Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Impressum | Suche

Veganer












Zitat:
Ihr könnt nicht einfach behaupten, dass es eine "Sünde" sei, Tiere zum essen zu töten.


Ganz objektiv gesehen, ist das in jedem Fall eine Sünde! Etwas zu zerstören oder zu töten ist immer eine Sünde. Und durch das (Mit)essen wird man auf jeden Fall Teilhaber an dieser Sünde, selbst wenn man selber nicht getötet hat.

Zitat:
Was mach ich denn, wenn ich Muslim bin, und zum Opferfest ein Tier schlachten muss?


Das ist auch eine Sünde, solche Sünden gibt es in jeder Religion. In solchen Fällen wird dann aber immer irgendwie abgewogen (das ist auch beim Töten und Essen von Tieren, um den Hunger zu stillen, so). Ist der Nutzen grösser als der Schaden? Wenn ja, dann ist's ok.

Letztendlich ist alles eine Frage der Abwägung. Das machen auch Veganer. Sogar Veganer gehen nur so weit, wie es ihnen passt. Dabei gehen sie zwar ziemlich weit, aber bis zum Ende gehen sie auch nicht, denn wenn sie das tun würden, müssten sie sich ganz aus dieser Gesellschaft ausschließen, denn diese Gesellschaft ist zu einem grossen Teil darauf aufgebaut Schwächere (insbesondere Tiere) auszunutzen. Veganer gehen auch nur so weit, wie es ihnen passt, nur liegt ihre Schmerzgrenze halt etwas höher, was ihnen wirklich schaden oder weh tun würde, tun sie auch nicht. So stellt sich halt jeder seine persönliche Charakter-Waage so ein, dass es eine angenehmen Balance zwischen Aufwand und Nutzen gibt, damit der Weg zum Seelenfrieden möglichst angenehm ist.
Genau, Nebilös, das hast du sehr schön gesagt. Ich denke übrigens, jeder hat so seine Art, mit den Dingen fertig zu werden, Veganer auf die eine, Flüchtlingshelfer auf die andere Art. Ich denke nicht, dass irgendjemand dabei einen Absolutheitsanspruch stellt. Nur finde ich, schön wäre es schon, wenn omnivore Vegetarier aller Art respektieren würden und zugeben, dass sie zumindest versuchen, etwas gut zu machen....
lg
nebulös liegt schon richtig, wenn er meint, daß man als Vegetarier zur Minderheit gehört. Aber sollte man sich verstecken, wie es mir mal ein Kollege riet, der meinte, ja nicht bekennen, dann kommst du in Schwierigkeiten. In unserer Gesellschaft ist es nicht schwer, sich zu bekennen, obwohl man auf Unverständnis stößt, aber wenn man sich vorstellt, in einer anderen Kultur, wo es Brauch ist - wo es die Opferriten verlangen - liegt der Schwierigkeitsgrad sehr viel höher, zumal bei jeder Zusammenkunft Fleisch auf den Tisch kommt und dann abzuschlagen, heißt, den Gastgeber beleidigen. Schon mit der Ablehnung gerät man in neue Schwierigkeiten - wie auf die Schnelle erklären, wie man es meint, was man dazu für eine Einstellung hat. *seufz*
Hier sieht man, daß man als Vegetarier doch nicht so allein ist auf der Welt - es geht langsam, aber es geht vorwärts. Je mehr Elend auf der Welt, umso mehr Einsicht erlangt der Mensch. Und es gibt Kraft.

Zitat:
«Ohne Zweifel ist der Mensch nicht zum fleischfressenden Tier geboren.» Darüber hinaus erklärt er:


quelle:
http://www.euroveg.eu/evu/german/news/news962/omnivore.html

Zitat:
A) «Essbare Früchte und Pflanzen bilden die geeignete Nahrung für den Menschen.»

B) «Nach seiner Anatomie zu schliessen, ist der Mensch physiologisch nicht dazu vorbereitet worden, Fleisch zu essen.»

C) «Früchte sind die passendste Nahrung für den Menschen., wenn man die Struktur der Zähne und des Verdauungsapparates von Menschen und entsprechenden Tieren vergleicht.»
Entnommen den quellen:
omnivore vegetarier
Anthropophagie
Forum -> Gesundheit und Wohlbefinden

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20,
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40,
41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60,
61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70  Weiter
Ähnliche Themen
Veganer oder Vegetarier