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Veganer












Zitat:
Tiere töten ist unnötig
Wenn wir genug Getreide, Früchte, Gemüse und Kräuter haben, wo ist die Notwendigkeit ein Schlachthaus zu betreiben und arme Tiere zu töten? Ein Mensch braucht nicht ein Tier zu töten, wenn er genug Getreide und Gemüse zu essen hat.

"Was Du selbst zu erleiden vermeidest, suche nicht anderen anzutun. Darum Tue nichts, was Du nicht möchtest, das man Dir tun soll. Mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen (Lukas 6,3, darum richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet (Matthäus 7,1)"

Zitat:

Ein Gottgeweihter ist von Natur aus Vegetarier

Ein Gottgeweihter ist von Natur aus gewaltlos und muss deswegen Gewaltlosigkeit nicht separat praktizieren. Manche Leute suchen Reinigung, indem sie einer vegetarischen Bewegung beitreten, aber ein Gottgeweihter ist automatisch ein Vegetarier. Er braucht das nicht extra zu praktizieren oder irgendeiner Gesellschaft für Vegetarier beizutreten. Er ist automatisch Vegetarier.


http://www.prabhupada.de/fleisch/fleisch.htm
Zitat:

Und Gott sprach: "Was soll mir die Menge eurer Opfer?... ich habe keinen Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke" (Jes. 1,11) "... und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht, denn eure Hände sind voll Blut" (Jes. 1,14.15). "Wer Rinder schlachtet, kommt jemandem gleich, der Menschen tötet." (Jes, 66.3)


Zitat:
... und das Fleisch geschlachteter Tiere in seinem Körper wird sein eigenes Grab werden. Denn wahrlich, ich sage Euch, der, der tötet, tötet sich selbst, und wer vom Fleisch erschlagener Tiere isst, isst vom Körper des Todes.


Mit den Heiligen Büchern kann man einiges beantworten.

Immerwährendes Glück dem Barmherzigen
"Jener, der Tiere verletzt, die niemanden verletzen, bloß um seiner Esslußt Freude zu verschaffen, wird niemals Glück erlangen, weder lebend noch tot.


quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Hallo Nuredin,

Du schreibst:
Zitat:
Aber das sind jetzt wieder ethische Diskussionen, ist töten eines tieres mit dem töten eines Menschen vergleichbar. Denn der Mensch ist ja die eigentliche Schöpfung, die Tiere sind Hilfmittel der Menschen, sowie alle anderen Früchte die Gott gesäht hat.


Richtig, die Tiere sind Hilfsmittel der Menschen, weil wir z.B. von ihnen Milch bekommen etc. , aber ein Tier kannst Du nicht allen Ernstes mit einer Pflanze vergleichen! Es hat Gefühle genau wie Du und spürt den Schmerz genau wie Du! Es gibt wohl Stellen in der Bibel, die Fleischessen erlauben, aber dazu solltest Du Dir die von Gabriele empfohlene Seite
http://www.prabhupada.de/fleisch/fleisch.htm
wirklich durchlesen!
Ist nicht viel aber sehr aufschlussreich!
Andererseits gibt es auch einige Stellen in der Bibel, wo Fleischessen verurteilt wird, so wird das Schlachten eines Rindes mit dem Erschlagen eines Mannes verglichen!

LG!
Hallo Nuredin, ich bin kein Dogmatiker, aber wenn sich jemand auf Dogmen beruft, dann gebe ich gerne Gegendogmen. Hier hast Du Textstellen der Bibel gegen Fleischkonsum:

Altes Testament:

Das Buch Jesaja:
66:3 Man opfert Rinder - und erschlägt Menschen; man opfert Schafe - und erwürgt Hunde; man bringt Speiseopfer dar - und auch Schweineblut; man spendet Weihrauch - und preist einen Götzen. Wie diese Menschen ihre eigenen Wege wählen und an ihren Götterbildern Gefallen haben,
66:4 so wähle ich für sie die Strafe aus und bringe über sie Schrecken. Denn sie gaben keine Antwort, als ich sie rief, als ich zu ihnen redete, hörten sie nicht; sondern sie haben getan, was mir mißfällt, und haben sich für das entschieden, was ich nicht will.

Das Buch Hosea:
8:13 Schlachtopfer lieben sie, sie opfern Fleisch und essen davon; der Herr aber hat kein Gefallen an ihnen. Jetzt denkt er an ihre Schuld und straft sie für ihre Sünden: Sie müssen zurück nach Ägypten.

Amos:
5:25 Habt ihr mir etwa Schlachtopfer und Gaben dargebracht während der vierzig Jahre in der Wüste, ihr vom Haus Israel?

Das Buch Jeremia:
6:20 Was soll mir der Weihrauch aus Saba und das gute Gewürzrohr aus fernem Land? Eure Brandopfer gefallen mir nicht, eure Schlachtopfer sind mir nicht angenehm.

Das Buch Jesaja:
1:11 Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Bocke ist mir zuwider.
1:12 Wenn ihr kommt, um mein Angesicht zu schauen - wer hat von euch verlangt, daß ihr meine Vorhöfe zertrampelt?

Micha:
6:6 Womit soll ich vor den Herrn treten, wie mich beugen vor dem Gott in der Höhe? Soll ich mit Brandopfern vor ihn treten, mit einjährigen Kälbern?
6:7 Hat der Herr Gefallen an Tausenden von Widdern, an zehntausend Bächen von Öl? Soll ich meinen Erstgeborenen hingeben für meine Vergehen, die Frucht meines Leibes für meine Sünde?
6:8 Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Die Psalmen :
50:12 Hätte ich Hunger, ich brauchte es dir nicht zu sagen, denn mein ist die Welt und was sie erfüllt. 50:13 Soll ich denn das Fleisch von Stieren essen und das Blut von Böcken trinken?

Das Buch der Sprichwörter:
23:20 Gesell dich nicht zu den Weinsäufern zu solchen, die im Fleischgenuß schlemmen; 23:21 denn Säufer und Schlemmer werden arm. Schläfrigkeit kleidet in Lumpen.

Neues Testament:

Daniel:
10:3 Nahrung, die mir sonst schmeckte, aß ich nicht; Fleisch und Wein kamen nicht in meinen Mund; auch salbte ich mich nicht, bis drei volle Wochen vorbei waren.

Der Brief an die Römer:
14:21 Es ist nicht gut, Fleisch zu essen oder Wein zu trinken oder sonst etwas zu tun, wenn dein Bruder daran Anstoß nimmt.


Im übrigen finde ich, wir sind nicht den Dogmen, sondern unserem Gewissen verpflichtet.
Ich kann auch nicht verstehen warum man ein paar Zeilen Text als Gewissensersatz umfunktioniert. Genesis ist ein Buch was seinen Ursprung im Polytheismus hat und damit nun zu argumentieren, es sei Gottes Wille, dass wir Fleisch essen ist... amüsant.
Es ist nicht Gottes wille das wir es essen, sondern das wir es "dürfen", da besteht ein gewisser Unterschied. Er hat nicht gesagt das wir unbedingt davon leben müssen, aber wer will, kann sich Fleisch als Nahrung nehmen.


@Martin H:

Die Auszüge zeigen nicht das Gott irgendwas davon sagt das er es nicht will das kein Fleisch gegessen wird. Es geht da um Opfer und das noch so viele Opfer nicht die Sünden reinwaschen und das er die Opferungen satt hat, da zu viel geopfert wurde, als Entschädigung für ihre vielen Sünden. Ich denke nur weil etwas gegen Fleisch drin steht ist es noch lange kein Beweis das Fleisch ein verbotenes Gut ist. Aber die Passagen sind Interessant.
Bevor du jetzt über mich Urteilst werde ich mir die Passagen noch einmal durchlesen!

@Leer:

Es ist kein Gewissensersatz, nur sollte man als Gläubiger an diese Dinge glauben. Entweder man ekzeptiert den Glauben so wie er ist und lebt nach diesen "Überzeugungen" oder man lässt es sein. Denn nur das zu glauben und gut zu heissen was man persönlich ansprechend findet ist nicht der Sinn einer Religion.

Man muss sich mit "ALLEN" Teilen des Puzzles befassen, und nicht die wegwerfen die einem nicht gefallen. Wenn man einige Passagen der Bibel nicht anerkennen will, dann hat man meiner Meinung nach keinen reinen Glauben.
Und wenn es noch so zweifelhaft sein mag, man muss das Ganze akzeptieren und nicht einen kleinen Teil. Und ob Genesis nun Polytheistisch ist oder nicht, es spielt keine Rolle, fakt ist das es diese Überlieferung gibt und sie ein Teil der Religion ist! Wer den Monotheismus verhert muss auch den Polytheismus akzeptieren, denn der Ursprung liegt darin.
Du magst ja auch deine Eltern und Großeltern. Dein Urpsrung liegt bei ihnen...
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