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Veganer












Hallo miteinander.

Liebe Nekilotte oder auch die neckende Lotte...
Auch wenn es, wie es Du beschreibst human zugeht, also das Tier ein schönes Leben hatte, wird es trotzdem getötet, wozu wir nach meinen ethischen Grundsätzen kein recht haben.
Ich denke, dass wir kein recht haben so mit unserer Flora und Fauna umzugehen wie wir dies tun.
Die Tierwelt war schon weit vor unser erscheinen auf diesem Planeten. Der Mensch befiel wie ein Virus die Erde und ist daran diese zu zerstören. Wir saugen unseren Planeten richtiggehend aus, betonieren ihn zu und verseuchen ihn mit Gasen. Wir wissen, wenn wir weiterhin so weitermachen, eine Katastrophe nicht mehr abzuwenden ist. Aber wir Menschen sind zu bequem, es wird nur darüber gesprochen oder geschrieben und doch nicht wirklich etwas getan.
2.

Ich schliesse mich da bestimmt nicht aus, auch ich bin mitschuldig an der Klimakatastrophe, aber ich versuche doch mit allem nicht zu verschwenderisch umzugehen.
Daher bin ich auch darauf bedacht, nur das was ich auch wirklich benötige von der Natur zu nehmen. Ich achte und liebe die Natur, ich lebe hier ja mitten in ihr. Ich liebe auch alle Tiere, die nach meiner Meinung das alleinige recht haben auf diesem Planeten zu leben. Ein weiterer Grund weshalb ich diese Geschöpfe nicht auch noch esse. Die Menschen die in Städten wohnen haben zum grössten Teil, den bezug zur Natur verloren. Ich wandere gerne in meiner Freizeit und bin immer wieder erstaunt wie wenig Menschen ich in der Natur antreffe. Dies hat natürlich auch seine angenehme Seite, man kann die ruhe und die Natur besser geniessen.

Liebe Nekilotte, viele negative punkte konnte ich aufzählen, die gegen das Fleischessen sprechen. Ich möchte dir nun doch auch die Möglichkeit geben, aufzuzählen was nach deiner Meinung für das Fleischessen spricht.

Mit unseren Planeten liebenden Grüssen Gralsbote
@gralsbote,
Zitat:
Die Tierwelt war schon weit vor unser erscheinen auf diesem Planeten. Der Mensch befiel wie ein Virus die Erde und ist daran diese zu zerstören.

Ist der Mensch nicht auch Tier, nur eine spezielle Spezies?
So habe ich dich bisher verstanden und im Grunde sehe ich es so auch.

Ich glaube aber, dass du dich mit deiner Sicht genau aus diesem Zusammenhang herausdiskutierst.
Zitat:
Daher bin ich auch darauf bedacht, nur das was ich auch wirklich benötige von der Natur zu nehmen.

Aber du nimmst mehr, als du benötigst. Das tut jeder von uns, der mehr als seine existenziellen Bedürfnisse befriedigt.
Du pickst dir, aus akzeptablen Gründen, eine singuläre Frage heraus, nämlich die des Fleischkonsums.
Zitat:
Ich möchte dir nun doch auch die Möglichkeit geben, aufzuzählen was nach deiner Meinung für das Fleischessen spricht.

Ich brauche dafür keine Gründe, ich esse es einfach gern. Ich glaube auch, dass ich noch deutlich unter deinen irgendwo aufgezeigten, von mir nicht verifizierten, Mittelwerten liege. Aber darauf kommt es nicht an.
Menschen in allen Kuturkreisen und seit allen Zeiten haben Fleisch gegessen.
Dass dafür Tiere sterben müssen, liegt in der Natur der Sache. Das ist Natur, es ist der Kreislauf des Lebens. Manche essen, manche werden gegessen. So einfach ist das.
Und ich habe auch noch einen gewissen Rassismus bzgl. des Fleischessen.
Ich würde weder Hunde, noch Katzen, Pferde oder Esel essen. Und es gäbe da noch ein paar andere, die mir jetzt zu mühsam sind, aufzuzählen.
Zitat:
Ich achte und liebe die Natur, ich lebe hier ja mitten in ihr.

Ich würde das von mir auch behaupten und sehe darin keinen Widerspruch zum Fleischkonsum.
Vielleicht vermenschelst du auch den Begriff Natur zu sehr. Du bist selbst ein Teil der Natur. Und zum Wesen des Menschen gehört es, dass viele von Ihnen Fleisch essen. Für mich ist nur entscheidend, wo kommt es her, wie wurden die Tiere gehalten, womit wurden sie gefüttert, wie und wo wurden sie geschlachtet. Wenn diese Kriterien in für mich akzeptabelr Weise erfüllt sind, kann ich keinen ethischen Konflikt erkennen.
Wie gesagt, wie werden da in der Grundfrage keinen gemeinsamen Nenner erzielen.
Und zum Abschluss nochmal zum Hunger in der Welt. Dieses Faktum auf den Fleischkonsum zurückzuführen, halte ich für sehr einfach und auch nur in Grenzbereichen für zutreffend. Man kann die Frage der Lebensmittelexporte auf anderes beziehen.
Es gäbe genügend Nahrungsmittel für alle Menschen, unabhängig davon, ob wir Tiere essen oder nicht. Die herrschenden Gesetze des internationalen Waren- und Finanzvekehrs sind ungerecht und benachteiligen die ohnehin unterentwickelten Länder massiv.
Ich halte das Problem für viel komplexer, als es die Frage des Fleischkonsum suggeriert.
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