,
Zitat:
Diese Fragen können doch alle leicht beantwortet werden, wenn man davon ausgeht, dass das, was man von der anderen Seite kennt und zu wissen glaubt, wahr und richtig ist!
Wenn man also an irgendetwas glaubt, was mit dem Jenseits zu tun hat, dann sind diese Fragen schon geklärt und es stellen die nur noch die Folgefragen.

Nein, da sollte man schon unterscheiden - glaube ich an die buchstäbliche Wahrheit meiner Glaubensvorstellungen, oder glaube ich an 'irgendwas, das mit dem Jenseits zu tun hat'...
Im einen Fall sind diese Fragen für mich keine mehr, weil Gott oder sein autorisierter Prophet mich bereits aufgeklärt hat; im anderen muss ich noch warten, ob eine solche Aufklärung im Diesseits oder Jenseits noch stattfindet, und ob bzw. wieviel ich selbst dazu beitragen kann/muss...
Eine offensichtliche Antwort ist m.E. nur im ersten Fall möglich
So sieht das leben jetzt aus:

ich kam in das leben ohne eine zuneigung für irgendetwas oder irgendjemanden.

ich lernte dinge und personen zu lieben.
habe mich mit ihnen geistig verbunden.

So könnte das Leben nach dem Tod aussehen:

ich komme wieder in das leben, mit zuneigung für die eine oder andere sache/person.... und vor-gelernten fähigkeiten (wie klavierspielen etc.)

werde mit neuen dingen/personen konfrontiert, die ich zu lieben schätze.

binde mich noch mehr an das neue.

und so geht es fort leben um leben...

bis ich auch die unangenehmsten dinge/situationen/personen zu lieben gelernt habe, wie den tod.
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