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"Denn so viel bist du in Gott, so viel du in Frieden bist, und so viel außer Gott,
wie du ausser Frieden bist.
Ist etwas nur in Gott,
so hat es Frieden.
So viel in Gott, so viel in Frieden.
Wieviel du in Gott bist, wie auch,
ob dem nicht so sei, das erkenne daran: ob du
Frieden oder Unfrieden hast. Denn wo du Unfrieden hast, darin
musst du notwendig Unfrieden haben, denn Unfriede kommt von der Kreatur und nicht von Gott.
Auch ist nichts in Gott, das zu
fürchten wäre; alles, was in Gott ist, das ist nur zu lieben"
Meister Eckehart
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Frage (eines Rassisten): Ich bin voller Hass. Würden Sie mich lehren zu lieben?
Krishnamurti: Niemand kann Sie lehren zu lieben. Wenn man Leuten beibringen könnte zu lieben, wären die Weltprobleme sehr einfach, oder nicht? Falls wir aus einem Buch lernen können zu lieben, so wie wir Mathematik lernen, wäre dies eine wunderbare Welt. Es gäbe keinen Hass, keine Ausbeutung, keine Kriege, keine Trennung in Reich und Arm, und wir würden alle sehr freundschaftlich miteinander umgehen.
Sie können nicht lernen zu lieben, aber Sie können Hass beobachten und ihn sanft beiseite lassen. Kämpfen Sie nicht gegen Hass an, sagen Sie nicht, wie fürchterlich es ist, Leute zu hassen, sondern erfassen Sie Hass als das, was er ist, und lassen Sie ihn fallen, wischen Sie ihn weg – er ist nicht wichtig. Wichtig ist dagegen, nicht zuzulassen, dass Hass in Ihrem Geist Wurzeln schlägt. Verstehen Sie? Ihr Geist ist wie ein fruchtbarer Boden, und wenn man ihm genügend Zeit lässt, wird jedes aufkommende Problem wie Unkraut Wurzeln darin schlagen, und dann haben Sie Mühe, es wieder los zu werden. Wenn Sie dem Problem aber nicht genügend Zeit geben, Wurzeln zu schlagen, dann hat es keinen Ort, an dem es wachsen kann und es wird verschwinden. Wenn Sie Hass ermutigen, ihm Zeit geben, Wurzeln zu schlagen, zu wachsen, zu reifen, wird er zu einem enormen Problem. Wenn Sie aber jedes Mal, sobald Hass in Ihnen auftaucht, ihn vorbeigehen lassen, dann werden Sie feststellen, dass Ihr Gemüt sehr empfänglich wird, ohne sentimental zu sein – und so wird es Liebe erfahren.
Der Geist kann Reize und Wünsche verfolgen, er kann aber nicht nach Liebe streben. Liebe muss zum Geist kommen. Und wenn Liebe einmal da ist, kennt sie keinen Unterschied zwischen sinnlich und göttlich: es ist Liebe. Das ist so außergewöhnlich an der Liebe: Sie ist die einzige Qualität, die ein völliges Verstehen der gesamten Existenz mit sich bringt.
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| ... was aber einmal Liebe war, kann ganz schnell in Hass umschlagen.Leidenschaftlicher Hass ist stärker und mächtiger als all die Liebe, die wir zu empfinden glaubten!
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Hallo -
das ist eine persönliche Einschätzung, die ich nicht teile. Und wenn Du den Text von
Krishnamurti mit Verständnis liest, wird Dir vermutlich auch auffallen, dass er da von
etwas Anderem spricht als Du...
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| vom reinen Gefühl her bin ich gar nicht fähig eine Person abgrundtief zu hassen. Eigenschaften oder ein bestimmtes Tun dagegen schon. Ich liebe also alle Menschen, ganz egal was sie tun. nur das was sie tun, sagen oder wie sie sich verhalten kann ich in vielen Fällen hassen. was aber auch wieder von grosser Liebe zeugt. Würde ich den Mensch nicht lieben wäre es mir vollkommn egal was er tut.
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