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Veganer












Alles schoen und gut liebe leute, aber habt ihr euch mal euer Gebiss angesehen?
Da gibt es Mahl- (Getreide/Pflanzen), Schneide- (Zerteilen von Fleich und sogar 4 Fangzaehne).
Was bedeutet das? Es bedeutet wir brauchen Mischkost. Und so hat sich der Mensch nun einmal schon immer ernaehrt.
Ich gehe deshalb nicht davon aus das ein Leben als Vegetarier gesund, gescheige denn natuerlich ist.

LG
Martin
Es geht Vegetariern nicht unbedingt um ihre Gesundheit, sondern um das Bewußtsein, daß Massentierhaltung eine grausame Art der Haltung ist und die Folgen der Haltung - Gülle und anderes - uns ebenfalls in unserer Lebenshaltung gefährlich werden kann - siehe Übersäuerung des Bodens und anderes - außerdem - wer die Tiertransporte und die Haltung sieht, dem vergeht das Essen von Tierleichen, weil jeder, der drei mal am Tag nach Fleisch verlangt - dazu beiträgt, daß das Elend nicht aufhört und die Fleischindustrie freut solche Meinungen - aber das Bewußtsein ist eben noch nicht da bei der Masse, sich einmal darüber Gedanken zu machen.
Wozu auch -ist ja alles weggesperrt, das ganze Leid - es gibt schon Leute, die sitzen in ihren Luxusvillen und warten, daß die Schweine in den Ställen krepieren, damit sie Geld mit ihnen machen - wenn sie sie der Tierwerwertungsindustrie melden - kein Futter, keine Streu - sollen die "Viecher", so ihre Meinung, doch endlich krepieren - dafür haben sie sie ja angeschafft - es gibt schon sehr viel Schlimmes, was wir Menschen mit den Tieren - den leidenden Geschöpfen - machen. Unsere Mitleidlosigkeit wird Folgen haben - denke ich mal - weil es uns zum einen zeigt, was wir als Menschen sind - wie wir uns als Menschen zeigen - und wenn wir uns nicht ändern - ...tja -
Es werden exotische Tiere aus dem Ausland geholt , irgendwann werden sie entsorgt - die Tiere werden zur Dressur gezwungen, geschlagen , mißbraucht - es gibt jährlich ca. 500 Tiere (Auswertung von Tierschützern) , die sexuell mißbraucht werden und daran sterben - wer ist hier eigentlich das "Tier" fragt man sich so manches mal, wenn man hört, was alles so passiert -
Übrigens, um reiner Fleischfresser zu sein -da müßten wir das Tier halt roh essen - gleich so, wie es im Schlachthof ist - ganz frisch - einfach mal reinbeißen - würde ich Jedem empfehlen, der meint, wir seien reine Fleischfresser - dann Guten Appetit

Ist schon klar, der Masse an Menschen ist es ziemlich egal - sie sind dem Leid gegenüber verschlossen - sie zucken die Schultern und gehen weiter.

Ist ihre Sache -

Ich als Mensch kann solche Menschen nicht ändern - ich kann nur meinen Weg für mich gehen - und der sieht schon schwieriger aus, wenn man reist oder in Gesellschaft ist - aber wenn man weiß, wozu es gut ist, dann geht man diesen Weg weiter ist -
@ Gabriele:


@ Martin: bezüglich Gesundheit wollte ich Dir nur sagen, dass es
schon viele Studien gibt, die beweisen, dass Vegetarier gesünder
leben als Fleischesser! Also - das ist kein Argument!
Ich gebe zu, vegan zu essen ist sehr schwierig, weil man sich genau
auskennen muss, um keine Mangelerscheinungen zu bekommen.
Aber Vegetarismus: sehr gesund!
Zitat:
Ich meine wir haben uns über Jahrtausende zu dem hochgearbeitet, was wir jetzt sind. Wir beherrschen die Luft, die Erde und das Meer! Wir - die Menschen - sind DIE Lebensform dieses Planeten die es geschafft haben!


Das bringt mich nun aber doch ein wenig zum Schmunzeln

Zu was haben wir uns denn hochgearbeitet? Sicher, wir haben uns weiter entwickelt, könnte aber auch sagen, wir haben uns weiter WEG entwickelt, weg von Vernunft, weg, ganz weit weg von "Humanität"...

Toll, "wir" beherrschen die Luft, die Erde und das Meer. Und wie haben "wir" diese uns selbst zuerkannte Herrschaft über diese drei Elemente missbraucht? Oder ist es kein Missbrauch, dass durch Abgase etc. die Luft verdreckt ist, Kinder vermehrt an Atemwegserkrankungen leiden, das Ozonloch verantwortlich ist für den Treibhauseffekt und so weiter...

Aber sicher doch, "wir" beherrschen ja auch die Erde. Sie freut sich jeden Tag und schickt sicherlich tausende von Dankgebeten gen Himmel, wenn sie mit saurem Regen versorgt wird. Die Bäume, nun ja, die verrecken eben stumm. Am schlimmsten ist es ja für "uns", dass durch den sauren Boden die Wurzeln die Hänge nicht mehr so zusammenhalten, wie es ursprünglich gedacht war und nun plötzlich der ganze Matsch uns auf die Mütze saust. Ja, dann schreien "wir", wenn "wir" von unserem eigenen unverantwortungsvollen Umgang mit dem, worüber wir uns ja als Herrscher aufspielen, geschädigt, oder gar getötet werden...

Die Flüsse, die "wir" einfach begradigt haben, die Flußbetten schön ausbetoniert, werden sich ebenfalls bedanken, dass sie durch die Begradigung ihre Fließgeschwindigkeit nicht mehr drosseln, durch ein betoniertes Flußbett die Wassermassen nicht mehr aufsaugen können, und somit Überschwemmungen krassester Ausmaße auslösen. "Wir" sind aber in den letzten Jahren ein wenig schlauer geworden und stecken nun Milliarden in Renaturierungs-Projekte, d.h. wir fummeln das nun wieder so um, wie es uns die Natur ursprünglich gab.

"Wir" sind auch Herrscher der Meere. In der Tat. Tolle Herrscher. Überfischung, Verschmutzung lässt grüßen. Ganz bestimmt sind die Tiere, die zu abertausenden elendig krepieren, wenn sie in einen wieder mal in einen Ölteppich eines von einem dieser Herrscher geführten Tankers geraten. Bestimmt ein schöner Tod, wenn du verpappt bist mit Öl, dich nicht mehr bewegen kannst, es dir die Atmungsorgane und die Augen verklebt und du, als Teilchen der Untertanen dieser Herrscher deinen Tribut zollst und einen stundenlangen Tod stirbst.

Auch die Delfine, die Robben und die Wale werden sich freuen, SO für ihre Herrscher sterben zu dürfen... Aber die paar tausend Robben, die allein durch zu großmaschige Fischernetze abnippeln, macht ja nix, Hauptsache ist, dass wir herrschen statt denken...

Ich gebe dir Recht, wir sind tatsächlich DIE Lebensform auf diesem Planeten, die es geschafft haben ... - ... die es geschafft haben, dass der eigene Lebensraum der besten Lebensform versaut, ramponiert, verseucht ist.

Unbestritten: wir stehen (noch ^^) am Ende der Nahrungskette. Vielleicht sind wir auch die intelligenteste Spezies, die hier auf diesem Planeten herumstiefelt. Aber ich denke, allzu intelligent oder gar "zivilisiert" können wir nicht sein, wenn wir es zustande bringen, dass tagtäglich zig Tierarten aussterben, ich weiß nicht wie viele Hektar Regenwald tagtäglich roden, nur, damit wir, die Herrscher, schönes Blümchenpapier auf dem Lokus hängen haben, oder uns in edlem Pinienholzmöbel räkeln können, während die Ureinwohner an Armut zugrunde gehen, den Tieren ihr natürlicher Lebensraum genommen wird.

Wie intelligent muss eine Spezies sein, um es fertigzubringen, durch Globalisierung und Im- und Exportiererei so ganz aus Versehen in aller Herren Länder aller Herren Länder Tiere einzuführen, die dann den natürlichen Biorhythmus der eingesessenen Tierarten durcheinanderbringen, teilweise sogar zerstören? Ich glaube, man nennt sie "Bioinvasoren"...

Und wie intelligent muss man sein, dass man im Zuge der Massentierhaltung Schweine mit Antibiotika vollpumpt, und sich dann darüber wundert, dass die Konsumenten plötzlich bei erforderlicher Therapie mit Antibiotika auf das Zeugs nicht mehr anspricht, weil sie schon durch das mit Antibiotika vollgespritzte Fleisch, welches sie essen, immun sind?

Natürlich, wir sind so erschaffen und geschaffen, Fleisch zu essen. Daran finde ich nichts verwerfliches. Verwerflich finde ich jedoch diese grausame Art der Haltung, der Transporte und was man sonst noch an überaus barbarischen Quälereien mit Tieren anstellt.

Wir sind nicht von Natur aus als die Herrscher bestellt, sondern haben uns über alles erhoben und uns selbst dazu ernannt, das ist der Unterschied. Und ein wirklich guter Herrscher ist, zumal er sich selbst als die intelligenteste Lebensform bezeichnet, verpflichtet, das, was er sich untertan gemacht hat, pfleglich, menschlich und verantwortungsbewusst zu behandeln.

Nee, zu diesem "wir" möchte ich ehrlich gesagt nicht gezählt werden, dann bin ich doch lieber ne Randfigur in diesem Spielchen. Die Regeln haben andere aufgestellt. Regeln sind wichtig, aber nicht alle sind richtig...

"Macht euch die Erde untertan" hieß und heißt nicht, macht das Schwein zur Sau, verderbt die Gewässer, vermüllt euren Planeten, rottet Tierarten aus, nehmt Menschen, den Schwächeren, ihren Lebensraum.

Hoffe, man nimmt mir meine kleine ironische Entgleisung nicht übel. Aber was man so tagtäglich über Tierquälereien, Zerstörung, Vernichtung, Verfolgungen und Kriege, Schlachtfelder etc. mitkriegt, bringt mich zum würgen.
Und außerdem kann für jeden Vegetarier ein Mensch mehr auf dieser Erde ernährt werden!

Anders herum ausgedrückt, für jeden Fleischesser muss im Schnitt ein Mensch verhungern.

Das gilt nicht für Naturvölker, die im Regenwald mit Pfeil und Bogen losziehen und beim Fang eines mannesgroßen Affen mit nahezu Chancengleichheit gegen das Tier kämpfen. Denen steht Fleisch zu.

Im Bundesstaat Andrah Pradesh in Südindien wurde von 10 Jahren ein Tothandelverbot für Tiere eingeführt. Das heißt: selber schlachten! Würde ich als Eignungstest für Fleischesser empfehlen. Wer dann noch will: Guten Appetit und viel Erfolg beim sauber machen der Badewanne!
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