ihr glaubt, Sex vor der Ehe wäre eine Sünde?


sanny89 hat folgendes geschrieben:
25 und lebe mit ihm zs.


Hallo sanny,

wo liegt für dich das Problem, wenn ihr sogar zusammen lebt und du schon volljährig bist?


Hat dein Freund, der Vater des Kindes, einen anderen Glauben oder verdient er kein Geld, um eine kleine Familie ernähren zu können?


LG
Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
Hat dein Freund, der Vater des Kindes, einen anderen Glauben oder verdient er kein Geld,
um eine kleine Familie ernähren zu können?


Ich denke, das 'Problem' von Sanny lag eher auf der geistigen Ebene.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Minou hat folgendes geschrieben:

Wir sollen uns bemühen, gute Menschen zu sein, das ist schon richtig; doch wir sind keineswegs perfekt.

Das trifft oft zu, aber das ist für Gott kein Grund, uns für alle Zeiten zu verurteilen.


Davon war hier auch nirgendwo die Rede.

Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:

Eine gesonderte Pflicht zum jungfräulichen Eintritt in die Ehe kennt das Baha'itum übrigens nicht. Es darf lediglich keine Falschinformation über den jungfräulichen Status (sowohl von Männern als auch von Frauen) gegeben werden. (vgl. Fragen und Antworten zum Heiligsten Buche, 13 & 47)

Ich denke, dass es sowieso problematisch werden kann, wenn 2 eine Ehe eingehen, also eine amtliche Heirat, ohne sich vorher venerisch nahe gekommen zu sein.


Aus Sicht der Baha'i-Ethik gehören sexuelle Kontakte alleinig in die Ehe und dort in den Rahmen der Freiwilligkeit und der Liebe.
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
sanny89 hat folgendes geschrieben:
25 und lebe mit ihm zs.


Hallo sanny,

wo liegt für dich das Problem, wenn ihr sogar zusammen lebt und du schon volljährig bist?


Hat dein Freund, der Vater des Kindes, einen anderen Glauben oder verdient er kein Geld,
um eine kleine Familie ernähren zu können?


LG
Mara


Was ihr konkretes Problem ist wird nur sie dir beantworten können. Aus Sicht der Baha'i-Ethik bestehen zwei Probleme:

1) Der Beischlaf hat seinen legitimen Rahmen in der Ehe und dort im Rahmen der Freiwilligkeit und der Liebe.

2) Das eheliche Zusammenleben (also das Teilen von Tisch und Bett) findet seinen legitimen Rahmen innerhalb der Ehe.
Ich denke, dass eine Ehe nicht unbedingt immer eine amtliche Bestätigung braucht, allerdings kann man sich dadurch rechtlich irgendwie doch geregelt absichern.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Ich denke, dass eine Ehe nicht unbedingt immer eine amtliche Bestätigung braucht, allerdings kann man sich dadurch rechtlich irgendwie doch geregelt absichern.


Inzwischen ist die Rechtslage da zwar etwas komplizierter, aber bis vor ein paar Jahren brauchte eine Ehe in Deutschland immer eine amtliche Bestätigung.

Da sich Baha'i an die bestehende rechtliche Lage halten (sofern sie nicht völlig diametral zur Baha'i-Ethik verläuft) ist also mit der Schließung einer Baha'i-Ehe auch die Schließung einer amtlichen Ehe verbunden.
Minou hat folgendes geschrieben:
Sanny89 hat folgendes geschrieben:
Wisst Uhr, mir wurde immer wieder gesagt, dass ich hier, in diesem Leben ein guter Mensch sein muss, um in dem nächsten Leben ( ein Leben nach dem Tod) meine Seele es auch gut hat


Wir sollen uns bemühen, gute Menschen zu sein, das ist schon richtig; doch wir sind keineswegs perfekt. Jeder Mensch hat andere Schwächen und muss sie mit Gott bereinigen. Ich will damit sagen, dass Du aufgrund eines Fehlverhaltens noch lange kein schlechter Mensch bist!
Du und Dein Kind - Ihr werdet von Gott geliebt wie alle anderen Menschen.

Lieben Gruß,
Minou


Liebe Minou!

Gott verzeiht allen und alles. Allerdings hat jedes Licht eines Verstorbenen einen bestimmten Bewusstseinszustand und möchte diesen Zustand beibehalten, auch alles Negative. Wie kann dieses Licht in den jenseitigen Himmel eingehen, wenn es seine Negativität nicht ablegen will? Ich hab darauf eine Antwort. Aber hast du auch eine?

Alles Liebe

Minou
_________________
Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Leuthner hat folgendes geschrieben:
Liebe Minou!

Gott verzeiht allen und alles. Allerdings hat jedes Licht eines Verstorbenen einen bestimmten Bewusstseinszustand und möchte diesen Zustand beibehalten, auch alles Negative. Wie kann dieses Licht in den jenseitigen Himmel eingehen, wenn es seine Negativität nicht ablegen will? Ich hab darauf eine Antwort. Aber hast du auch eine?


Hallo Erich,

ich denke, sobald einem Menschen das Negative, das er vollbracht hat, ehrlich leid tut und er Gott um Vergebung bittet, so ist es auch verziehen und das Negative aus seiner Seele gebannt. Er muss sich allerdings bemühen, nicht wieder zu sündigen, so wie auch Jesus das zur Ehebrecherin sagte.
Nach meinem persönlichen Glauben haben die Gesandten Gottes auch dafür unschuldig gelitten, dass, wenn wir an sie glauben, unsere Sünden vergeben werden.

Und wie sieht Deine Antwort aus?

Lieben Gruß,
Minou
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Leuthner hat folgendes geschrieben:
Liebe Minou!

Gott verzeiht allen und alles. Allerdings hat jedes Licht eines Verstorbenen einen bestimmten Bewusstseinszustand und möchte diesen Zustand beibehalten, auch alles Negative. Wie kann dieses Licht in den jenseitigen Himmel eingehen, wenn es seine Negativität nicht ablegen will? Ich hab darauf eine Antwort. Aber hast du auch eine?


Hallo Erich,

ich denke, sobald einem Menschen das Negative, das er vollbracht hat, ehrlich leid tut und er Gott um Vergebung bittet, so ist es auch verziehen und das Negative aus seiner Seele gebannt. Er muss sich allerdings bemühen, nicht wieder zu sündigen, so wie auch Jesus das zur Ehebrecherin sagte.
Nach meinem persönlichen Glauben haben die Gesandten Gottes auch dafür unschuldig gelitten, dass, wenn wir an sie glauben, unsere Sünden vergeben werden.

Und wie sieht Deine Antwort aus?

Lieben Gruß,
Minou


Liebe Minou!

Gott vergibt allen und alles in dem Moment, wo es verursacht wird. Er breitet für alle Lichter seine Arme weit aus. Das Problem, das sich allerdings ergeben kann, ist, dass Lichter selber nicht verzeihen können, weder anderen noch sich selbst. Diese Lichter finden keinen Platz im jenseitigen Himmel, wo Wahrheit und Liebe die obersten Prioritäten sind. Sie irren teilweise umher, existieren in Zwischenwelten, verführen Menschen zu falschem Tun und inkarnieren bei nächstbester Gelegenheit mit all ihren Fehlern wieder auf der Erde. Diejenigen Lichter, die verzeihen und erklären keine Fehler mehr zu begehen ( um Verzeihung bitten ist für Gott nicht erforderlich ), erfahren eine Reinigung, Erhellung und Erleuchtung ihres Lichtes und ordnen sich auf diese Weise den obersten Prioritäten des jenseitigen Himmels unter.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
leuthner hat folgendes geschrieben:

Gott verzeiht allen und alles.



Wenn das so ist kann man sich ja die Hölle sparen.
Mord verzeiht Gott auch? Terroranschläge?
Ist diese Aussage so richtig?
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Gott weiß alles und sieht alles aber wie tolerant ist er?