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Bahai-Religion: Die Infos auf einem Blick
Die Bahai-Religion ist die jüngste unabhängige und monotheistische Weltreligion. Die Bahai folgen den Lehren Baha'u'llahs, der von 1817-1892 lebte. Er wird von den Bahai als der vorläufig letzte in einer Reihe von Gottesboten angesehen, die sich seit Anbeginn der Zeiten erstreckt. Gleich den Anhängern anderer Hochreligionen kommen die Bahai aus allen Nationen, ethnischen Gruppierungen, Kulturen, Berufen und sozialen oder wirtschaftlichen Hintergründen.
Schrein des Bab, Bahai-Weltzentrum, Haifa, Israel
Infos auf bahai.or.at
Übersicht der wichtigsten Grundlehren
Kurze Einführung
Zahlen und Fakten
Zentralgestalten
Geschichte
Wie wird man Bahai?
Was andere denken
Häufig gestellte Fragen
Bahai Tempel
Infos auf geistigenahrung.org
Fakten
Was ist ein Bahai?
Prinzipien
Glossar der wichtigsten Bahai Begriffe
Broschüre: Einblicke
Broschüre: Bahai Gedenkstätte & Gärten am Berg Karmel - Haifa
Informationsmaterial anfordern
Meditative Texte aus den Bahai Schriften täglich per Email
Fotos vom Bahai Weltzentrum, Haifa
Bahai CD-ROM "Torch of Faith"
Pressemappe
Die Heiligen Schriften der Bahai
Links zu offiziellen Bahai Seiten
Bahai Österreich
Bahai Deutschland
Bahai Schweiz
Bahai Liechtenstein
The Bahai World
Fragen und Antworten
Örtliche Gemeinden in Deutschland
Örtliche Gemeinden in Österreich
Örtliche Gemeinden in der Schweiz
Bahai Bücher
Deutscher Bahai Verlag
Verlag Schwartz-Klapp
Die Heiligen Schriften der Bahai
Video-Clips von Fernsehsendungen über die Bahai
Dauer: 4-5 Minuten
Die Friedensbotschaft der Baha’i 29.6.2002
Verheissungen 25.1.2003
Himmelfahrt 31.5.2003
Der Lotustempel 27.7.2002
Sonstiges
Linksammlung
Fotos vom Bahai Weltzentrum
Bahai Schriften auf Englisch, Arabisch und Persisch
Bass-adjustment
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Geistige Prinzipien
Einheit Gottes
Einheit der Religionen
Einheit der Menschheit
Selbstständige Suche nach Wahrheit
Religion sollte Liebe und Zuneigung hervorrufen
Gleichwertigkeit von Mann und Frau
Soziale Prinzipien
Die Beseitigung aller Formen von Vorurteilen
Die Gleichberechtigung von Mann und Frau
Anerkennung der grundsätzlichen Einheit der Weltreligionen
Die Beseitigung der Extreme von Armut und Reichtum
Universale Erziehung und eine Welthilfssprache
Die Harmonie zwischen Wissenschaft und Religion
Ausgewogenheit zwischen Natur und Technologie
Die Errichtung eines Weltgemeinwesens, in welchem alle Völker vereint sind und die Autonomie der Mitgliedsstaaten sowie die persönliche Freiheit und individuelle Initiative gewährleistet werden
Zwölf ethische Grundsätze
Die ganze Menschheit ist als Einheit zu betrachten
Alle Menschen müssen die Wahrheit selbständig erforschen
Alle Religionen haben eine gemeinsame Grundlage
Die Religion muss die Ursache der Einigkeit und Eintracht unter den Menschen sein
Die Religion muss mit Wissenschaft und Vernunft übereinstimmen
Mann und Frau haben gleiche Rechte
Vorurteile jeglicher Art müssen abgelegt werden
Der Weltfriede muss verwirklicht werden
Beide Geschlechter müssen die beste geistige und sittliche Bildung und Erziehung erfahren
Die sozialen Fragen müssen gelöst werden
Es muss eine Welthilfssprache und eine Einheitsschrift eingeführt werden
Es muss ein Weltschiedsgerichtshof eingesetzt werden
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Woran glauben die Bahá’í?
Einheit der Religionen - Einheit der Menschheit
Alle Religionen entstammen einem göttlichen Ursprung. Jeder Offenbarer wurde von Gott mit einer bestimmten Sendung betraut. Jeder von ihnen - Moses, Krishna, Buddha, Zarathustra, Christus, Mohammed und Bahá’u’lláh - brachte der Menschheit die Lehre, die jeweils ihren Bedürfnissen und ihrer Fassungskraft entsprachen. Für Bahá’í ist diese Fortschreitende Gottesoffenbarung ein nie endender Vorgang. Alle Religionen sind Stufen eines göttlichen Planes. Die Sendung Bahá’u’lláh ist die Einheit der Menschheit bei Erhaltung der kulturellen Mannigfaltigkeit.
Die Ablehnung von Vorurteilen
Vorurteile gegenüber anderen Rassen, Religionen, Klassen und Nationalitäten verzögern die Entwicklung der Einheit. Eine durch das Recht aller Länder anerkannte Gleichwertigkeit der Menschen ist notwendig.
Gleichwertigkeit von Mann und Frau
Die Ablehnung der Gleichwertigkeit der Geschlechter stellt eine Ungerechtigkeit gegen die Hälfte der Weltbevölkerung dar und fördert störende Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die aus dem Familienkreis zum Arbeitsplatz, ins gesellschaftliche Leben und schließlich bis in die internationalen Beziehungen weiter getragen werden. Mädchen müssen eine gleichwertige Ausbildung erhalten.
Harmonie zwischen Religion und Wissenchaft
Religion und Wissenschaft - die beiden mächtigsten Kräfte im menschlichen Leben - werden als zwei in Einklang stehende Aspekte der Wirklichkeit gesehen.
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Worte zum Frieden
Die hier veröffentlichten Zitate und Textauszüge können nicht mehr als einen ersten Vorgeschmack auf die zahlreichen Schriften der Bahá'í-Religion bieten.
Die Erde - eine Heimat
Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger. (Bahá'u'lláh)
Die Wohlfahrt der Menschheit, ihr Friede und ihre Sicherheit sind unerreichbar, wenn und ehe nicht ihre Einheit fest begründet ist. (Bahá'u'lláh)
Die Absicht Gottes
Wenn Gott Seine Propheten zu den Menschen sendet, ist Seine Absicht eine zweifache. Die erste ist, die Menschenkinder aus dem Dunkel der Unwissenheit zu befreien und sie zum Lichte wahren Verstehens zu führen, die zweite, den Frieden und die Ruhe der Menschheit zu sichern und alle Mittel bereitzustellen, durch die beides erreicht werden kann. (Bahá'u'lláh)
Dies ist der Tag, da Gottes erhabenste Segnungen den Menschen zugeströmt sind, der Tag, da alles Erschaffene mit Seiner mächtigsten Gnade erfüllt wurde. Alle Völker der Welt haben die Pflicht, ihre Gegensätze auszugleichen und in vollkommener Einigkeit und in Frieden im Schatten des Baumes Seiner Obhut und Gnade zu wohnen. Es geziemt ihnen, sich an das zu halten, was an diesem Tage der Erhöhung ihrer Stufe und der Förderung ihres eigenen Besten dient. (Bahá'u'lláh)
Die Wurzel des Vorurteils
Der Nährboden all dieser Tragödien (gemeint sind die Folgen des Krieges) ist das Vorurteil: das Vorurteil der Rasse und Nation, der Religion, der politischen Meinung; und die Wurzel des Vorurteils ist die blinde Nachahmung der Vergangenheit - die Nachahmung in der Religion, bei Einstellungen zu anderen Rassen, bei nationalen Vorlieben, in der Politik. Solange dieses Nachäffen der Vergangenheit anhält, werden die Grundlagen der Gesellschaftsordnung in alle Winde verweht, und die Menschheit wird ständig den schrecklichsten Gefahren ausgesetzt sein. (Abdu'l-Bahá)
Denkt einmal über das Vorurteil der Religionen nach: Würden sie wirklich Gott verehren, so würden sie Seinem Gesetz gehorchen, das ihnen untersagt, einander zu töten. Würden die Priester der Religionen wirklich den Gott der Liebe verehren und dem göttlichen Lichte dienen, so würden sie ihre Anhänger lehren, das Hauptgebot zu befolgen, das heisst, »mit allen Menschen in Liebe und Barmherzigkeit zu verkehren«.
Abdu'l-Bahá
Die Lampe der Religion
Religion ist das wichtigste Mittel zur Begründung von Ordnung in der Welt und zur Befriedung aller, die darin wohnen. (Bahá'u'lláh)
Würde die Lampe der Religion verdunkelt, so wären Chaos und Verwirrung die Folge, und die Lichter der Redlichkeit und Gerechtigkeit, der Ruhe und des Friedens würden nicht länger scheinen. (Bahá'u'lláh)
Eine neue Ordnung
Die Wind der der Verzweiflung wehen aus jeder Richtung und der Hader, der das Menschengeschlecht spaltet und peinigt, nimmt täglich zu. Die Zeichen drohender Erschütterungen und des Chaos sind jetzt deutlich zu sehen, zumal die bestehende Ordnung erbärmlich mangelhaft erscheint. (Bahá'u'lláh)
Bald wird die heutige Ordnung aufgerollt und eine neue an ihrer Statt entfaltet werden. Wahrlich, dein Herr spricht die Wahrheit, und Er weiss um das Ungeschaute. (Bahá'u'lláh)
Die Vereinigung der ganzen Menschheit ist das Kennzeichen der Stufe, der sich die menschliche Gesellschaft heute nähert. . Welteinheit ist das Ziel, dem eine gequälte Menschheit zustrebt. Der Aufbau von Nationalstaaten ist zu einem Ende gekommen. Die Anarchie, die der nationalstaatlichen Souveränität anhaftet, nähert sich heute einem Höhepunkt. Eine Welt, die zur Reife heranwächst, muss diesen Fetisch aufgeben, die Einheit und Ganzheit der menschlichen Beziehungen erkennen und ein für allemal den Apparat aufrichten, der diesen Leitgrundsatz ihres Daseins am besten zu verkörpern vermag.
Shoghi Effendi, zitiert in der Friedensbotschaft:
Ein höchster Gerichtshof muss durch die Völker und Regierungen aller Staaten errichtet werden und aus gewählten Mitgliedern aller Länder und Regierungen bestehen. Die Mitglieder dieses grossen Rates müssen in Einigkeit tagen. Alle Streitigkeiten internationalen Charakters sind diesem Gerichtshof zu unterbreiten, dessen Sache es ist, durch Schiedsspruch alles zu schlichten, was sonst zur Ursache des Krieges würde. Die Aufgabe dieses Gerichtshofes wäre, den Krieg zu verhindern. (Abdu'l-Bahá)
Beratung
Die Zeit muss kommen, da die gebieterische Notwendigkeit für die Abhaltung einer ausgedehnten, allumfassenden Versammlung der Menschen weltweit erkannt wird. Die Herrscher und Könige der Erde müssen ihr unbedingt beiwohnen, an ihren Beratungen teilnehmen und solche Mittel und Wege erörtern, die den Grund zum Grössten Weltfrieden unter den Menschen legen. (Bahá'u'lláh)
Beratung verleiht tiefere Kenntnis und verwandelt Vermutung in Gewissheit. Sie ist ein strahlendes Licht, welches in einer dunklen Welt den weg weist und Führung gibt. Die Gabe der Einsicht zeigt ihre Reife in der Beratung. (Bahá'u'lláh)
Gedanken des Friedens
Wenn ihr von ganzem Herzen Freundschaft mit allen Rassen auf Erden wünscht, so werden sich eure Gedanken geistig und aufbauend verbreiten, sie werden zum Wunsche anderer werden, wachsen und wachsen, bis sie alle Menschen erreichen. (Abdu'l-Bahá)
Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens. (Abdu'l-Bahá)
Liebe - das Licht des Menschen
Die Liebe ist der eigentliche Kern des Friedens, der Friede ist ein Ergebnis der Liebe. Solange es die Liebe nicht gibt, wird kein Friede sein; aber es gibt auch einen sogenannten Frieden ohne Liebe. Die Liebe, die von Gott kommt ist die Grundlage. Auf diese Liebe zielt alles menschliche Handeln; sie ist die Ausstrahlung des Himmels, das Licht des Menschen. (Abdu'l-Bahá)
Es ist klar und offensichtlich, dass diese grösste (vereinigende) Macht in der menschlichen Welt die Liebe Gottes ist. Sie bringt die verschiedenen Gruppen unter den Schutz des Zeltes der Liebe und schenkt den gegnerischen und feindlichen Völkern und Familien die grösste Liebe und Eintracht. (Abdu'l-Bahá)
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