|
|
|
Religiöse Vorurteile
Auszug aus Abdu'l Baha, Ansprachen in Paris,
erschienen im Baha'i Verlag
Die Grundlage der Lehre Baha'u'llahs ist die "Einheit des Menschengeschlechtes" , und Sein größtes Verlangen war, daß Liebe und Wohlwollen in den Menschenherzen leben möchten.
So, wie Er die Menschen aufrief, Streit und Mißklang abzutun, so wünsche ich, euch den Hauptgrund für die Unruhe unter den Völkern zu erklären. Die wichtigste Ursache ist die falsche Darstellung der Religion durch die religiösen Führer und Lehrer. Sie lehren ihre Anhänger zu glauben, daß ihre eigene Form der Religion die einzige sei, die Gott gefällt, und daß der alliebende Vater die Anhänger jeder anderen Einstellung verdammt und Seiner Gnade und Gunst benommen hat. Dadurch bildet sich unter den Völkern Ablehnung, Mißachtung, Streit und Haß heraus. Vermöchte man, diese religiösen Vorurteile hinwegzufegen, so würden sich die Völker bald des Friedens und der Eintracht freuen.
Ich war einmal in Tiberias, wo die Juden einen Tempel haben. Ich hielt mich in einem Hause auf, das dem Tempel gerade gegenüber lag, und sah und hörte den Rabbi zu seiner Judengemeinde sprechen, und er sagte:
„O Juden, ihr seid wahrhaftig das Volk Gottes! Alle übrigen Rassen und Religionen sind vom Teufel. Gott hat euch zu Abkömmlingen Abrahams erschaffen und Seine Segnungen über euch ergossen. Zu euch sandte Gott Moses, Jakob und Josef und viele andere große Propheten. Diese Propheten waren, einer und alle, eurer Rasse.“
„Es war für euch, daß Gott die Macht des Pharao brach und die Austrocknung des Roten Meeres gebot. Zu euch auch sandte Er Manna herab zur Speise, und aus dem steinigen Felsen gab Er euch Wasser, um den Durst zu stillen. Ihr seid fürwahr das auserwählte Volk Gottes, ihr steht über allen Rassen der Erde! Darum sind alle anderen Rassen vor Gott ein Greuel und verdammt durch Ihn. Ihr werdet wahrlich die Welt beherrschen und unterwerfen, und alle Menschen werden eure Knechte werden.“
„Entweiht euch nicht dadurch, daß ihr mit Leuten umgeht, die nicht für eure eigene Religion sind, befreundet euch nicht mit solchen Menschen.“
Als der Rabbi seine beredte Ansprache beendet hatte, waren seine Zuhörer von Freude und Genugtuung erfüllt. Es ist unmöglich, euch ihre Glückseligkeit zu beschreiben!
Ach! Irregeführte Menschen wie diese sind die Ursache der Trennung und des Hasses auf Erden. Noch heute gibt es Millionen von Menschen, die Götzen anbeten, und die großen Religionen der Welt betrügen einander. Dreizehnhundert Jahre lang haben Christen und Mohammedaner im Kampf gelegen, während doch ihre Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten mit sehr geringer Mühe zu überwinden wären und Friede und Eintracht unter ihnen herrschen und die Welt in Ruhe leben könnte.
Wir lesen im Qur'an, daß Muhammad Seine Anhänger mit den Worten ansprach:
„Weshalb glaubt ihr nicht an Christus und das Evangelium? Warum wollt ihr Moses und die Propheten nicht anerkennen, ist doch die Bibel gewißlich das Buch Gottes? Wahrhaftig, Moses ist ein erhabener Prophet, und Jesus war erfüllt vom Heiligen Geiste. Er kam in die Welt durch die Macht Gottes, war geboren aus dem Heiligen Geiste und der gesegneten Jungfrau Maria. Maria, Seine Mutter, war eine Heilige des Himmels. Sie verbrachte ihre Tage betend im Tempel, und es kam ihr Nahrung von oben zu. Ihr Vater, Zacharias, kam zu ihr und fragte sie, von wannen die Nahrung käme, und Maria, antwortete ihm: "Von oben". Gewißlich gab Gott der Maria, daß sie über alle anderen Frauen erhoben werde.“
Das ist, was Muhammad Sein Volk hinsichtlich Jesu und Mose lehrte. Er warf ihnen vor, daß sie nicht an diese großen Lehrer glaubten und gab ihnen die Lehren der Wahrheit und der Duldsamkeit. Muhammad war von Gott gesandt, um unter einem Volk zu wirken, das so wild und unzivilisiert wie Tiere war. Es hatte keinerlei Verständnis und kein Gefühl für Liebe, Zuneigung und Mitleid. Die Frauen waren so erniedrigt und verachtet, daß die Männer ihre Töchter lebendig begraben durften, und sie hatten so viele Frauen zu Sklaven, als sie nur wünschten.
Unter diese halbvertierten Menschen wurde Muhammad gesandt mit Seiner göttlichen Botschaft. Er lehrte das Volk, daß der Götzendienst falsch sei und daß es sich vor Christus, Moses und den Propheten beugen sollte. Unter Seinem Einfluß wurde es zu einem erleuchteteren und zivilisierteren Volk, und es erhob sich aus dem Zustand der Erniedrigung, in dem Er es vorgefunden hatte. War dies nicht ein gutes Werk und aller Anerkennung, Hochachtung und Liebe wert?
Schaut auf das Evangelium des Herrn Christus und seht, wie herrlich es ist! Und doch versäumen Menschen noch heute, seine unschätzbare Schönheit zu begreifen, und sie mißdeuten seine Worte der Weisheit.
Christus verbot den Krieg. Als Sein Jünger Petrus, in der Absicht, Seinen Herrn zu verteidigen, das Ohr des Hohenpriesterknechtes abschlug, sagte Christus zu ihm: „Stecke dein Schwert ein“. Und doch streiten die Menschen, trotz des ausdrücklichen Befehls des Herrn, zu Dessen Dienst sie sich bekennen, immer noch. Sie führen Krieg und töten einander, und Seine Ratschläge und Lehren scheinen ganz vergessen.
Doch ihr dürft nicht etwa die Meister und Propheten für die Übeltaten ihrer Anhänger belasten. Wenn die Priester, Lehrer und Menschen ein Leben führen, das im Gegensatz zur Religion steht, die sie angeblich befolgen - ist das wohl ein Mangel Christi oder der übrigen Lehrer?
Das Volk des Islam wurde gelehrt, zu erkennen, daß Christus von Gott kam und aus dem Geist geboren war und daß Er von allen Menschen gepriesen werden müßte. Moses war ein Prophet Gottes und offenbarte an Seinem Tag und für das Volk, zu dem Er gesandt ward, das Buch Gottes.
Muhammad erkannte die erhabene Majestät Christi und die Größe Mose und der Propheten an. Wollte nur die Welt die Erhabenheit Muhammads und aller himmelentsandten Lehrer anerkennen, so würden Streit und Hader bald von der Erdoberfläche verschwinden und das Reich Gottes unter die Menschen kommen.
Die Menschen des Islam, die Christus erheben, werden nicht dadurch erniedrigt.
Christus war der Prophet der Christen, Moses derjenige der Juden - warum sollten die Anhänger eines jeden Propheten nicht die übrigen Propheten gleicherweise anerkennen und ehren? Wenn die Menschen nur die Lehre des gegenseitigen Duldens, Verstehens und brüderlichen Liebens lernten, würde die Einheit der Welt alsbald vollendete Tat sein.
Baha'u'llah verwandte Sein Leben, um diese Lehre der Liebe und Einigkeit zu geben. So laßt uns denn alle Vorurteile und alle Unduldsamkeit hinwegtun und voll mit Herz und Seele danach streben, Verständnis und Einigkeit zwischen Christen und Mohammedanern zu bewirken.
|
|
|
|
Mein Glaube
„Ich glaube, daß die schöne Welt regiere ein hoher,
weiser, nie begriffner Geist.
Ich glaube, daß Anbetung ihm gebühre;
doch weiß ich nicht, wie man ihn würdig preist.
Nicht glaub‘ ich, daß der Dogmen blinder Glaube
dem Hohen würdige Verehrung sei;
er bildet uns ja, das Geschöpf vom Staube,
von Irrtum nicht und nicht von Fehlern frei.
Drum glaub‘ ich nicht, daß vor dem Geist der Welten des
Talmud und des Alkoran Bekenner weniger als Christen gelten; verschieden zwar, doch alle beten an.
Ich glaube nicht, wenn wir von hohen Kanzeln hören,
der Christenglaube mache nur allein uns selig;
wenn die Unduldsamen lehren:
„Verdammt muß jeder Andersdenker sein“.
Das hat der Meister, der einst seine Lehre mit seinem
Blut besiegelt, nie gelehrt; das hat fürwahr – dem Herrlichen sei Ehre – kein Jünger je aus seinem Mund gehört!
Er lehrte Schonung, lehrte Duldung üben,
Verfolgung war der hohen Lehre fern;
er lehrt‘ ohn‘ Unterschied die Menschen lieben,
verzieh dem Schwachen, jedem Feinde gern.
Ich glaube an des Geistes Auferstehen,
daß, wenn im Tod das matte Auge bricht,
geläutertert wir uns dort wiedersehen.
Ich glaub‘ und hoff es – doch ich weiß es nicht.
Dort, glaub‘ ich, werde sich die Sehnsucht stillen,
die hier das Herz oft foltert und verzehrt,
die Wahrheit, glaub‘ ich, wird sich klar enthüllen,
dem Blicke dort, dem hier ein Schleier wehrt.
Ich glaube, daß für dieses Erdenleben,
glaub’s zuversichtlich, trotz der Deutlerzunft,
zwei schöne Güter mir der Herr gegeben:
das eine Herz, das andere heißt Vernunft.
Das letzt’re lehrt mich prüfen und entscheiden,
was ich für Pflicht und Recht erkennen soll.
Laut schlägt das Erste bei des Bruders Freuden,
nicht minder, wenn er leidet, warm und voll.
So will ich denn mit regem Eifer üben,
was ich als Recht, was ich als Pflicht erkannt.
Will brüderlich die Menschen alle lieben,
am Belt, am Hudson und am Gangesstrand.
Ihr Leid zu mildern und ihr Wohl zu mehren,
sei stets mein heiligster Beruf.
Durch Taten glaub‘ ich würdig zu verehren
den Geist, der mich wie sie erschuf.
Und tret‘ ich einst dann aus des Grabes Tiefen
hin vor des Weltenrichters Angesicht,
so wird er meine Taten strenge prüfen,
doch meinen Glauben – nein, das glaub ich nicht!
Ignaz Heinrich Karl Freiherr von Wessenberg, (1774-1860)
Dieses hatte meine Mutter als junge Frau in Kunstschrift
niedergeschrieben und rahmen lassen.
Warum?
Weil:
sie streng katholisch erzogen wurde,
sämtliche Hinterfragungen ihrerseits geahndet und bestraft wurden,
kein Widerspruch geduldet wurde seitens ihrer Mutter,
sie darunter litt, weil ihr manches nicht verständlich war,
sie meinen Vater, einen Protestanten heiratete,
eine "Mischehe" das Fürchterlichste war, was meiner Großmutter
"widerfahren" konnte,
meine Eltern darunter leiden mussten,
meinem Vater das Versprechen abverlangt wurde,
zum katholischen Glauben zu konvertieren,
und er dann vom katholischen Pfarrer diskriminiert und beschimfpt wurde,
weil sie als junges Mädchen auf die sogenannte "Elim-Gemeinde" stieß, die ihr gefiel von ihrer Lebensweise und Einstellung her und sie dafür regelrecht Prügel einstecken musste.
Letztendlich wurde ich so von zuhause geprägt, dass man allen Menschen Achtung, Respekt und Toleranz entgegenzubringen hat (so, wie man es ja für sich selbst auch einfordert): gleich, welcher Nationalität sie angehören, gleich, welchem Glauben sie angehören, ob sie arm sind oder reich, oder ob sie behindert/krank sind oder nicht!
Vorurteile beruhen auf Ingoranz, Engstirnigkeit, Unwissenheit.
Und Unwissenheit wäre nicht nötig, wären mehr Menschen dazu bereit, von anderen zu lernen.
Dann würde Wissen mehr zur Verständigung beitragen.
Der beste Freund meiner Eltern war Muhammed, Angehöriger des Islam, verheiratet mit einer Deutschen/Christin. Meine Eltern waren oft bei ihnen eingeladen, und einige Gegebenheiten waren ihnen fremd. Aber was tut man dann? Nicht (vor-)verurteilen und schweigen, sondern fragen, dann versteht man vieles von selbst! So und nicht anders kenne ich es jedenfalls und habe somit auch keine Probleme mit Menschen anderen Glaubens, anderer Kultur. Im Gegenteil.
|
|
|
|
Hallo !
Das ist schon alles richtig, und ich bin auch für den interreligiösen Dialog und so. Jesus sagt aber auch:
"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; NIEMAND kommt zum Vater denn durch mich." ( Johannes 14:6 )
Wie können wir dann andere Menschen "verehren" ausser Christus ? Und für mich ist Jesus kein Prophet, sondern der Sohn Gottes.
mfG,
Quantus Tremor
|
|
|
|
Hallo Quantus tremor,
auch für mich ist Christus der Sohn Gottes.
Aber ich denke, um es nun "profan" auszudrücken, dass
am Ende unseres diesseitigen und Beginn des jenseitigen
Lebens doch bestimmt zunächst unsere Taten beurteilt werden,
will sagen: ein Christ, der daran glaubt, dass Jesus Christus
Gottes Sohn ist (so, wie ich auch glaube), aber vielleicht
Böses getan hat, wird meiner Meinung nach ganz sicher nicht
deshalb, weil er daran glaubte, besser beurteilt als ein Buddhist,
Muslime, Jude... der nur Gutes getan hat --> umgekehrt
genau so.
Zu allererst - das ist nun meine persönliche Meinung - zählt,
wie man sein Leben hier geführt hat, vor allem hinsichtlich
seiner Mitmenschen, in bezug auf Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft,
wie man den freien Willen, der jedem Menschen mitgegeben wird,
einsetzte, seine Kraft, Können, Wissen. Wenn ich als Christ diese
Gaben missbrauche zum Nachteil anderer, dann denke ich nicht, dass
ich bei Gott etwas gut mache. Das gleiche als Jude, als Muslime,
als Buddhist, Hinduist, als Angehöriger der Bahai Religion.
Ich war früher als Gast auf Einladung einer Freundin bei mehreren
Gottesdiensten der Neuapostolischen Kirche. Was mich damals schon
störte, war die falsche Auslegung der hl. Versiegelung. Es kann nicht angehen, dass eben der Vater (sogar im Amt Priester) dieser Freundin
sich sexuell an seiner Tochter verging, aber versiegelt ist durch den
heiligen Geist, weil er der NAK angehört, somit einer besseren Beurteilung
durch Gott sicher sein kann als mein Vater und viele andere Väter, die dieses nicht getan haben und nicht der NAK angehörten.
Ist halt meine persönliche Ansicht.
Und ich finde es schon wichtig, dass man sich mit verschiedenen Religionen/Glaubensrichtungen auseinander setzen sollte, wie du ja auch schreibst.
Lieber Gruß
- su -
|
|
|
|
Das Thema "Gottes Sohn" ist ein leider sehr, sehr trauriges.
Gerade diese Sichtweise hat zu einer Intoleranz geführt, welche Tausende und abertausende von Leben gekostet hat. Mohamed beschwert sich im Koran darüber, denn dies ist einer der Hauptgründe, warum viele Christen Mohamed nicht erkennen konnten. Kriege wurden stattdessen ausgetragen, furchtbare "Kreuzzüge".
Aus diesem Grunde möchte ich hier mal die Stelle einfügen, wo Maria, -möge mein Leben ein Opfer für sie sein -, von Gabriel angesprochen wird, dem Engel der Offenbarung:
| Zitat: |
1:26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in
eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth,
1:27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom
Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.
Mt 1,16; 1,18
Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Verlobung«.
1:28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du
Begnadete! Der Herr ist mit dir!
1:29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das?
1:30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast
Gnade bei Gott gefunden.
1:31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du
sollst ihm den Namen Jesus geben.
Jes 7,14; Mt 1,21-23
1:32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott
der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,
Jes 9,6
1:33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein
Reich wird kein Ende haben.
1:34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von
keinem Mann weiß?
1:35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über
dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten;
darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt
werden.
Mt 1,18; 1,20
1:36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem
Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, von der man
sagt, daß sie unfruchtbar sei.
1:37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
1. Mose 18,14
1:38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie
du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.
Marias Besuch bei Elisabeth
1:39 Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und ging eilends in das
Gebirge zu einer Stadt in Juda
1:40 und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
1:41 Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das
Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom heiligen Geist erfüllt
1:42 und rief laut und sprach: Gepriesen bist du unter den Frauen, und
gepriesen ist die Frucht deines Leibes!
1:43 Und wie geschieht mir das, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
1:44 Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind
vor Freude in meinem Leibe.
1:45 Und selig bist du, die du geglaubt hast! Denn es wird vollendet
werden, was dir gesagt ist von dem Herrn. |
Bitte, betrachtet es mal ganz genau: Elisabeth wurde nämlich genauso durch den heiligen Geist schwanger wie Maria, wie wir hier lesen aus dem Mund von Gabriel selbst! Und Gabriel sagt zu Maria:
Deshalb wird das Heilige in dir Gottes Sohn "genannt werden".
Darüber hinaus ist die Kindschaft Gottes sehr oft erwähnt im neuen Testament, wie zum Beispiel hier:
Das sagte er aber nicht von sich aus, sondern weil er in dem Jahr
Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben für das
Volk,
| Zitat: |
Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
(Neues Testament, ROEMER) |
So sehen wir, daß diejenigen, die an Gott glauben, Kinder Gottes genannt werden, Kinder sind Söhne und Töchter.
Wie recht hat Suchende: Auf die Taten kommt es an; Und starres festhalten an solchen Lehren hat so viel Leid in der Welt erzeugt, und erzeugt es weiterhin....
Das ist mit religiösen Vorurteilen gemeint. Gabriel wußte bereits was passieren würde....
Alles Liebe von Yojo
|
|
|