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Hallo Ihr,
erstmal großes Lob an das Forum, ist wirklich sehr interessant hier
In letzter Zeit habe ich mir über Gott, seine Existenz, und den Sinn des Lebens viele Gedanken gemacht. Ich muss zugeben, dass ich meinen christlichen Glauben etwas verloren habe, da ich mein Glaube durch dir immer öfter auftretenden rationalen Erklärungen des Lebens einfach verdrängt wird. Inzwischen versuche ich mir sogar selbst alles durch logisches Denken zu erklären ...
So auch im Religionsunterricht meiner Schule (ich besuche ein Gymnasium in München): Es kommt vor, dass ich die ganze Stunde mit meiner Religionslehrerin darüber diskutiere, inwiefern ich das jetzt glauben soll, was sie uns gerade lehrt oder nicht.
Was ich aber noch eigentlich fragen wollte ist, inwiefern man den GLauben an Gott heutzutage denn eigentlich noch "verteidigen" kann, nachdem ja alles wissenschaftlich - rational erklärt wird?! Na gut, die Entstehung des Weltalls kann auch die Wissenschaft nicht erklären, aber ich finde einfach keinen Gefallen für den Glauben an den christlichen Gott, der von Priestern in Samtröckchen und einer blind allen Vorschriften folgenden Masse angebetet wird, einem Glauben, in dem der Papst einem Popstar gleicht, einem Glauben, der für seine Verbreitung in Glaubenskriegen Menschen tötet und gleichzeitig die Nächstenliebe auf Erden predigt, einem Glauben, der sogar soweit geht, dass er den Priestern Geschlechtsverkehr verbietet woran sich aber sowieso niemand hält. Was soll das?? Für mich ist der Glaube an Gott etwas sehr Persönliches, etwas, das man nicht durch Vorschriften und Grundsätze beeinträchtigen sollte.
Ich bin letztendlich zum dem Ergebnis gekommen, dass Religionen, wie man so schön sagt, Opium fürs Volk sind. Der Mensch braucht eine übernatürliche Kraft, an die er sich klammern kann. Kranke und alte Menschen, die den Tod vor Augen haben, versuchen noch vor ihrem Ableben ihr Gewissen ins Reine zu bringen und Frieden mit Gott zu schließen, indem sie plötzlich alle tiefgläubige Kirchengänger werden, angetrieben von der Angst vor dem Ungewissen. Das klingt zwar vielleicht hart, ist aber meine Meinung - Gott wird von den Menschen immer dann benötigt, wenn es ihnen schlecht geht - geht es ihnen gut, wird Gott meist schnell vergessen ... wie kann das sein???
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Zum Schluss wollte ich noch eine sehr spezielle Frage stellen, die ich auch meiner Lehrerin gestellt habe:
Wie in einem aktuellen Wissenschafts Magazin nachzulesen ist, hat sich der Mensch im Laufe der Evolution in Gebieten, in denen Krieg herrschte oder Naturkatastrophen und Krankheiten herumwüteten, sich, gezwungenermaßen, schneller entwickelt, als in Gebieten, in denen er seine Ruhe hatte. Katastrophen, so schrecklich sie auch sind, haben die Menschen also jedesmal dazu gebracht, sich weiterzuentwickeln. Als Beispiel der Flores Mensch, der jahrtausendelang in Frieden ohne Feinde und Umweltkatastrophen lebte, jedoch jahrtausendelang auch das Gehirn auf der Größe einer Apfelsine hatte - während seine euopäischen Kollegen schon viel weiterentwickelt waren.
Katastrophen wie beispielweiße Kriege (ich will hier in keinster Weise Kriege gutreden) bringen den Menschen also voran - dies steht doch aber im Widerspruch zur Kernaussage des Christentums: Das Paradies kann nur durch die Verbreitung der Nächstenliebe erreicht werden??!!
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand auf diese Diskussion einlassen würde
MfG,
Think
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...also für mich wird die existenz Gottes offensichtlich, wenn ich feststelle das es absolut keine notwendigkeit besteht für die vielfalt die es an lebensformen gibt ,zu existieren..(wenn die welt aus einem 'Urknall' entstanden sein sollte)...beispiel:wie kommt,das aus gleiche erde+sonnenlicht+wasser = orangen, äpfel, kartoffeln,zwiebeln,kirschen,etc...entstehen...??wenn wir nicht da wären,für was wäre alles da?---Die schöpfung ist entstanden um wahrgenommen zu werden,die erde ist für uns erschaffen,und wir für die erde...
..was den glaube anbetrifft,der psychologe K.G.Jung sagte,auf die frage ob er an Gott glaube..."wissen sie,ich bin mediziner und empiriker,ich kann nicht glauben,aber ich weiß das Gott existiert..."(..er hat sich auch sein ganzes leben mit der menschliche seele beschäftigt)...
Die gewißheit über die existenz gottes ist eine offenbarung,die es jeder individuell empfängt,deine suche jetzt nach antworte,ist schon sein ruf zu dir...
peace!
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